Schwarze Gedanken in der Nacht !
Moderator: Moderatoren
Schwarze Gedanken in der Nacht !
Hallo,
ich kann mal wieder nicht schlafen und nun überrollt mich eine Welle von seltsamer Gedanken,zum Beispiel wenn ich irgendwann sterbe bleibt meine Tochter hier ohne mich,kommt sie klar,gebe ich alles mit,was sie braucht etc.... ich heute mir hier die augen aus dem Kopf,hab nen richtigen Weinkrampf. An Schlaf ist nicht zu denken.
Als ich ca. geschätzt 8 Jahre alt war hatte ich nachts,wenn ich allein zu Hause war,große Angst meine Mutter könnte sterben und ich hab ähnliche Heulkrämpfe gehabt.
Aber wenn ich mich hier so umschaue,die ganzen Spielsachen und in ein paar Jahren ist Tabea groß und alles ist vergessen...die ganze tolle Kleinkindzeit,die jetzt doch so schwer ist teilweise.
Vor allem frage ich mich,wohin gehe ich,wenn ich sterbe,werde ich meine Tochter vermissen......
Entschuldigt ich mußte das irgendwie loswerden,ich kann doch das niemanden sonst erzählen.
ich kann mal wieder nicht schlafen und nun überrollt mich eine Welle von seltsamer Gedanken,zum Beispiel wenn ich irgendwann sterbe bleibt meine Tochter hier ohne mich,kommt sie klar,gebe ich alles mit,was sie braucht etc.... ich heute mir hier die augen aus dem Kopf,hab nen richtigen Weinkrampf. An Schlaf ist nicht zu denken.
Als ich ca. geschätzt 8 Jahre alt war hatte ich nachts,wenn ich allein zu Hause war,große Angst meine Mutter könnte sterben und ich hab ähnliche Heulkrämpfe gehabt.
Aber wenn ich mich hier so umschaue,die ganzen Spielsachen und in ein paar Jahren ist Tabea groß und alles ist vergessen...die ganze tolle Kleinkindzeit,die jetzt doch so schwer ist teilweise.
Vor allem frage ich mich,wohin gehe ich,wenn ich sterbe,werde ich meine Tochter vermissen......
Entschuldigt ich mußte das irgendwie loswerden,ich kann doch das niemanden sonst erzählen.
Liebe Bianka!
Ich kann das sehr gut verstehen und kenne solche Gedanken auch. Genau wie du war ich als Kind auch hin und wieder alleine (Nachts) und hatte schreckliche Angst, dass meine Eltern nicht mehr zurück kommen, dass ihnen was passiert. Ich konnte dann nie einschlafen, habe nur geweint, hatte starke Schweißausbrüche und mußte pausenlos aufs Clo... bis sie wieder da waren.
Heute weiß ich, dass sich damals Verlustängste gebildet haben und für mich gerade dieses "Alleine gelassen werden" ein Trauma verursacht hat. Und genau das wirkte auch bei mir bis ins heutige Leben nach. Ich war damals auch so um die 8 Jahre alt und alles logische Denken (Du brauchst keine Angst haben, wir sind ja nur kurz bei Freunden) hat nichts genutzt .... wir waren ja noch Kinder!
Ich bin jetzt 34 Jahre alt - und 32 Jahre meines Lebens konnte ich Nachts nicht alleine sein!!!! Das selbe Verhaltensmuster spielte sich auch ab, wenn mein Mann mit Kumpels weg ging - an Schlaf war nicht zu denken. Immer wieder dachte ich, was ist wenn ihm was passiert!
Mit Noah war es dann auch wieder so - besonders stark in der schlimmsten Phase der PPD! Der Gedanke ich könnte sterben und alleine lassen war oft in meinem Kopf. Oder auch, dass Noah eine schlimme Krankheit bekommen könnte und stirbt.... dieser Gedanke hat mich oft bis an den Rande des Zusammenbruchs gebracht.
