@alle SCHWANGEREN + frischen NEUMAMIS
Moderator: Moderatoren
@alle SCHWANGEREN + frischen NEUMAMIS
Hallo zusammen,
ich bin in der 14. SSW und befürchte zur Zeit wieder zurück in alte Muster und Gedanken zu fallen.
Abgesehen davon fände ich es aber schön und hilfreich, wenn sich alle Schwangeren und Neumamis mal melden würden.
Vielleicht können wir einen mehr oder weniger regelmäßigen Austausch initiieren?
Wer hat Interesse???
lg
ich bin in der 14. SSW und befürchte zur Zeit wieder zurück in alte Muster und Gedanken zu fallen.
Abgesehen davon fände ich es aber schön und hilfreich, wenn sich alle Schwangeren und Neumamis mal melden würden.
Vielleicht können wir einen mehr oder weniger regelmäßigen Austausch initiieren?
Wer hat Interesse???
lg
Zuletzt geändert von Caro am 30:12:2009 12:59, insgesamt 1-mal geändert.
na, das ist ja schon mal ein Anfang!
Schön, daß Du Dich gemeldet hast - und mal sehen, wer noch so dazu kommt!
Dann können wir nämlich besprechen, ob wir uns in einem der anderen Unterforen "treffen" wollen oder ob wir hier bleiben...
also Kugelbäuche - wo seid Ihr
lg
Schön, daß Du Dich gemeldet hast - und mal sehen, wer noch so dazu kommt!
Dann können wir nämlich besprechen, ob wir uns in einem der anderen Unterforen "treffen" wollen oder ob wir hier bleiben...
also Kugelbäuche - wo seid Ihr

lg
Zuletzt geändert von Caro am 30:12:2009 12:59, insgesamt 1-mal geändert.
Hallo,
hier meldet sich noch ein Kugelbauch
zu Wort!
Ich bin jetzt in der 16. SSW und habe mich hier vor kurzem neu vorgestellt. Bei mir ist es auch das dritte Kind. Ich bin 35 Jahre alt und habe schon einen Sohn (01/2005) und eine Tochter (01/2007).
Dieses dritte Kind war wieder ein absolutes Wunschkind, also habe ich meine Medikamente (Paroxetin) abgesetzt und bin sozusagen gleich mit der Zeugung in eine tiefe Depression gestürzt. Das hatte ich von meiner 1. SS schon gekannt, weil ich allerdings bei meiner Tochter ohne AD ausgekommen bin dachte ich es ist nur eine Phase. So habe ich mich erstmal Wochen gequält bis gar nix mehr ging, ich habe nur noch geheult, konnte ab 4 Uhr nachts nicht mehr schlafen, mich nicht mehr um meine Kinder kümmern, Gedanken an Tod.....
Schrecklich, wenn ich das jetzt lese geht es mir wohl tatsächlich besser, auch wenn ich leider meine Lebensfreude (die mal gab) noch nicht spüre. Seit 3 Wochen nehme ich jetzt Cipramil erst 10mg jetzt 30mg. Die ersten 2 Wochen waren sehr frustrierend, weil ich gar nichts gespürt habe. Jetzt nach 3 Wochen kann ich sagen, dass ich wieder besser schlafe und der Druck etwas nachlässt, aber ich habe immer noch große Angst, das das AD nicht richtig wirkt, weil ich leider immernoch keinerlei stimmungsaufhellende Wirkung spüre. Ich weiß (wurde mir auch hier im Forum schon etliche Male gesagt) es dauert einfach einige Zeit und ich muss Geduld haben....
Kathy,
was die Schwangerschaft angeht, war der erneute Kinderwunsch auch bei mir total stark und ich war von allen Säuglingen, die ich gesehen habe super begeistert.....bis ich dann schwanger und depressiv wurde L Inzwischen kann ich kleine Babies immerhin wieder anschauen und auch die Hoffnung bei jeder Untersuchung, das die SS vorbei ist, ist nicht mehr da. Ich weiß das hört sich schrecklich an und ich würde es auch ausser hier im Forum, wo ich ehrlich sein kann nie zugeben. Aber es ist diese Krankheit, die mich und meine Gedanken total verändert hat. Ich habe allerdings die Hoffnung, wenn ich es schaffe diese Depression zu überwinden, das ich mich auf dieses Kind freuen und es lieben kann. So war es bei meinem Sohn. Nur wenn ich es nicht schaffe............dann weiß ich auf nicht weiter......??????????????? Es muss einfach klappen! Kathy, wie war es denn bei Deinen anderen Kindern, hattest du Probleme sie anzunehmen?
Caro,
wie geht es Dir denn bis jetzt in der SS? Du nimmst ja auch noch eine geringe Dosis Cipramil. Nach meiner Erfahrung kann ich Dir nur raten rechtzeitig bevor Du abstürzt zu reagieren, wenn Du das Gefühl hast es geht Dir schlechter. Ich habe es leider nicht getan, was aber auch daran lag, das es in der 2. SS ging. Leider ist es so schwierig einzuschätzen, was man braucht.
So, jetzt habe ich aber ganz schön viel geschrieben. Ich fände es auch schön mich mit anderen Schwangeren auszutauschen.
Viele liebe Grüße
Gitta
hier meldet sich noch ein Kugelbauch

Ich bin jetzt in der 16. SSW und habe mich hier vor kurzem neu vorgestellt. Bei mir ist es auch das dritte Kind. Ich bin 35 Jahre alt und habe schon einen Sohn (01/2005) und eine Tochter (01/2007).
Dieses dritte Kind war wieder ein absolutes Wunschkind, also habe ich meine Medikamente (Paroxetin) abgesetzt und bin sozusagen gleich mit der Zeugung in eine tiefe Depression gestürzt. Das hatte ich von meiner 1. SS schon gekannt, weil ich allerdings bei meiner Tochter ohne AD ausgekommen bin dachte ich es ist nur eine Phase. So habe ich mich erstmal Wochen gequält bis gar nix mehr ging, ich habe nur noch geheult, konnte ab 4 Uhr nachts nicht mehr schlafen, mich nicht mehr um meine Kinder kümmern, Gedanken an Tod.....
Schrecklich, wenn ich das jetzt lese geht es mir wohl tatsächlich besser, auch wenn ich leider meine Lebensfreude (die mal gab) noch nicht spüre. Seit 3 Wochen nehme ich jetzt Cipramil erst 10mg jetzt 30mg. Die ersten 2 Wochen waren sehr frustrierend, weil ich gar nichts gespürt habe. Jetzt nach 3 Wochen kann ich sagen, dass ich wieder besser schlafe und der Druck etwas nachlässt, aber ich habe immer noch große Angst, das das AD nicht richtig wirkt, weil ich leider immernoch keinerlei stimmungsaufhellende Wirkung spüre. Ich weiß (wurde mir auch hier im Forum schon etliche Male gesagt) es dauert einfach einige Zeit und ich muss Geduld haben....
