Guten Morgen,
Natürlich sind besondere Vorfälle welcher Art auch immer sehr anstrengend und belastend, es ist völlig okay sich da wieder in den sicheren Rahmen der Klinik zu begeben.
Trotzdem sehe ich jetzt diese drei guten Tage, von denen du schreibst. Das ist wirklich super. Das ist schon ein toller Fortschritt. Auch wenn es dir gerade nicht gut geht, denk an diese drei Tage, es ist ein sicheres Zeichen dass es vorran geht
2014 schwere PPD mit Ängsten, 6 Monate Tagesklinik
2015- 2019 mirtazapin, erst 45mg ab 2017 langsam reduziert
Zwischendurch versuch mit citalopram, nach 2 Monaten abgesetzt, da starke Verschlimmerung der Depression
Anfang 2021 erneut schwere Depression wieder 45 mg mirtazapin zusätzlich noch quetiapin 150mg
Über Jahre zusätzlich noch psychotherapeutische Behandlung
Zuerst mal: du hattest 3 gute Tage... was für ein Mega Fortschritt! Genau so beginnt die Besserung: es kommen immer mehr Tage an denen es einem gut geht und in weiterer Folge sehr gut geht! Die Richtung stimmt also und die Medikamente beginnen zu greifen. Ich freue mich riesig mit dir!
Allerdings ist das System noch sehr sensibel, solche Situationen die ihr alle auf der Station erlebt habt, wirken sich noch sehr negativ aus. Dein System ist noch nicht belastbar. Auch andere schwierige Alltagssituationen oder einfach "nur" die Periode können Tiefs auslösen. Somit wechseln sich die guten und schlechten Phasen gerade am Anfang noch öfter ab. Das wird aber immer besser und die guten Tage werden zu Wochen, Monaten... bis sie bleiben.
Du hast tolle Fortschritte gemacht und solche Tage werden jetzt immer mehr kommen und immer länger bleiben.
Liebe Grüße von
Marika
Diagnose:
schwere PPD 2005
heute völlig beschwerdefrei mit 10 mg Cipralex
Guten Morgen, wie geht's es dir? Bist du inzwischen in der tagesklinik und wie war das Wochenende für dich?
Liebe Grüße
2014 schwere PPD mit Ängsten, 6 Monate Tagesklinik
2015- 2019 mirtazapin, erst 45mg ab 2017 langsam reduziert
Zwischendurch versuch mit citalopram, nach 2 Monaten abgesetzt, da starke Verschlimmerung der Depression
Anfang 2021 erneut schwere Depression wieder 45 mg mirtazapin zusätzlich noch quetiapin 150mg
Über Jahre zusätzlich noch psychotherapeutische Behandlung
Das Wochenende war richtig gut.
Morgen werde ich entlassen und Donnerstag beginne ich in der Tagesklinik.
Ich bin gerade seeehr nervös und habe Angst, dass es zuhause alles zuviel wird und mir wieder schlechter geht. Es ist und bleibt ein auf und ab :-(
Guten Morgen, du brauchst dir keine Sorgen zu machen. Der Übergang in die tagesklinik läuft bestimmt sehr gut. Erstmal ist es so, dass du in der tagesklinik anfangs nur ein ganz leichtes Programm hast, weil man erstmal ankommen soll. Das heißt, man nimmt an keinen großen gesprächs Therapien teil, sondern erstmal nur Sport Ergotherapie und mit Patienten kennenlernen. Jedenfalls war das bei mir so. Und ich habe in der tagesklinik einige Patienten kennengelernt, die von der Station kamen und dann teilstationär in die tagesklinik ging. Das hat gut funktioniert und selbst bei einem schlechten Tag sind dort ja auch ganz. Viele Betreuer und Therapeuten, die dich aufbauen.
Es ist natürlich erstmal eine umgewöhnung und du wirst das bestimmt auch etwas merken, aber trotzdem kannst du es ja auch als nächsten Schritt zum gesund werden, sehen.
Wie schaut das aus? Wenn du abends aus der tagesklinik kommst, hast du dann jemanden zu Hause, der dir unter die Arme greift? Mit Bett Programm beim Kind? Das könnte ich mir schon sehr hilfreich vorstellen, dass du dann nicht alleine bist und etwas Unterstützung hast.
2014 schwere PPD mit Ängsten, 6 Monate Tagesklinik
2015- 2019 mirtazapin, erst 45mg ab 2017 langsam reduziert
Zwischendurch versuch mit citalopram, nach 2 Monaten abgesetzt, da starke Verschlimmerung der Depression
Anfang 2021 erneut schwere Depression wieder 45 mg mirtazapin zusätzlich noch quetiapin 150mg
Über Jahre zusätzlich noch psychotherapeutische Behandlung
Und das ist dir die letzten Tage gut ging. Ist doch ein super Zeichen. Das ist alles ein eindeutiger Hinweis darauf, dass es dir langsam besser geht. Das freut mich sehr und du wirst noch ganz viel an Kraft dazu gewinnen
2014 schwere PPD mit Ängsten, 6 Monate Tagesklinik
2015- 2019 mirtazapin, erst 45mg ab 2017 langsam reduziert
Zwischendurch versuch mit citalopram, nach 2 Monaten abgesetzt, da starke Verschlimmerung der Depression
Anfang 2021 erneut schwere Depression wieder 45 mg mirtazapin zusätzlich noch quetiapin 150mg
Über Jahre zusätzlich noch psychotherapeutische Behandlung