Liebe Bianka, ein gewisses Maß an solchen "spekulativen Gedanken" ist normal - jeder Mama hat sie, auch die gesunden. Sie entstehen aus Sorge und aus der tiefen Liebe zum Kind. Bei uns aber steckt noch was anderes dahinter: die VERLUSTANGST, die wir schon als kleine Kinder in unser Unterbewußtsein aufgesogen haben. Ich habe in meiner Therapie dieses Trauma lösen können, indem ich erstmals nach eben 32 Jahren nächtlicher Ängste!!!! die Zusammenhänge erkennen konnte! Und das hat sehr geholfen. In vielen Sitzungen (2,5 Jahre) habe ich dann gelernt, diese Ängste abzulegen und SELBSTVERTRAUEN aufzubauen. Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl sind nämlich die Eckpfeiler um solche starken Ängste abzubauen.
Heute sind diese Gedanken nur noch in "normalem Maße" hin und wieder da und sie begleiten mich nicht mehr bis in den Schlaf. Wenn man z.B. irgendwo hört oder ließt dass ein Kind schwer krank ist, oder ihm etwas angetan wurde, dann denke ich auch, oh Gott wenn das Noah passieren würde. Aber ich kann aus diesem Gedankenkarusell wieder aussteigen. Und dieses sentimentale Gefühl, dass die Kiddis bald groß sind (mein Noah wird bald schon 3 Jahre alt) kenne ich auch. Gerade erst sagte ich zu jemandem, ich würde mir wünschen, dass er nicht so schnell groß wird und noch ein lange mein Baby bleibt.
Das kennen die anderen Mamas auch, habe ich festgestellt. Du siehst also, dass ein gewisses Maß an diesen Gedanken normal ist.
Hast du vielleicht einen Therapeuten/in mit dem/der du darüber reden kannst? Wie gesagt, ich konnte diese Ängste in meiner Therapie ablegen. Denn solche in der Kindheit erlebte Traumata und erlernte Verhaltensmuster sind alles Mosaiksteinchen, die später zu psychischen Leiden - also auch unserer PPD - führt!
Liebe Grüße und sorry, für diesen langen Roman!
Ich kann das sehr gut verstehen und kenne solche Gedanken auch. Genau wie du war ich als Kind auch hin und wieder alleine (Nachts) und hatte schreckliche Angst, dass meine Eltern nicht mehr zurück kommen, dass ihnen was passiert. Ich konnte dann nie einschlafen, habe nur geweint, hatte starke Schweißausbrüche und mußte pausenlos aufs Clo... bis sie wieder da waren.
Heute weiß ich, dass sich damals Verlustängste gebildet haben und für mich gerade dieses "Alleine gelassen werden" ein Trauma verursacht hat. Und genau das wirkte auch bei mir bis ins heutige Leben nach. Ich war damals auch so um die 8 Jahre alt und alles logische Denken (Du brauchst keine Angst haben, wir sind ja nur kurz bei Freunden) hat nichts genutzt .... wir waren ja noch Kinder!

Ich bin jetzt 34 Jahre alt - und 32 Jahre meines Lebens konnte ich Nachts nicht alleine sein!!!! Das selbe Verhaltensmuster spielte sich auch ab, wenn mein Mann mit Kumpels weg ging - an Schlaf war nicht zu denken. Immer wieder dachte ich, was ist wenn ihm was passiert!
Mit Noah war es dann auch wieder so - besonders stark in der schlimmsten Phase der PPD! Der Gedanke ich könnte sterben und alleine lassen war oft in meinem Kopf. Oder auch, dass Noah eine schlimme Krankheit bekommen könnte und stirbt.... dieser Gedanke hat mich oft bis an den Rande des Zusammenbruchs gebracht.