Kathy,
was die Schwangerschaft angeht, war der erneute Kinderwunsch auch bei mir total stark und ich war von allen Säuglingen, die ich gesehen habe super begeistert.....bis ich dann schwanger und depressiv wurde L Inzwischen kann ich kleine Babies immerhin wieder anschauen und auch die Hoffnung bei jeder Untersuchung, das die SS vorbei ist, ist nicht mehr da. Ich weiß das hört sich schrecklich an und ich würde es auch ausser hier im Forum, wo ich ehrlich sein kann nie zugeben. Aber es ist diese Krankheit, die mich und meine Gedanken total verändert hat. Ich habe allerdings die Hoffnung, wenn ich es schaffe diese Depression zu überwinden, das ich mich auf dieses Kind freuen und es lieben kann. So war es bei meinem Sohn. Nur wenn ich es nicht schaffe............dann weiß ich auf nicht weiter......??????????????? Es muss einfach klappen! Kathy, wie war es denn bei Deinen anderen Kindern, hattest du Probleme sie anzunehmen?
Caro,
wie geht es Dir denn bis jetzt in der SS? Du nimmst ja auch noch eine geringe Dosis Cipramil. Nach meiner Erfahrung kann ich Dir nur raten rechtzeitig bevor Du abstürzt zu reagieren, wenn Du das Gefühl hast es geht Dir schlechter. Ich habe es leider nicht getan, was aber auch daran lag, das es in der 2. SS ging. Leider ist es so schwierig einzuschätzen, was man braucht.
So, jetzt habe ich aber ganz schön viel geschrieben. Ich fände es auch schön mich mit anderen Schwangeren auszutauschen.
Viele liebe Grüße
Gitta
Liebe Gitta,....
nein bei meinen anderen SS hatte ich überhaupt keine Probleme, obwohl diese nicht geplant sondern "passiert" sind, auch war ich inden beiden anderen SS ohne Partner.
Diesmal ist im Grunde alles perfekt...geplant, mit Partner der sich riesig auf seinen ersten Sohn freut, mitlerweile im ersehnten Traumhaus(Bauernhof), Pferde am Haus...all das waren immer meine Träume.
Nun haben sie sich verwirklicht und Kathy sitzt völlig verzweifelt auf der Couch !!!!
Und immer diese Sprüche aus dem Umfeld,...Du hast doch alles, Du musst dagegen angehen, reiss Dich doch mal zusammen, wenn ich darüber spreche keine Gefühle zu dem Baby in mir zu haben, dann heisst es versündige Dich nicht.....*blabla*
Ich kann das alles nicht mehr hören.....Ja glauben die denn ich bin glücklich so zu leiden ?????????
Mitlerweile meldet/kommt nicht mal mehr meine Mutter, weil Sie es nicht ertragen kann mich so zu sehen, mir nicht helfen zu können.....
In mir ruft es das Gefühl: nun verlässt Du mich auch noch, hervor !!!!
Ich habe grosse Angst vor dem Tag, an dem Yaron das Licht der Welt erblickt, schreckliche Angst davor Ihn nicht annehmen zu können, Ihm keine Liebe geben zu können.....schrecklich !!!!
Ich bin im Wunschkinder-Forum angemeldet, wenn ich dort nun hin und wieder lese, packt mich die blanke Wut, alle Mamis dort freuen sich so auf Ihre Babies, machen sich Gedanken über Listerine, Toxoplasmose, Salami und Rohmilchkäse.....
Ich denke nur daran mein Baby vielleicht nicht lieben zu können
Ach mensch *seufz*
nein bei meinen anderen SS hatte ich überhaupt keine Probleme, obwohl diese nicht geplant sondern "passiert" sind, auch war ich inden beiden anderen SS ohne Partner.
Diesmal ist im Grunde alles perfekt...geplant, mit Partner der sich riesig auf seinen ersten Sohn freut, mitlerweile im ersehnten Traumhaus(Bauernhof), Pferde am Haus...all das waren immer meine Träume.
Nun haben sie sich verwirklicht und Kathy sitzt völlig verzweifelt auf der Couch !!!!

Und immer diese Sprüche aus dem Umfeld,...Du hast doch alles, Du musst dagegen angehen, reiss Dich doch mal zusammen, wenn ich darüber spreche keine Gefühle zu dem Baby in mir zu haben, dann heisst es versündige Dich nicht.....*blabla*
Ich kann das alles nicht mehr hören.....Ja glauben die denn ich bin glücklich so zu leiden ?????????

Mitlerweile meldet/kommt nicht mal mehr meine Mutter, weil Sie es nicht ertragen kann mich so zu sehen, mir nicht helfen zu können.....
In mir ruft es das Gefühl: nun verlässt Du mich auch noch, hervor !!!!
Ich habe grosse Angst vor dem Tag, an dem Yaron das Licht der Welt erblickt, schreckliche Angst davor Ihn nicht annehmen zu können, Ihm keine Liebe geben zu können.....schrecklich !!!!
Ich bin im Wunschkinder-Forum angemeldet, wenn ich dort nun hin und wieder lese, packt mich die blanke Wut, alle Mamis dort freuen sich so auf Ihre Babies, machen sich Gedanken über Listerine, Toxoplasmose, Salami und Rohmilchkäse.....
Ich denke nur daran mein Baby vielleicht nicht lieben zu können

Ach mensch *seufz*
Liebe Kathy,
ach Mensch, ich kann Dich nur zu gut verstehen. Auch bei mir gibt es eigentlich keinen Grund mich so schlecht zu fühlen, aber wie Marika schon beschrieben hat, bei uns sind einfach einige Botenstoffe ins Ungleichgewicht geraten. Es ist eine Krankheit, wenn auch leider eine über die man nicht gerne spricht.
Auch die Sprüche, sei doch nicht so deprimiert oder Du läßt Dich gehen, reiß Dich nicht zusammen, kenne ich..... Deshalb erzähle ich eigentlich auch niemand davon, sondern verkrieche mich. Leider kommen die Sprüche auch von meinem Mann, aber ich habe ihn schon sehr strapaziert und ich glaube es ist ein Zeichen von Hilflosigkeit. Aber manchmal ko.... es mich auch richtig an und ich frage mich, ob die echt denken ich mache das mit Absicht und mir macht das Spass.........
