Unser Sohn, Mika, ist im Oktober geboren und ich leide seither an einer postportalen Depression. Hab das Gefühl, dass zwischen Mika und mir etwas fehlt (Geburt endete mit Kaiserschnitt und Sofortverlegung auf Intensiv für den Kleinen. Hab ihn erst am nächsten Tag das erste mal gesehen). Ich kümmer mich um ihn und möchte ihn auch nicht mehr abgeben, aber ich habe das Gefühl einfach nur zu funktionieren. Ich gehe mit fremden Kindern ganz anders um, als mit meinem eigenen, viel "offener" und "freier". Darunter leide ich sehr! Genauso, dass mir meine Hebamme so viel Kraft gibt, dass ich Angst vor dem Tag habe, wenn sie sich von uns verabschiedet. Ich möchte einfach wieder glücklich sein und das kann ich nicht...und genau das tut so weh, weil doch alles geplant war!
Ich gehe damit sehr offen um, rede mit vielen darüber und alle sagen mir, dass man mir das überhaupt nicht anmerkt. Aber dann bin ich auch immer abgelenkt! Es hat mir noch keiner gesagt, dass ich mich da doch vielleicht ein wenig reinsteiger, aber trotzdem kommen dann genau diese Gedanken auf. Dass das, wie ich mit Mika umgehe, vielleicht doch ganz normal ist oder dass mir der Abschied von meiner Hebamme so schwer fällt, weil ich sie einfach so gerne habe und das gar nichts mit dem zu tun hat....!?
Oh mann, ich möchte den Knopf an meinem Kopf finden, den man ausschalten kann...damit ich nicht mehr so viel DENKE