Liebe Bianka, ein gewisses Maß an solchen "spekulativen Gedanken" ist normal - jeder Mama hat sie, auch die gesunden. Sie entstehen aus Sorge und aus der tiefen Liebe zum Kind. Bei uns aber steckt noch was anderes dahinter: die VERLUSTANGST, die wir schon als kleine Kinder in unser Unterbewußtsein aufgesogen haben. Ich habe in meiner Therapie dieses Trauma lösen können, indem ich erstmals nach eben 32 Jahren nächtlicher Ängste!!!! die Zusammenhänge erkennen konnte! Und das hat sehr geholfen. In vielen Sitzungen (2,5 Jahre) habe ich dann gelernt, diese Ängste abzulegen und SELBSTVERTRAUEN aufzubauen. Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl sind nämlich die Eckpfeiler um solche starken Ängste abzubauen.
Heute sind diese Gedanken nur noch in "normalem Maße" hin und wieder da und sie begleiten mich nicht mehr bis in den Schlaf. Wenn man z.B. irgendwo hört oder ließt dass ein Kind schwer krank ist, oder ihm etwas angetan wurde, dann denke ich auch, oh Gott wenn das Noah passieren würde. Aber ich kann aus diesem Gedankenkarusell wieder aussteigen. Und dieses sentimentale Gefühl, dass die Kiddis bald groß sind (mein Noah wird bald schon 3 Jahre alt) kenne ich auch. Gerade erst sagte ich zu jemandem, ich würde mir wünschen, dass er nicht so schnell groß wird und noch ein lange mein Baby bleibt.

Hast du vielleicht einen Therapeuten/in mit dem/der du darüber reden kannst? Wie gesagt, ich konnte diese Ängste in meiner Therapie ablegen. Denn solche in der Kindheit erlebte Traumata und erlernte Verhaltensmuster sind alles Mosaiksteinchen, die später zu psychischen Leiden - also auch unserer PPD - führt!
Liebe Grüße und sorry, für diesen langen Roman!

Liebe Grüße von
Marika
Diagnose:
schwere PPD 2005
heute völlig beschwerdefrei mit 10 mg Cipralex
Marika
Diagnose:
schwere PPD 2005
heute völlig beschwerdefrei mit 10 mg Cipralex
Hallo Marika,
herzlichen Dank für Deine lange Antwort. Ich sehe das jetzt klarer. Beruhigt hab ich mich auch wieder. Darüber das das ein Trauma sein könnte hab ich noch gar nicht gedacht. Als ich so ca. zwischen 4-6 Jahre alt war,waren meine Eltern abends weg und hinterließen mir einen Zettel mit den Telefonnummern und wann sie wiederkommen. Aber ich hab im ganzen Haus Licht angemacht und bin herumgewandert.
Wenn ich heute darüber nachdenke,finde ich das unmöglich. Ich würde nicht wegfahren und mein Kind allein im Haus lassen.
Auch kann ich mich an Angstträume als Kind gut erinnern. Ich werde darüber nachdenken und mit meiner Therapeutin mal darüber sprechen.
herzlichen Dank für Deine lange Antwort. Ich sehe das jetzt klarer. Beruhigt hab ich mich auch wieder. Darüber das das ein Trauma sein könnte hab ich noch gar nicht gedacht. Als ich so ca. zwischen 4-6 Jahre alt war,waren meine Eltern abends weg und hinterließen mir einen Zettel mit den Telefonnummern und wann sie wiederkommen. Aber ich hab im ganzen Haus Licht angemacht und bin herumgewandert.
Wenn ich heute darüber nachdenke,finde ich das unmöglich. Ich würde nicht wegfahren und mein Kind allein im Haus lassen.
Auch kann ich mich an Angstträume als Kind gut erinnern. Ich werde darüber nachdenken und mit meiner Therapeutin mal darüber sprechen.
Hallo!