Meine Mutter weiß auch nicht wie sie mit mir umgehen soll. Sie ist zwar total lieb, meine Kinder lieben sie abgöttisch und als es mir jetzt so schlecht ging hat sie die Kinder fast jeden Tag genommen. Aber sprechen kann ich mit ihr nicht über meine Depression, sie tut eher so als ob ich einen Schnupfen habe, sagt ich soll nicht deprimiert sein und redet überhaupt nicht mit mir darüber. Das macht mich schon traurig, auch weil ich schon in meiner Kindheit ständig traurig war und immer wieder denke, wenn doch nur jemand auf mich eingegangen wäre, hätte ich mich nicht jahrelang gequält, aber das ist ein anderes Thema.....
Vielleicht kannst Du ja nochmal versuchen mit Deiner Mutter über Deine Gefühle zu sprechen, ihr sagen das Du sie brauchst und was Du Dir von Ihr wünscht. Wahrscheinlich fühlt sie sich einfach hilflos
Es ist schon eigenartig, diese Krankheit. Bei meiner 2. Schwangerschaft war ich zwar nicht glücklich, kam aber gut zurecht. Und jetzt, warum bin ich in so ein Loch gefallen, gerade wo ich doch weiß wie toll es ist Kinder zu haben? Ich glaube es gibt leider keine logische Erklärung. Dir geht es ja auch erst in dieser SS schlecht, obwohl es keinen Grund gibt. Du nimmst ja glaube ich auch noch nicht allzulange Deine Medikamente, aber ich bin mir sicher sobald diese zu wirken beginnen und Du die richtige Dosis nimmst wird es Dir besser gehen und ganz sicher wirst Du auch Deinen Yaron (übrigens ein sehr schöner Name) lieben. So war es zumindest bei meiner 1.SS und an diese Hoffnung klammer ich mich. Ich glaube auch die Medis machen am Anfang eher gleichgültig und ich denke kein Gefühl für mein Kind ist immerhin schonmal besser als negative Gefühle...(Galgenhumor?!?!?) und dann kommen hoffentlich endlich auch mal wieder positive Gefühle, aber darauf warte ich auch noch gaaaaaaanz verzweifelt, ängstlich und ungeduldig.
Ich habe am Anfang meiner Schwangerschaft immer im Eltern.de Forum gelesen, bis auch ich es nicht mehr ertragen konnte. Es tut weh nicht „normal-sein“ zu können. Auch ich würde mir gerne „nur“ um Salami und Nasesntropfen sorgen machen müssen.
So schon wieder einen Roman verfasst,
liebe Grüße
Gitta
ach Mensch, ich kann Dich nur zu gut verstehen. Auch bei mir gibt es eigentlich keinen Grund mich so schlecht zu fühlen, aber wie Marika schon beschrieben hat, bei uns sind einfach einige Botenstoffe ins Ungleichgewicht geraten. Es ist eine Krankheit, wenn auch leider eine über die man nicht gerne spricht.
Auch die Sprüche, sei doch nicht so deprimiert oder Du läßt Dich gehen, reiß Dich nicht zusammen, kenne ich..... Deshalb erzähle ich eigentlich auch niemand davon, sondern verkrieche mich. Leider kommen die Sprüche auch von meinem Mann, aber ich habe ihn schon sehr strapaziert und ich glaube es ist ein Zeichen von Hilflosigkeit. Aber manchmal ko.... es mich auch richtig an und ich frage mich, ob die echt denken ich mache das mit Absicht und mir macht das Spass.........



Meine Mutter weiß auch nicht wie sie mit mir umgehen soll. Sie ist zwar total lieb, meine Kinder lieben sie abgöttisch und als es mir jetzt so schlecht ging hat sie die Kinder fast jeden Tag genommen. Aber sprechen kann ich mit ihr nicht über meine Depression, sie tut eher so als ob ich einen Schnupfen habe, sagt ich soll nicht deprimiert sein und redet überhaupt nicht mit mir darüber. Das macht mich schon traurig, auch weil ich schon in meiner Kindheit ständig traurig war und immer wieder denke, wenn doch nur jemand auf mich eingegangen wäre, hätte ich mich nicht jahrelang gequält, aber das ist ein anderes Thema.....
Vielleicht kannst Du ja nochmal versuchen mit Deiner Mutter über Deine Gefühle zu sprechen, ihr sagen das Du sie brauchst und was Du Dir von Ihr wünscht. Wahrscheinlich fühlt sie sich einfach hilflos
Es ist schon eigenartig, diese Krankheit. Bei meiner 2. Schwangerschaft war ich zwar nicht glücklich, kam aber gut zurecht. Und jetzt, warum bin ich in so ein Loch gefallen, gerade wo ich doch weiß wie toll es ist Kinder zu haben? Ich glaube es gibt leider keine logische Erklärung. Dir geht es ja auch erst in dieser SS schlecht, obwohl es keinen Grund gibt. Du nimmst ja glaube ich auch noch nicht allzulange Deine Medikamente, aber ich bin mir sicher sobald diese zu wirken beginnen und Du die richtige Dosis nimmst wird es Dir besser gehen und ganz sicher wirst Du auch Deinen Yaron (übrigens ein sehr schöner Name) lieben. So war es zumindest bei meiner 1.SS und an diese Hoffnung klammer ich mich. Ich glaube auch die Medis machen am Anfang eher gleichgültig und ich denke kein Gefühl für mein Kind ist immerhin schonmal besser als negative Gefühle...(Galgenhumor?!?!?) und dann kommen hoffentlich endlich auch mal wieder positive Gefühle, aber darauf warte ich auch noch gaaaaaaanz verzweifelt, ängstlich und ungeduldig.
Ich habe am Anfang meiner Schwangerschaft immer im Eltern.de Forum gelesen, bis auch ich es nicht mehr ertragen konnte. Es tut weh nicht „normal-sein“ zu können. Auch ich würde mir gerne „nur“ um Salami und Nasesntropfen sorgen machen müssen.
So schon wieder einen Roman verfasst,

liebe Grüße
Gitta
Hallo Ihr Lieben,
meine beiden Mädels sind jetzt im KiGa und da will ich mich auch kurz vorstellen. Ich war ja in 2006 recht aktiv hier, aber nun ja schon länger nicht mehr (bis auch zwischenzeitliche Ausnahmen).
Ich bin 33, glücklich verheiratet und habe zwei tolle Mädchen. Depressionen liegen bei uns in der Familie - mein Vater hatte min 3 schwere Depressionen, die auch stationär (geschlossen) behandelt werden mußten. Außer ihm ist auch seine Herkunftsfamlie und Geschwister immer wieder regelmäßig von solchen psychischen Erkrankungen betroffen.
Trotzdem dachte ich immer, daß mir sowas nicht passieren würde...
3 Wochen nach meinem 2. positiven SS-Test nahm sich mein großer Bruder am 2.6.05 das Leben (ohne auf die Gründe weiter einzugehen - es ist uns noch immer nicht klar, er hat auch keinen Brief o.ä. hinterlassen). Meine Eltern waren im Urlaub, meine Schwester wohnt weiter weg und ich mußte das alles irgendwie managen, es unseren Eltern sagen etc etc.
