Baby schläft nicht mehr...
Moderator: Moderatoren
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Ylaina
Baby schläft nicht mehr...
....gut ein wenig ist es ein 'Luxusproblem', aaaaber es ist jetzt das eingetreten, wovor ich in der SS schon 'Angst' hatte.
Ich komme extrem schlecht mit Schlafmangel klar. Am Anfang war ich so froh und dankbar, dass ich ein tolles Schlafbaby hatte. Sein Rhythmus waren immer drei bis vier Stunden Schlaf, es hat sich dann sogar so verlagert, dass er nachts sechs bis zehn Stunden geschlafen hat, tagsüber natürlich weniger, dreimal eine halbe Stunde ca.
Das ging so von der 9. bis zur 16. Lebenswoche. Dann bekam er seinen ersten Schnupfen und wurde nachts wieder wach, ich hab ihn gestillt.So hat sich der drei bis vier Stunden-Rhythmus wieder eingestellt. Dann kam noch ein Entwicklungsschub dazu und alles war durcheinander. Mal war er um sieben müde und hat um halb acht tief und fest geschlafen, mal war er um sieben müde, hat aber erst um 23.00h geschlafen. Nachts kam er dann zweimal, so zwischen zwölf und zwei einmal, einmal zwischen vier und sechs.
Seit ca. der 20.LW schläft er abends wieder so um 20.00 h ein, nachts wieder ein-zweimal stillen so um zwei und um fünf ca.
Seit ein paar Tagen nun (23.LW) schläft er abends gut ein, wird aber ab zwölf alle zwei Stunden wach.
Jetzt bin ich ziemlich geschlaucht jetzt schon und mir kreist der Kopf.
Schlafumstände sind schon immer die gleichen. Er schläft im Beistellbett, abends wird er umgezogen (das erst seit er ca. 18 Wo alt ist), immer gegen sieben, dann wird gestillt und gesungen, er schläft in unserem Bett ein und wird dann nach einer Stunde ca. umgebettet in sein Bett.
Was kann ich anders machen? Hab ich ihn verwöhnt? Ab wann kann man Babys überhaupt verwöhnen? Braucht er das und das ist einfach eine Phase durch die ich durchmuss, oder braucht er seinen Schlaf und ich muss ich anleiten zu schlafen? Wie macht man das, und wieso konnte er das doch früher von alleine?
Früher ist er tagsüber auch mal alleine eingeschlafen, macht er heute nicht mehr. Er schläft ca. 30 Minuten tags, außer die Mama legt sich mit ihm hin, dann können das auch gut und gerne zwei bis drei Stunden sein.
Abends kann es mal vorkommen, dass er alleine einschläft, aber grundsätzlich eher am Busi. Ich habe immer versucht, dass das anders ist, (Warze rausnehmen bevor er einschläft) an manchen Tagen läßt er sich abkoppeln und schläft dann alleine fertig ein, an manchen eben nicht (da wird dann nervös nach der Warze gesucht, wird sie gefunden ist gut, wenn nicht, wird er wach und weint).
Abpumpen ist übrigens ein Graus für mich, ich mach das extrem ungern, finde sehr unangenehm (nicht vom Körpergefühl her, sondern mental, weiß auch nicht), es kommt (wohl auch deshalb) so gut wie nix und ich bin den halben Tag mit Sterlisieren bschäftigt, absolut furchtbar.
Wasser geben zum nachts stillen abzugewöhnen ist mit 5 Monaten und Vollstillen Nahrungsentzug (abgesehen vom 'Liebesentzug').
Ein eigenes Zimmer hat er noch nicht.
Schnulli nimmt er übrigens nicht (er findet ihn zwar toll, er hat aber die Technik nicht raus und nach zweimal saugen fliegt der Schnulli im hohen Bogen raus).
Das alles ist die eine, die äußere Seite.
Dann gibt es aber noch die innere Seite und wie ich hier so schreibe überlege ich, ob das nicht vielleicht viel mehr das Problem ist.
Ich frage mich nämlich, ob ich etwas 'falsch' gemacht habe. Ich habe mich irgendwann dazu entschieden, dass ich auch mit dem Busen 'tröste', wenn viel los ist, er sehr unruhig ist bekommt er auch mal meinen Busi als Trost, nicht nur als Nahrung. Als ich mich dafür entschieden habe fand ich es total richtig, jetzt denke ich es war 'unvernünftig' und ich bin 'selbst schuld', dass mein Kind schlecht schläft.
Also, wie Ihr seht dreht sich bei mir alles...
Ich bitte Euch um Eure Erfahrungen und Tips, um Eure Ansichten und Gedanken oder einfach nur Beistand.
Ich bitte Euch auch nicht untereinander die einzelnen Ansichten zu Babys Schlaf zu diskutieren, ich weiß, das ist ein Reizthema, und ich möchte keine Grundsatzdiskussion, die nirgendwohin führt hier bitte, sondern mir aus Euren Antworten die für mich 'richtigen' selbst rausfiltern.