Schön, dass du jetzt etwas klarer siehst. Auch ich wurde schon im Alter von 4 Jahren alleine gelassen - aber ohne Zettel! Meine Eltern schlichen sich aus der Wohnung um einen Sprung zu unseren Nachbarn zu gehen und dachten sich sicher nix schlimmes dabei! Aber ich wachte auf und genau wie du, wanderte ich immer verstört durch die Wohnung und schlafwandelte auch heftig. Einmal hämmerte ich wie eine Bessene an unsere Türe mit einem Spielzeugauto in der Hand - da war ich gerade 4 Jahre alt. Es dauerte eine Weile, bis meine Eltern das hörten - sie waren nebenan, aber ein kleines Kind weiß das ja nicht. Und Babyphone gabs in den 70ern ja nicht!
Einmal wurde ich sogar auf der Strasse im Nachhemd von 2 Männern gefunden und wieder heim gebracht - auch da habe ich schlafgewandelt und die Türe hatten meine Eltern dieses Mal offen gelassen - in der Hoffnung, dass ich keine Angst mehr hätte. Aber mit 4 Jahren klappte das halt nicht.
Meine Eltern waren und sind ganz Liebe! Sie haben sich damals nix schlimmes dabei gedacht und die Kinderpsychologie war ja auch nicht so ausgereift wie heute. Jetzt sehen sie auch, dass sie damals unbewußte und leider gravierende Fehler gemacht haben.
Super, dass du mit deiner Thera reden willst. Ich bin mir sicher, sie kann dir sehr gut helfen! Bei mir jedenfalls hat die Therapie da super gewirkt. Mein Psychiater sagte auch, dass genau dieses "Alleine gelassen werden" in ganz jungen Jahren ein schweres Trauma hinterlassen kann und es gerade zu klassich in meinem Fall ist, dass ich schlußendlich an der PPD erkrankt bin!
Noch ne Frage: Bist du bei deinen Eltern aufgewachsen, oder ging deine Mama sehr früh wieder arbeiten? Ich denke da an das Urvertrauen. Ich bin mit 8 Wochen zu meiner Oma gekommen, weil Mama wieder arbeiten mußte - damals in den 70ern war das ja total normal! Ich konnte so kein Urvertrauen aufbauen - auch wieder ein klassischer Baustein für den weiteren leidvollen Weg, denn wir hinter uns haben, so mein Psychiater.
Mir hat auch geholfen, mit meinen Eltern im Zuge der Therapie darüber zu reden. Sie waren schwer geschockt, über den ganzen Zusammenhang und haben sich große Vorwürfe gemacht. Aber das gab sich, denn das ganze hat uns schlußendlich noch näher zusammen gebracht!
Alles Gute weiterhin!
Schön, dass du jetzt etwas klarer siehst. Auch ich wurde schon im Alter von 4 Jahren alleine gelassen - aber ohne Zettel! Meine Eltern schlichen sich aus der Wohnung um einen Sprung zu unseren Nachbarn zu gehen und dachten sich sicher nix schlimmes dabei! Aber ich wachte auf und genau wie du, wanderte ich immer verstört durch die Wohnung und schlafwandelte auch heftig. Einmal hämmerte ich wie eine Bessene an unsere Türe mit einem Spielzeugauto in der Hand - da war ich gerade 4 Jahre alt. Es dauerte eine Weile, bis meine Eltern das hörten - sie waren nebenan, aber ein kleines Kind weiß das ja nicht. Und Babyphone gabs in den 70ern ja nicht!

Meine Eltern waren und sind ganz Liebe! Sie haben sich damals nix schlimmes dabei gedacht und die Kinderpsychologie war ja auch nicht so ausgereift wie heute. Jetzt sehen sie auch, dass sie damals unbewußte und leider gravierende Fehler gemacht haben.
Super, dass du mit deiner Thera reden willst. Ich bin mir sicher, sie kann dir sehr gut helfen! Bei mir jedenfalls hat die Therapie da super gewirkt. Mein Psychiater sagte auch, dass genau dieses "Alleine gelassen werden" in ganz jungen Jahren ein schweres Trauma hinterlassen kann und es gerade zu klassich in meinem Fall ist, dass ich schlußendlich an der PPD erkrankt bin!