Die gesamte Schwangerschaft über habe ich meine Trauer verdrängt - dieses holte mich dann 8 Monate später, gut 2 Wochen nach Maras Geburt, umso heftiger ein.
Zum Glück hatte (und habe) ich eine tolle Nachsorge-Hebamme, die das Problem schnell erkannt und mir sehr gehollfen hat. Sie war auch diejenige, die mir schließlich eindringlich dazu riet, psychotherapeutische und medikamentöse Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Zu der Trauer, kamen dann schließlich auch die ganzen anderen Symptome der PPD hinzu (Unruhe, Suizidalität, Versagensängste, Schlaflosigkeit, Schwindel,...) Meine 2. Tochter war mir zum Glück nur relativ kurz fremd - wie durch ein Wunder habe ich den Schlüssel, um ihr nah zu sein, durch eine wirkliche Schlüsselreaktion ganz allein entdeckt.
In meiner Therapie wurde mir klar, was an meiner Kindheit nicht optimal gelaufen ist und warum ich so bin, wie ich bin.
Auch die fehlende Anerkennung durch meine Mutter wurde mir deutlich.
Und genau das fehlt mir jetzt auch wieder und ich habe Angst, daß es wieder von vorne los geht, da es so ein identischer Beginn ist.
Meine Mutter bzw meine Eltern wohnen ein Haus weiter und wir haben eigentlich ein normal gutes Verhältnis.
Sie hatte jedoch eine wirklich schwere Kindheit (Nachkriegszeit, kranke Mutter, todkranke Schwester,...) und hat auch in ihrem weiteren Leben immer sehr viel gearbeitet - ihre eigenen Bedürfnisse immer zurückgestellt (daher bspw fast keine Freundschaften gepflegt).
Ich bin mir fast sicher, daß sie mich faul findet (auch wenn sie mir das nie sagen würde) und auch ein bißchen Neid eine Rolle spielt (auch wenn sie sich das nicht selber eingestehen würde).
Mir geht es SS-bedingt momentan körperlich wirklich nicht so gut. ich habe sehr stark mit Übelkeit und Erbrechen zu kämpfen (und es wird irgendwie nicht besser, obwohl ich jetzt in der 14. SSW bin). ich habe das Gefühl, es wäre ihr egal, wie es mir geht, schenkt mir zu wenig Aufmerksamkeit, nimmt mich nicht ernst.
Ung genau das tut mir so weh, und läßt mich in diese depressive Phase zurückfallen.
Ich habe gestern mit meiner Hebamme darüber gesprochen und für Montag nach langer Zeit einen akut-Termin bei meiner Psychotherapeutin gemacht. Ich hoffe, das wird mir mehr Klarheit geben.
ich möchte eigentlich ungern das Citalopram erhöhen und hoffe, es so raus zu schaffen.
Außerdem habe ich mir ein Buch zum "inneren Kind" bestellt, da ich denke, daß das der Schlüssel zu vielen meiner Probleme ist.
Auch ich bin übrigens in einem Schwangeren-Forum unterwegs, wo es mir eigentlich auch gut gefällt, wo man aber eben über solche Dinge nicht sprechen kann. Daher kam mir die Idee, so etwas hier zu initieren...
Ich glaube, das wars erstmal von mir - wenn Ihr Fragen habt, dann her damit...
Ich freu mich auf den Austausch mit Euch (auch wenn ich jetzt erstmal nur von mir geschrieben habe).
lg
(die auf ein gutes, sonniges (!) Wochenende hofft...)
meine beiden Mädels sind jetzt im KiGa und da will ich mich auch kurz vorstellen. Ich war ja in 2006 recht aktiv hier, aber nun ja schon länger nicht mehr (bis auch zwischenzeitliche Ausnahmen).
Ich bin 33, glücklich verheiratet und habe zwei tolle Mädchen. Depressionen liegen bei uns in der Familie - mein Vater hatte min 3 schwere Depressionen, die auch stationär (geschlossen) behandelt werden mußten. Außer ihm ist auch seine Herkunftsfamlie und Geschwister immer wieder regelmäßig von solchen psychischen Erkrankungen betroffen.
Trotzdem dachte ich immer, daß mir sowas nicht passieren würde...
3 Wochen nach meinem 2. positiven SS-Test nahm sich mein großer Bruder am 2.6.05 das Leben (ohne auf die Gründe weiter einzugehen - es ist uns noch immer nicht klar, er hat auch keinen Brief o.ä. hinterlassen). Meine Eltern waren im Urlaub, meine Schwester wohnt weiter weg und ich mußte das alles irgendwie managen, es unseren Eltern sagen etc etc.
Die gesamte Schwangerschaft über habe ich meine Trauer verdrängt - dieses holte mich dann 8 Monate später, gut 2 Wochen nach Maras Geburt, umso heftiger ein.
Zum Glück hatte (und habe) ich eine tolle Nachsorge-Hebamme, die das Problem schnell erkannt und mir sehr gehollfen hat. Sie war auch diejenige, die mir schließlich eindringlich dazu riet, psychotherapeutische und medikamentöse Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Zu der Trauer, kamen dann schließlich auch die ganzen anderen Symptome der PPD hinzu (Unruhe, Suizidalität, Versagensängste, Schlaflosigkeit, Schwindel,...) Meine 2. Tochter war mir zum Glück nur relativ kurz fremd - wie durch ein Wunder habe ich den Schlüssel, um ihr nah zu sein, durch eine wirkliche Schlüsselreaktion ganz allein entdeckt.
In meiner Therapie wurde mir klar, was an meiner Kindheit nicht optimal gelaufen ist und warum ich so bin, wie ich bin.
Auch die fehlende Anerkennung durch meine Mutter wurde mir deutlich.
Und genau das fehlt mir jetzt auch wieder und ich habe Angst, daß es wieder von vorne los geht, da es so ein identischer Beginn ist.
Meine Mutter bzw meine Eltern wohnen ein Haus weiter und wir haben eigentlich ein normal gutes Verhältnis.
Sie hatte jedoch eine wirklich schwere Kindheit (Nachkriegszeit, kranke Mutter, todkranke Schwester,...) und hat auch in ihrem weiteren Leben immer sehr viel gearbeitet - ihre eigenen Bedürfnisse immer zurückgestellt (daher bspw fast keine Freundschaften gepflegt).
Ich bin mir fast sicher, daß sie mich faul findet (auch wenn sie mir das nie sagen würde) und auch ein bißchen Neid eine Rolle spielt (auch wenn sie sich das nicht selber eingestehen würde).