Langer Text, ich danke jedem, der es bis hierher gelesen hat und mit mir seine Erfahrungen und Meinungen teilt.
Liebe Grüße
Verena
Ich komme extrem schlecht mit Schlafmangel klar. Am Anfang war ich so froh und dankbar, dass ich ein tolles Schlafbaby hatte. Sein Rhythmus waren immer drei bis vier Stunden Schlaf, es hat sich dann sogar so verlagert, dass er nachts sechs bis zehn Stunden geschlafen hat, tagsüber natürlich weniger, dreimal eine halbe Stunde ca.
Das ging so von der 9. bis zur 16. Lebenswoche. Dann bekam er seinen ersten Schnupfen und wurde nachts wieder wach, ich hab ihn gestillt.So hat sich der drei bis vier Stunden-Rhythmus wieder eingestellt. Dann kam noch ein Entwicklungsschub dazu und alles war durcheinander. Mal war er um sieben müde und hat um halb acht tief und fest geschlafen, mal war er um sieben müde, hat aber erst um 23.00h geschlafen. Nachts kam er dann zweimal, so zwischen zwölf und zwei einmal, einmal zwischen vier und sechs.
Seit ca. der 20.LW schläft er abends wieder so um 20.00 h ein, nachts wieder ein-zweimal stillen so um zwei und um fünf ca.
Seit ein paar Tagen nun (23.LW) schläft er abends gut ein, wird aber ab zwölf alle zwei Stunden wach.
Jetzt bin ich ziemlich geschlaucht jetzt schon und mir kreist der Kopf.
Schlafumstände sind schon immer die gleichen. Er schläft im Beistellbett, abends wird er umgezogen (das erst seit er ca. 18 Wo alt ist), immer gegen sieben, dann wird gestillt und gesungen, er schläft in unserem Bett ein und wird dann nach einer Stunde ca. umgebettet in sein Bett.
Was kann ich anders machen? Hab ich ihn verwöhnt? Ab wann kann man Babys überhaupt verwöhnen? Braucht er das und das ist einfach eine Phase durch die ich durchmuss, oder braucht er seinen Schlaf und ich muss ich anleiten zu schlafen? Wie macht man das, und wieso konnte er das doch früher von alleine?
Früher ist er tagsüber auch mal alleine eingeschlafen, macht er heute nicht mehr. Er schläft ca. 30 Minuten tags, außer die Mama legt sich mit ihm hin, dann können das auch gut und gerne zwei bis drei Stunden sein.
Abends kann es mal vorkommen, dass er alleine einschläft, aber grundsätzlich eher am Busi. Ich habe immer versucht, dass das anders ist, (Warze rausnehmen bevor er einschläft) an manchen Tagen läßt er sich abkoppeln und schläft dann alleine fertig ein, an manchen eben nicht (da wird dann nervös nach der Warze gesucht, wird sie gefunden ist gut, wenn nicht, wird er wach und weint).
Abpumpen ist übrigens ein Graus für mich, ich mach das extrem ungern, finde sehr unangenehm (nicht vom Körpergefühl her, sondern mental, weiß auch nicht), es kommt (wohl auch deshalb) so gut wie nix und ich bin den halben Tag mit Sterlisieren bschäftigt, absolut furchtbar.
Wasser geben zum nachts stillen abzugewöhnen ist mit 5 Monaten und Vollstillen Nahrungsentzug (abgesehen vom 'Liebesentzug').
Ein eigenes Zimmer hat er noch nicht.
Schnulli nimmt er übrigens nicht (er findet ihn zwar toll, er hat aber die Technik nicht raus und nach zweimal saugen fliegt der Schnulli im hohen Bogen raus).
Das alles ist die eine, die äußere Seite.
Dann gibt es aber noch die innere Seite und wie ich hier so schreibe überlege ich, ob das nicht vielleicht viel mehr das Problem ist.
Ich frage mich nämlich, ob ich etwas 'falsch' gemacht habe. Ich habe mich irgendwann dazu entschieden, dass ich auch mit dem Busen 'tröste', wenn viel los ist, er sehr unruhig ist bekommt er auch mal meinen Busi als Trost, nicht nur als Nahrung. Als ich mich dafür entschieden habe fand ich es total richtig, jetzt denke ich es war 'unvernünftig' und ich bin 'selbst schuld', dass mein Kind schlecht schläft.
Also, wie Ihr seht dreht sich bei mir alles...
Ich bitte Euch um Eure Erfahrungen und Tips, um Eure Ansichten und Gedanken oder einfach nur Beistand.
Ich bitte Euch auch nicht untereinander die einzelnen Ansichten zu Babys Schlaf zu diskutieren, ich weiß, das ist ein Reizthema, und ich möchte keine Grundsatzdiskussion, die nirgendwohin führt hier bitte, sondern mir aus Euren Antworten die für mich 'richtigen' selbst rausfiltern.
