muss wohl weiter ausholen..
meine 2.tochter kam am 10.11.2006 zur welt und ein paar stunden später fing es an mir komisch zu gehen..
habe natürlich dummerweise niemandem etwas davon erzählt..
nach ein paar tagen schlichen sich zwangesgedanken gegenüber meiner familie ein,besonders bezogen auf meinen mann und meine grosse tochter(8jahre)..
beim spülen durfte ich nicht die schublade der messer aufmachen ohne schreckliche angst zu bekommen das ich meine lieben absteche..
auf der autobahn hatte ich angst das lenkrad während der fahrt herumzureissen..
das ist gott sei dank mittlerweile komplett weg ABER geblieben sind angst und panikattacken,besonders schlimm auf der autobahn..
ich bin 6monate gar nicht alleine draussen gewesen und habe zusätzlich eine sozialphobie aufgebaut..in der näheren umgebung schaffe ich es jedoch wieder einige dinge regeln zu können,zwar mit kurzen schwindelattacken aber immerhin..
leide unter zum teil heftigen depressionen die wie schübe kommen..
heute ist so ein tag:-S
zusätzlich habe ich grosse angst zu sterben oder krank zu werden,sehe ich alte menschen fange ich an zu grübeln an und stelle mir wenige minuten später vor ich sterbe..
das ganze geht dann soweit das ich mir wünschte sofort tot zu sein da es eine quälerei ist..
wenn ich "glücklich"bin und mich wahnsinnig über meine kinder freue schleicht sich direkt der gedanke ein qwie schrecklich es ist das ich das irgendwann nicht mehr haben werde weil ich alt und einsam bin und sterben muss..
abends habe ich schon fast angst "morgens tot aufzuwachen"..
habe mich die ganzen monate nie durchringen können einen arzt zu besuchen obwohl ich es immer vorhatte,ich möchte ja aber irgend etwas lässt mich stocken..
diese woche hatte ich sogar nach einer panikattacke(dachte ich sterbe und lag in der wanne)eine sprachblokade und konnte für geschätzte 2-3minuten keinen ton mehr herausbringen,es waren gefühlte 2stunden..
als ich letzte woche auf der autobahn mit meinem mann auf dem standstreifen hielt wegen einer panne habe ich angefangen vor angst zu würgen und habe danach hyperventiliet,leider vor den kindern..hatte mich sonst immer sehr gut unterdrückt so das beide es nie merkten..
daraufhin bin ich gestern zu meinem hausarzt und wollte sofort etwas verschrieben haben,zuerst sahen meine chancen ganz gut aus,voller motivation ging ich heim und sprühte quasi voller positiver gedanken da ich dachte nun wird alles gut..
heute morgen dann das böse erwachen,ich bekomme keine medikamente da ich immer noch zum teil stille und mein arzt die verantwortung dafür nicht übernehmen möchte..
nach diesem harten fall ging es mir gar nicht mehr gut..
ich bin seit heute morgen in einem sehr schwarzem loch gefallen und kam kaum hoch,das ist auch noch mein problem..
nichts macht mir spass und für meine wohnung brauche ich stunden..
ich bin sehr penibel gewesen doch schaffe es mittlerweile nur noch alle 2tage zu saugen,abends bin ich erst fertig mit allem weil ich grosse pausen machen muss..(das ist nun seit mehreren wochen so)
das einzigste was mich aufmuntert sind meine kinder,ich lache viel mit ihnen aber genau das macht mich dann auch wieder unglücklich,ich will daran festhalten aber die zeit läuft einfach weiter..
habe nun ein grosses problem,ich weiss das bei den therapeuten und neurologen lange wartezeiten sind und weiss ehrlich nicht mehr wie ich diese noch aushalten kann..
es zermatert mir meinen kopf diese düsteren gedanken,ich will doch nur glücklich sein..
durch den ganzen stress bin ich seit derq geburt meiner tochter in den kalten jahreszeiten alle 2-3wochen richtig krank(erkältet)..
sorry das es so lang wurde,es hat sich sooviel angestaut