Mir geht es SS-bedingt momentan körperlich wirklich nicht so gut. ich habe sehr stark mit Übelkeit und Erbrechen zu kämpfen (und es wird irgendwie nicht besser, obwohl ich jetzt in der 14. SSW bin). ich habe das Gefühl, es wäre ihr egal, wie es mir geht, schenkt mir zu wenig Aufmerksamkeit, nimmt mich nicht ernst.
Ung genau das tut mir so weh, und läßt mich in diese depressive Phase zurückfallen.
Ich habe gestern mit meiner Hebamme darüber gesprochen und für Montag nach langer Zeit einen akut-Termin bei meiner Psychotherapeutin gemacht. Ich hoffe, das wird mir mehr Klarheit geben.
ich möchte eigentlich ungern das Citalopram erhöhen und hoffe, es so raus zu schaffen.
Außerdem habe ich mir ein Buch zum "inneren Kind" bestellt, da ich denke, daß das der Schlüssel zu vielen meiner Probleme ist.
Auch ich bin übrigens in einem Schwangeren-Forum unterwegs, wo es mir eigentlich auch gut gefällt, wo man aber eben über solche Dinge nicht sprechen kann. Daher kam mir die Idee, so etwas hier zu initieren...
Ich glaube, das wars erstmal von mir - wenn Ihr Fragen habt, dann her damit...
Ich freu mich auf den Austausch mit Euch (auch wenn ich jetzt erstmal nur von mir geschrieben habe).
lg
(die auf ein gutes, sonniges (!) Wochenende hofft...)
Zuletzt geändert von Caro am 30:12:2009 12:59, insgesamt 2-mal geändert.
Hallo ihr Lieben
Ich hab auch gerade einen kleinen Bauchzwerg in mir der in 6 Wochen auf die Welt kommt
Schwangerschaft war bis jetzt voll ok, mal ein Wehwehchen dort und mal da aber das ist normal. Ich geh positiv ran und hoffe ganz dolle das ich nicht mehr in die Depressionen herreinfalle wenn mein kleiner Spatz da ist.
Würde mich freuen mich ein bisschen mit euch auszutauschen...
Liebe Grüße Nici
Ich hab auch gerade einen kleinen Bauchzwerg in mir der in 6 Wochen auf die Welt kommt

Schwangerschaft war bis jetzt voll ok, mal ein Wehwehchen dort und mal da aber das ist normal. Ich geh positiv ran und hoffe ganz dolle das ich nicht mehr in die Depressionen herreinfalle wenn mein kleiner Spatz da ist.

Würde mich freuen mich ein bisschen mit euch auszutauschen...
Liebe Grüße Nici
Hallo Caro,
der Selbstmord Deines Bruders tut mir wirklich leid. Das muss hart sein. Ich glaube um so etwas zu verkraften braucht viel Zeit und Kraft, besonders ohne seine Erklärung. Gerade deshalb war es auch gut das Du sofort nach der Geburt Deiner Tochter Hilfe bekommen hast.
Wie Du schreibst hast du aber ja auch viel an Dir gearbeitet die letzten Jahre und hast jetzt ein Netzwerk (Hebamme, Psychotherapeutin) das Dich auffangen kann und so wird es Dich nicht wieder kalt erwischen., da bin ich mir sicher. Das Du das Citalopram ungern erhöhen möchtest verstehe ich,. Deshalb habe ich ja zu Beginn meine Medikamente vollkommen abgesetzt, was bei mir aber leider schlimme Folgen hatte und jetzt dazu geführt hat, das ich mehr nehmen muss als ich ursprünglich genommen habe. Ich habe mir allerdings klar gemacht, das es für meine jetzigen Kinder und das Kind im Bauch schlimmer ist eine depressive Mutter zu haben, als das ich die Medikamente nehme. Ich konnte meine beiden Großen nicht mal mehr in den Arm nehmen, obwohl wir sonst immer stundenlang geschmust haben und ich glaube auf Dauer hätten sie dadurch mehr Schaden genommen, als das Kind im Bauch durch das Medikament. Ausserdem hatte ich überhaupt keinen Appetit mehr, wodurch ich immer mehr abgenommen habe, was während der SS ja auch nicht toll ist. Ich schreibe das nur, um Dir zu zeigen das man wirklich genau das Pro und Contra gegen Medikamente abwägen muss. Ist ist aber gut das Du einen Termin mit Deiner Therapeutin hast.
Ich hatte meine erste Depression direkt nach meinem Studium. Ich bin in ein tiefes Loch gefallen. Wusste nicht mehr wer ich bin, wofür ich lebe und hatte das Gefühl das erste mal in meinem Leben, selbst entscheiden zu müssen wie es weitergeht. Naja, ich hatte dann einen ziemlichen Absturz und das Gefühl es kann nicht so weiter gehen, wie bisher. Ich habe dann zum Glück sehr schnell einen Termin in einer Psychosomatischen Kurklinik bekommen, wo ich 6 Wochen war. Es war toll. Das erste mal in meinem Leben habe ich mich mit mir meinen Problemen und meiner Vergangenheit auseinandergesetzt. Mir wurden wirklich die Augen geöffnet und ich habe mich viel mit meinem inneren Kind beschäftigt. Es war wirklich eine wichtige Zeit für mich. Es war schon die Wut auf meine Familie da, allerdings konnte ich gut damit Frieden schliessen, zumal viele Dinge (ständiger Streit meiner Eltern, emotionale Erpressung, schwere Krankheit des Vaters mit ständiger „Ankündigung“ seines Todes) nicht mit böser Absicht geschehen sind. Ich weiß genau was ich in meiner Familie, anders machen will und werde auch wenn ich weiß, perfekt kann man es nicht machen. Nachdem ich aber wieder im Alltag war und spürte das eine erneute Krise naht, habe ich mit dazu entschlossen das erste mal ein AD zu nehmen. Und da wurde mir klar, das bei mir auch körperlich etwas im Ungleichgewicht ist. Die letzten Jahre seit der Geburt meines Sohnes waren kann auch die glücklichsten meines Lebens. Zum ersten mal habe ich gemerkt, wie es ist Freude am Leben zu haben. Das habe ich einfach nicht gekannt. In der 2. SS, in der ich ohne AD auskam, wurde ich dann auch wenn ich zum Glück keine Depression hatte, plötzlich wieder von dieser ständigen Traurigkeit und Unlust am Leben begleitet. Nachdem ich dann wieder die Medis einnehmen konnte ging es sofort wieder besser. Ich akzptiere jetzt das ich die Medikamente brauche, Diabetiker z.B. müssen auch Ihr Leben lang Insulin nehmen. Ich bin nur froh das dies meine letzte SS sein wird und ich nie wieder ohne sein muss.