Noch ne Frage: Bist du bei deinen Eltern aufgewachsen, oder ging deine Mama sehr früh wieder arbeiten? Ich denke da an das Urvertrauen. Ich bin mit 8 Wochen zu meiner Oma gekommen, weil Mama wieder arbeiten mußte - damals in den 70ern war das ja total normal! Ich konnte so kein Urvertrauen aufbauen - auch wieder ein klassischer Baustein für den weiteren leidvollen Weg, denn wir hinter uns haben, so mein Psychiater.
Mir hat auch geholfen, mit meinen Eltern im Zuge der Therapie darüber zu reden. Sie waren schwer geschockt, über den ganzen Zusammenhang und haben sich große Vorwürfe gemacht. Aber das gab sich, denn das ganze hat uns schlußendlich noch näher zusammen gebracht!
Alles Gute weiterhin!
Liebe Grüße von
Marika
Diagnose:
schwere PPD 2005
heute völlig beschwerdefrei mit 10 mg Cipralex
Marika
Diagnose:
schwere PPD 2005
heute völlig beschwerdefrei mit 10 mg Cipralex
Hallo!
Diese Gedanken kenne ich auch nur allzu gut und habe sie den ganzen Tag.
Ich habe auch Verlustängste,speziell was meine Mutter betrifft.
Ich war als Kind nur alleine,bin völlig ohne Liebe aufgewachsen.
Hatte schlimme Angst vor Gewitter und Sturm,das nahm man nicht ernst und ließ mich auch alleine.
Das hat sich zu einer Angststörung entwickelt.
Wenn ich heute krank werde,kann ich nicht alleine bleiben,habe Angst.
Selbstvertrauen habe ich gar keins mehr und fühle mich zu vielem einfach nicht mehr fähig.(obwohl das Quatsch ist)
Je tiefer ich schaue,umso klarer wird mir alles.
Aber das mal eben so abzustellen,ist gar nicht so einfach!!!
MIchaela
Diese Gedanken kenne ich auch nur allzu gut und habe sie den ganzen Tag.
Ich habe auch Verlustängste,speziell was meine Mutter betrifft.
Ich war als Kind nur alleine,bin völlig ohne Liebe aufgewachsen.
Hatte schlimme Angst vor Gewitter und Sturm,das nahm man nicht ernst und ließ mich auch alleine.

Das hat sich zu einer Angststörung entwickelt.
Wenn ich heute krank werde,kann ich nicht alleine bleiben,habe Angst.
Selbstvertrauen habe ich gar keins mehr und fühle mich zu vielem einfach nicht mehr fähig.(obwohl das Quatsch ist)
Je tiefer ich schaue,umso klarer wird mir alles.
Aber das mal eben so abzustellen,ist gar nicht so einfach!!!
MIchaela
Bianka, wie gehts dir jetzt? Hast du etwas unternommen?
Ich habe so das Gefühl, dass du eventl. (ich möchte dir damit nicht zu nahe treten oder dich drängen) auch ein "Hilfsmittel in medikamentöser Form" gebrauchen könntest.
Ich weiß, dass das ein heikles Thema bei dir ist, aber ich tendiere in diese Richtung.
Liebe Greetzies
Ich habe so das Gefühl, dass du eventl. (ich möchte dir damit nicht zu nahe treten oder dich drängen) auch ein "Hilfsmittel in medikamentöser Form" gebrauchen könntest.
Ich weiß, dass das ein heikles Thema bei dir ist, aber ich tendiere in diese Richtung.
Liebe Greetzies
Hallo Red,
also nachdem ich mich ausgeweint hatte letztens in der Nacht und geschlafen habe,ging es einigermaßen wieder und heute geht es mir gut. Also Tabs brauche ich nicht,möchte ich auch nicht nehmen. Ich nehme nur Kopfschmerztabletten,weil ich weiß,daß die ohne immer schlimmer werden.
Danke das Du Dir Sorgen machst. Ich schreib hier auch noch mehr,wenn ich mehr Zeit hab. Bin gerade dabei,wieder ins WW Programm einzusteigen und den Haushalt in Schwung zu kriegen.