Jetzt habe ich ja super viel über mich geschrieben, dabei wollte ich eigentlich schreiben, das Du Deine Eltern wahrscheinlich nicht ändern kannst und Du vielleicht versuchen kannst etwas auf Abstand zu gehen. Dazu wird Dir Deine Therapeutin bestimmt was sagen können. Mir hat der Abstand zu meinen Eltern (emontional, denn auch meine Eltern wohnen eine Straße weiter) geholfen. Ich war jetzt auch bei einer Therapeutin, die mir geraten hat während der Schwangerschaft nicht nochmal zu tief in mir und meiner Vergangenheit zu graben, sondern erst wenn ich wieder stabiler bin und das Kind da ist. Vielmehr soll ich jetzt nach Strategien suchen den Alltag zu bewältigen. Das muss allerdings nicht für Dich gelten, denn ich hatte ja gerade eine richitg schwere Depression und Du bist stabil. Wie ich jetzt aber konkret in meiner Situation vorgehen soll hat mir die Therapeutin leider nicht gesagt. Deshalb bin ich doch immer ganz froh die Erfahrung von anderen zu hören und würde ich mich freuen, wenn Du berichtest, was bei rausgekommen ist.
Das es Dir körperlich nicht gut geht tut mir leid. Gerade bei meiner Tochter war mir auch total schlecht auch wenn ich zum Glück nicht brechen musste. Es gibt aber glaube ich einige Dinge die gegen die Übelkeit helfen sollen. Ich habe immer Ingwertee getrunken und Ingwerbonbons gelutscht, das hat geholfen.Da können Dir aber bestimmt auch im Schwangerenforum viele Tips geben.
Ich freue mich das Du die Idee zum Austausch hattest, gerade eine Schwangerschaft ist ja nochmal eine besondere Situation. Da ist es schön sich nicht so allein zu fühlen.
LG
Gitta
Ich glaube der Wunsch vom sonnigen WE geht in Erfüllung
der Selbstmord Deines Bruders tut mir wirklich leid. Das muss hart sein. Ich glaube um so etwas zu verkraften braucht viel Zeit und Kraft, besonders ohne seine Erklärung. Gerade deshalb war es auch gut das Du sofort nach der Geburt Deiner Tochter Hilfe bekommen hast.
Wie Du schreibst hast du aber ja auch viel an Dir gearbeitet die letzten Jahre und hast jetzt ein Netzwerk (Hebamme, Psychotherapeutin) das Dich auffangen kann und so wird es Dich nicht wieder kalt erwischen., da bin ich mir sicher. Das Du das Citalopram ungern erhöhen möchtest verstehe ich,. Deshalb habe ich ja zu Beginn meine Medikamente vollkommen abgesetzt, was bei mir aber leider schlimme Folgen hatte und jetzt dazu geführt hat, das ich mehr nehmen muss als ich ursprünglich genommen habe. Ich habe mir allerdings klar gemacht, das es für meine jetzigen Kinder und das Kind im Bauch schlimmer ist eine depressive Mutter zu haben, als das ich die Medikamente nehme. Ich konnte meine beiden Großen nicht mal mehr in den Arm nehmen, obwohl wir sonst immer stundenlang geschmust haben und ich glaube auf Dauer hätten sie dadurch mehr Schaden genommen, als das Kind im Bauch durch das Medikament. Ausserdem hatte ich überhaupt keinen Appetit mehr, wodurch ich immer mehr abgenommen habe, was während der SS ja auch nicht toll ist. Ich schreibe das nur, um Dir zu zeigen das man wirklich genau das Pro und Contra gegen Medikamente abwägen muss. Ist ist aber gut das Du einen Termin mit Deiner Therapeutin hast.
Ich hatte meine erste Depression direkt nach meinem Studium. Ich bin in ein tiefes Loch gefallen. Wusste nicht mehr wer ich bin, wofür ich lebe und hatte das Gefühl das erste mal in meinem Leben, selbst entscheiden zu müssen wie es weitergeht. Naja, ich hatte dann einen ziemlichen Absturz und das Gefühl es kann nicht so weiter gehen, wie bisher. Ich habe dann zum Glück sehr schnell einen Termin in einer Psychosomatischen Kurklinik bekommen, wo ich 6 Wochen war. Es war toll. Das erste mal in meinem Leben habe ich mich mit mir meinen Problemen und meiner Vergangenheit auseinandergesetzt. Mir wurden wirklich die Augen geöffnet und ich habe mich viel mit meinem inneren Kind beschäftigt. Es war wirklich eine wichtige Zeit für mich. Es war schon die Wut auf meine Familie da, allerdings konnte ich gut damit Frieden schliessen, zumal viele Dinge (ständiger Streit meiner Eltern, emotionale Erpressung, schwere Krankheit des Vaters mit ständiger „Ankündigung“ seines Todes) nicht mit böser Absicht geschehen sind. Ich weiß genau was ich in meiner Familie, anders machen will und werde auch wenn ich weiß, perfekt kann man es nicht machen. Nachdem ich aber wieder im Alltag war und spürte das eine erneute Krise naht, habe ich mit dazu entschlossen das erste mal ein AD zu nehmen. Und da wurde mir klar, das bei mir auch körperlich etwas im Ungleichgewicht ist. Die letzten Jahre seit der Geburt meines Sohnes waren kann auch die glücklichsten meines Lebens. Zum ersten mal habe ich gemerkt, wie es ist Freude am Leben zu haben. Das habe ich einfach nicht gekannt. In der 2. SS, in der ich ohne AD auskam, wurde ich dann auch wenn ich zum Glück keine Depression hatte, plötzlich wieder von dieser ständigen Traurigkeit und Unlust am Leben begleitet. Nachdem ich dann wieder die Medis einnehmen konnte ging es sofort wieder besser. Ich akzptiere jetzt das ich die Medikamente brauche, Diabetiker z.B. müssen auch Ihr Leben lang Insulin nehmen. Ich bin nur froh das dies meine letzte SS sein wird und ich nie wieder ohne sein muss.
Jetzt habe ich ja super viel über mich geschrieben, dabei wollte ich eigentlich schreiben, das Du Deine Eltern wahrscheinlich nicht ändern kannst und Du vielleicht versuchen kannst etwas auf Abstand zu gehen. Dazu wird Dir Deine Therapeutin bestimmt was sagen können. Mir hat der Abstand zu meinen Eltern (emontional, denn auch meine Eltern wohnen eine Straße weiter) geholfen. Ich war jetzt auch bei einer Therapeutin, die mir geraten hat während der Schwangerschaft nicht nochmal zu tief in mir und meiner Vergangenheit zu graben, sondern erst wenn ich wieder stabiler bin und das Kind da ist. Vielmehr soll ich jetzt nach Strategien suchen den Alltag zu bewältigen. Das muss allerdings nicht für Dich gelten, denn ich hatte ja gerade eine richitg schwere Depression und Du bist stabil. Wie ich jetzt aber konkret in meiner Situation vorgehen soll hat mir die Therapeutin leider nicht gesagt. Deshalb bin ich doch immer ganz froh die Erfahrung von anderen zu hören und würde ich mich freuen, wenn Du berichtest, was bei rausgekommen ist.
Das es Dir körperlich nicht gut geht tut mir leid. Gerade bei meiner Tochter war mir auch total schlecht auch wenn ich zum Glück nicht brechen musste. Es gibt aber glaube ich einige Dinge die gegen die Übelkeit helfen sollen. Ich habe immer Ingwertee getrunken und Ingwerbonbons gelutscht, das hat geholfen.Da können Dir aber bestimmt auch im Schwangerenforum viele Tips geben.
Ich freue mich das Du die Idee zum Austausch hattest, gerade eine Schwangerschaft ist ja nochmal eine besondere Situation. Da ist es schön sich nicht so allein zu fühlen.
LG
Gitta
Ich glaube der Wunsch vom sonnigen WE geht in Erfüllung

Liebe Gitta,
du wirst sehen die Zeit vergeht wie im Flug, ich kann es selber noch net glauben das es bald schon wieder soweit ist. Die erste Schwangerschaft hab ich viel intensiever mitbekommen, aber durch meine kleine Schnecke lief es jetzt soooo nebenher ab...und schwuppdiwupp waren die Wochen rum.
Aber umso näher die Geburt rückt umso mehr Bammel bekomme ich, nochmal so ein Horrorerlebnis wie bei der letzten Geburt möchte ich nicht erleben.
Naja....abwarten.
Und dir geht es gut mit der Schwangerschaft bis jetzt?
Grüßle Nici
du wirst sehen die Zeit vergeht wie im Flug, ich kann es selber noch net glauben das es bald schon wieder soweit ist. Die erste Schwangerschaft hab ich viel intensiever mitbekommen, aber durch meine kleine Schnecke lief es jetzt soooo nebenher ab...und schwuppdiwupp waren die Wochen rum.

Aber umso näher die Geburt rückt umso mehr Bammel bekomme ich, nochmal so ein Horrorerlebnis wie bei der letzten Geburt möchte ich nicht erleben.

Und dir geht es gut mit der Schwangerschaft bis jetzt?
Grüßle Nici
Hi,
sorry, habe gerade keine Zeit alle Beiträge durchzulesen, aber ich wollte mich auch als SS melden. Ich bin jetzt in der 17. Woche und es geht mir Gott sei Dank soweit gut. Aber ich nehme auch immernoch brav 75mg Trevilor. Hatte 2006 nach dem Abstillen unserer 1. Tochter eine PPD und war hier im Forum sehr aktiv. Seit ca 1-1,5 Jahren fühle ich mich stabiler, aber leider wurde ich nie mehr richtig gesund. Absetzversuche von Trevilor scheiterten jedes Mal kläglich, weshalb mein Mann und ich das Riskiko eingingen ein 2. SS, aber mit AD zu wagen. Hatte das natürlich vorher mit meiner Neurologin und Embrytox abgeklärt. Habe mich auch nicht getraut das Trevilor abzusetzen, wir ich mir erst vorgenommen hatte, da ich gute 14 Wochen an schlimmer Übelkeit und Schwindel litt und es mir daher auch psychisch nicht gutging. Meine Neurologin hat mir geraten 6 Wochen vor der Geburt (ET ist der 27.8.09) mein AD abzusetzen, aber das erschien mir viel zu früh. Habe daher mit Embryotox telefoniert und die Dame am Telefon meinte,daß ich entweder garnicht absetzen soll oder erst 1-2 Wochen vor der Geburt. Habe höllische Angst wieder total abzustürzen, da ich immer 4-5 Wochen nach Absetzen des Trevilors merkte, daß es wieder losging.
Mache in dieser SS alle möglichen Untersuchungen wie NT (unauffällig) und habe sogar 3 Organscreenings. Bis jetzt war alles OK, aber dennoch bibbere ich jedes Mal.
Wie ist das bei euch? Setzt ihr das AD vor der Geburt ab?
Gehts euren Babys unter dem AD soweit gut?
sorry, habe gerade keine Zeit alle Beiträge durchzulesen, aber ich wollte mich auch als SS melden. Ich bin jetzt in der 17. Woche und es geht mir Gott sei Dank soweit gut. Aber ich nehme auch immernoch brav 75mg Trevilor. Hatte 2006 nach dem Abstillen unserer 1. Tochter eine PPD und war hier im Forum sehr aktiv. Seit ca 1-1,5 Jahren fühle ich mich stabiler, aber leider wurde ich nie mehr richtig gesund. Absetzversuche von Trevilor scheiterten jedes Mal kläglich, weshalb mein Mann und ich das Riskiko eingingen ein 2. SS, aber mit AD zu wagen. Hatte das natürlich vorher mit meiner Neurologin und Embrytox abgeklärt. Habe mich auch nicht getraut das Trevilor abzusetzen, wir ich mir erst vorgenommen hatte, da ich gute 14 Wochen an schlimmer Übelkeit und Schwindel litt und es mir daher auch psychisch nicht gutging. Meine Neurologin hat mir geraten 6 Wochen vor der Geburt (ET ist der 27.8.09) mein AD abzusetzen, aber das erschien mir viel zu früh. Habe daher mit Embryotox telefoniert und die Dame am Telefon meinte,daß ich entweder garnicht absetzen soll oder erst 1-2 Wochen vor der Geburt. Habe höllische Angst wieder total abzustürzen, da ich immer 4-5 Wochen nach Absetzen des Trevilors merkte, daß es wieder losging.
Mache in dieser SS alle möglichen Untersuchungen wie NT (unauffällig) und habe sogar 3 Organscreenings. Bis jetzt war alles OK, aber dennoch bibbere ich jedes Mal.
Wie ist das bei euch? Setzt ihr das AD vor der Geburt ab?
Gehts euren Babys unter dem AD soweit gut?
Hallo Nici,
ich kenne es auch das die 2. SS wirklich nur noch so nebenbei läuft. Bei der 3. ist es zumindest bei mir nochmal extremer. Ich weiß die Zeit geht eigentlich im Fluge rum, aber da ich wirklich ganz ungern schwanger bin und ja jetzt schon die zweite Schwangerschaftsdepression hatte freue ich mich über jeden Tag der mich näher an die Geburt bringt.