Viele Knuddels nach Friesland !!
also nachdem ich mich ausgeweint hatte letztens in der Nacht und geschlafen habe,ging es einigermaßen wieder und heute geht es mir gut. Also Tabs brauche ich nicht,möchte ich auch nicht nehmen. Ich nehme nur Kopfschmerztabletten,weil ich weiß,daß die ohne immer schlimmer werden.
Danke das Du Dir Sorgen machst. Ich schreib hier auch noch mehr,wenn ich mehr Zeit hab. Bin gerade dabei,wieder ins WW Programm einzusteigen und den Haushalt in Schwung zu kriegen.
Viele Knuddels nach Friesland !!
Hallo.
Oh ja, das kenne ich auch sehr gut. Diese Verlustängste... Ich war als Kind auch oft alleine zu Hause und hab am Fenster gesessen und geheult wie ein Schloßhund. Ich hatte auch immer Angst, daß meine Eltern nicht mehr wiederkommen. War sehr schlimm damals. Ich hab auch bis ich 12 war, bei meinen Eltern im Bett geschlafen-ohne sie hatte ich Angst. Meine Eltern waren/sind allerdings sehr liebevoll und ich bin sehr behütet aufgewachsen. Vielleicht zu behütet...
Jetzt ist meine Mama tatsächlich unerwartet gestorben und die Ängste sind noch größer geworden, was klar ist, nachdem das war. Ich denk auch oft darüber nach, was meine Kleine noch wissen würde von mir, wenn ich jetzt sterben würde. Wahrscheinlich könnte sie sich nicht an mich erinnern. Das macht mir Angst...
Meine Depression hat auch ein bißchen ihren Ursprung in dieser Kindheitserinnerung. Die ständige Angst in der Schwangerschaft um das Kind, die schwere Geburt, die große Verantwortung für so einen hilflosen kleinen Tropf...die Trauer... Ich konnte meine Angst nicht einordnen und daher kam die fehlende Bindung zu meinem Kind. Angst, sich auf das Kind einzulassen und es dann zu verlieren vielleicht. Das selbe ist es, wenn man sich auf seinen Mann nicht mehr ganz einlassen kann. Angst vor dem verlassenwerden in welcher Art auch immer.
Viel Kraft und Mut wünsch ich Dir!
LG
Oh ja, das kenne ich auch sehr gut. Diese Verlustängste... Ich war als Kind auch oft alleine zu Hause und hab am Fenster gesessen und geheult wie ein Schloßhund. Ich hatte auch immer Angst, daß meine Eltern nicht mehr wiederkommen. War sehr schlimm damals. Ich hab auch bis ich 12 war, bei meinen Eltern im Bett geschlafen-ohne sie hatte ich Angst. Meine Eltern waren/sind allerdings sehr liebevoll und ich bin sehr behütet aufgewachsen. Vielleicht zu behütet...
Jetzt ist meine Mama tatsächlich unerwartet gestorben und die Ängste sind noch größer geworden, was klar ist, nachdem das war. Ich denk auch oft darüber nach, was meine Kleine noch wissen würde von mir, wenn ich jetzt sterben würde. Wahrscheinlich könnte sie sich nicht an mich erinnern. Das macht mir Angst...
Meine Depression hat auch ein bißchen ihren Ursprung in dieser Kindheitserinnerung. Die ständige Angst in der Schwangerschaft um das Kind, die schwere Geburt, die große Verantwortung für so einen hilflosen kleinen Tropf...die Trauer... Ich konnte meine Angst nicht einordnen und daher kam die fehlende Bindung zu meinem Kind. Angst, sich auf das Kind einzulassen und es dann zu verlieren vielleicht. Das selbe ist es, wenn man sich auf seinen Mann nicht mehr ganz einlassen kann. Angst vor dem verlassenwerden in welcher Art auch immer.
Viel Kraft und Mut wünsch ich Dir!
LG