Schwangerschaftsmässig geht es mir gut. Ich hatte letzte Woche eine Fruchtwasseruntersuchung, die zum Glück soweit gut verlaufen ist, und auch das Ergebniss hat keine Auffälligkeiten gezeigt. Das war schon eine Erleichterung für mich. Als ich dann erfahren habe das es wieder ein Mädchen wird habe ich mich doch irgendwie gefreut. Ich kann Deine Angst vor der Geburt aber verstehen, gerade wenn Du so ein schlimmes Erlebniss hattest (ich nehme an Du sprichst von einer PPD) . Mir ging es so mit der Schwangerschaft. Ich hatte total Angst davor und mich hat es ja dann auch erwischt. Andererseits kennt man es ja schon und hat die Möglichkeit viel schneller zu reagieren. Ich habe gesehen Du hast Dein AD wegen der Schwangerschaft abgesetzt. Ich finde es wirklich toll das dies geklappt hat. Das zeigt ja auch das Du stabil bist. Ich hätte es auch so gerne geschafft!
Hallo Julchen,
ich glaube während der SS kann man nicht so richtig feststellen, ob das Kind Probleme mit dem AD hat (soweit ich informiert bin). Ich glaube das größte Problem sind die Absetzprobleme nach der Geburt. Mein Sohn allerdings (ich habe 20mg Paroxetin genommen) hatte keinerlei Probleme nach der Geburt. Er hat nur recht viel geschlafen. Aber das tut er heute noch und seine Mami und Papi auch...
Ich war heute beim Neurologen und wir werden erst kurz vor der Geburt entscheiden, ob ich mein Medi reduziere oder kuzzeitig absetze. Was ich allerdings nicht verstehe ist, warum es zu diesen Problemen kommt, weil die Kinder ja eigentlich wenn man stillt weiter über die Muttermilch das Medikament aufnehmen. Habe auch leider vergessen meinen Neurologen zu fragen, aber ich habe ja auch noch etwas Zeit. Bei mir fingen die Depressionen auch so etwa nach 3-4 Wochen absetzen an. Wenn ich dann 1-2 Wochen vor der Geburt absetze und danach sofort wieder beginne müsste es doch dann eigentlich gut gehen. Vielleicht hat hier ja jemand Erfahrung damit.
Ach ja, mein Neurologe sagte, es sei schädlicher für mein Kind, wenn mein Mann rauchen würde, als wenn ich ein AD nehme. Und wieviel Mütter rauchen in der Schwangerschaft! Ich hoffe keine von Euch, sonst war das natürlich ein schwacher Trost!
LG Gitta
ich kenne es auch das die 2. SS wirklich nur noch so nebenbei läuft. Bei der 3. ist es zumindest bei mir nochmal extremer. Ich weiß die Zeit geht eigentlich im Fluge rum, aber da ich wirklich ganz ungern schwanger bin und ja jetzt schon die zweite Schwangerschaftsdepression hatte freue ich mich über jeden Tag der mich näher an die Geburt bringt.
Schwangerschaftsmässig geht es mir gut. Ich hatte letzte Woche eine Fruchtwasseruntersuchung, die zum Glück soweit gut verlaufen ist, und auch das Ergebniss hat keine Auffälligkeiten gezeigt. Das war schon eine Erleichterung für mich. Als ich dann erfahren habe das es wieder ein Mädchen wird habe ich mich doch irgendwie gefreut. Ich kann Deine Angst vor der Geburt aber verstehen, gerade wenn Du so ein schlimmes Erlebniss hattest (ich nehme an Du sprichst von einer PPD) . Mir ging es so mit der Schwangerschaft. Ich hatte total Angst davor und mich hat es ja dann auch erwischt. Andererseits kennt man es ja schon und hat die Möglichkeit viel schneller zu reagieren. Ich habe gesehen Du hast Dein AD wegen der Schwangerschaft abgesetzt. Ich finde es wirklich toll das dies geklappt hat. Das zeigt ja auch das Du stabil bist. Ich hätte es auch so gerne geschafft!
Hallo Julchen,
ich glaube während der SS kann man nicht so richtig feststellen, ob das Kind Probleme mit dem AD hat (soweit ich informiert bin). Ich glaube das größte Problem sind die Absetzprobleme nach der Geburt. Mein Sohn allerdings (ich habe 20mg Paroxetin genommen) hatte keinerlei Probleme nach der Geburt. Er hat nur recht viel geschlafen. Aber das tut er heute noch und seine Mami und Papi auch...

Ich war heute beim Neurologen und wir werden erst kurz vor der Geburt entscheiden, ob ich mein Medi reduziere oder kuzzeitig absetze. Was ich allerdings nicht verstehe ist, warum es zu diesen Problemen kommt, weil die Kinder ja eigentlich wenn man stillt weiter über die Muttermilch das Medikament aufnehmen. Habe auch leider vergessen meinen Neurologen zu fragen, aber ich habe ja auch noch etwas Zeit. Bei mir fingen die Depressionen auch so etwa nach 3-4 Wochen absetzen an. Wenn ich dann 1-2 Wochen vor der Geburt absetze und danach sofort wieder beginne müsste es doch dann eigentlich gut gehen. Vielleicht hat hier ja jemand Erfahrung damit.
Ach ja, mein Neurologe sagte, es sei schädlicher für mein Kind, wenn mein Mann rauchen würde, als wenn ich ein AD nehme. Und wieviel Mütter rauchen in der Schwangerschaft! Ich hoffe keine von Euch, sonst war das natürlich ein schwacher Trost!

LG Gitta
Ich möchte Euch mal etwas FÜR MICH sehr schönes zeigen !
Bitte Boxen an und bis zum Schluss ansehen....
http://www.youtube.com/watch?v=3yL6sd-SAGA
Bitte Boxen an und bis zum Schluss ansehen....
http://www.youtube.com/watch?v=3yL6sd-SAGA
für die Schwangeren:-)
hallo,
habe schon sehr lange nichts mehr geschrieben, mal wieder hier, nur kurz zu mir, bin Hebamme und hatte eine PPP/PPD nach der Geburt meiner Tochter vor 4 Jahren.
Ich möchte euch allen, die hier erneut schwanger sind einfach alles liebe und gute Wünschen, und wünsche euch schon eine Hebamme die euch jetzt schon begleitet und die euch evtl. mit Naturheilmethoden zur schuldmedizin unterstützen kann.
Das lag mir auf der Seele.
Für alle eine gute schöne Schwangerschaft und viel Kraft für das Abenteuer Geburt.
Liebe Grüße an alle von Tania
habe schon sehr lange nichts mehr geschrieben, mal wieder hier, nur kurz zu mir, bin Hebamme und hatte eine PPP/PPD nach der Geburt meiner Tochter vor 4 Jahren.
Ich möchte euch allen, die hier erneut schwanger sind einfach alles liebe und gute Wünschen, und wünsche euch schon eine Hebamme die euch jetzt schon begleitet und die euch evtl. mit Naturheilmethoden zur schuldmedizin unterstützen kann.
Das lag mir auf der Seele.
Für alle eine gute schöne Schwangerschaft und viel Kraft für das Abenteuer Geburt.
Liebe Grüße an alle von Tania