Langer Text, ich danke jedem, der es bis hierher gelesen hat und mit mir seine Erfahrungen und Meinungen teilt.
Liebe Grüße
Verena
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Feebie
Hallo Verena,
ich habe alles gelesen
, meine Fragen und Antworten sind/waren auch immer so lang...
Ich kann dich sehr gut verstehen und alles was du schreibst nachvollziehen. Ich habe auch gestillt und mein Sohn hat auch keinen Schnuller genommen (manchmal habe ich mir echt gewünscht er hätte ihn toll gefunden). Abpumpen hat manchmal funktioniert, aber er nahm dann die Flasche nicht. Er konnte alles küstliche an Sauger nicht leiden und ich habe wirklich ALLE Sorten ausprobiert (habe mich durch die ganzen Mamabekanntschaften durchgeliehen), aber es half nichts.
Ich wollte meinen Sohn mindestens 6 Monate stillen. Ab dem 5. Monat (also wie bei euch), meldete er sich aber auch plötzlich wieder alle 2 Stunden. D.h. der Schlafrhytmus wurde immer kürzer, ich immer fertiger und irgendwann konnte ich nicht mehr. Ich hatte auch keine Erklärung für sein Verhalten. Wir hatten auch nichts geändert, alles war wie immer, nur der Kleine nicht.
Ich habe dann abgestillt und auf feste Nahrung umgestellt, weil ich dachte, es MUSS an mir liegen. Letztendlich war das nicht der Grund. Die feste Nahrung half auch nichts, der Rhytmus blieb so chaotisch und war dann irgendwann von selbst vorbei. Im Nachhinein war ich etwas traurig, das ich abgestillt habe und es dann auch nichts nützte.
Ich denke also, das es "nur" eine Phase ist, die dein Kleiner da durch macht. Es wird wieder andere Zeiten geben, aber ich kann dir nicht sagen wann. Vielleicht schon morgen, vielleicht erst in 6 Wochen. Ich kann dir nur raten, versuche es auszuhalten. Vielleicht kannst du dir mehr Schlafpausen auch tagsüber gönnen. Schlafe, wann immer es geht. Haushalt ist wurscht, Es kommen auch wieder andere Zeiten, und dann kannst du das ja alles wieder machen.
Pflege dich ein wenig, gönne dir etwas Schönes, versuche dir so viele Auszeiten wie möglich zu nehmen. Das ist gerade eine harte Zeit, aber bedenke das dein Kleiner auch gerade sehr durcheinander ist (wer weiß was er gerade lernt). Sei ein wenig gnädig mit dir und weiterhin so lieb zu ihm.
Ihr schafft das!
LG,
Feebie
ich habe alles gelesen
Ich kann dich sehr gut verstehen und alles was du schreibst nachvollziehen. Ich habe auch gestillt und mein Sohn hat auch keinen Schnuller genommen (manchmal habe ich mir echt gewünscht er hätte ihn toll gefunden). Abpumpen hat manchmal funktioniert, aber er nahm dann die Flasche nicht. Er konnte alles küstliche an Sauger nicht leiden und ich habe wirklich ALLE Sorten ausprobiert (habe mich durch die ganzen Mamabekanntschaften durchgeliehen), aber es half nichts.
Ich wollte meinen Sohn mindestens 6 Monate stillen. Ab dem 5. Monat (also wie bei euch), meldete er sich aber auch plötzlich wieder alle 2 Stunden. D.h. der Schlafrhytmus wurde immer kürzer, ich immer fertiger und irgendwann konnte ich nicht mehr. Ich hatte auch keine Erklärung für sein Verhalten. Wir hatten auch nichts geändert, alles war wie immer, nur der Kleine nicht.
Ich habe dann abgestillt und auf feste Nahrung umgestellt, weil ich dachte, es MUSS an mir liegen. Letztendlich war das nicht der Grund. Die feste Nahrung half auch nichts, der Rhytmus blieb so chaotisch und war dann irgendwann von selbst vorbei. Im Nachhinein war ich etwas traurig, das ich abgestillt habe und es dann auch nichts nützte.
Ich denke also, das es "nur" eine Phase ist, die dein Kleiner da durch macht. Es wird wieder andere Zeiten geben, aber ich kann dir nicht sagen wann. Vielleicht schon morgen, vielleicht erst in 6 Wochen. Ich kann dir nur raten, versuche es auszuhalten. Vielleicht kannst du dir mehr Schlafpausen auch tagsüber gönnen. Schlafe, wann immer es geht. Haushalt ist wurscht, Es kommen auch wieder andere Zeiten, und dann kannst du das ja alles wieder machen.
Pflege dich ein wenig, gönne dir etwas Schönes, versuche dir so viele Auszeiten wie möglich zu nehmen. Das ist gerade eine harte Zeit, aber bedenke das dein Kleiner auch gerade sehr durcheinander ist (wer weiß was er gerade lernt). Sei ein wenig gnädig mit dir und weiterhin so lieb zu ihm.
Ihr schafft das!
LG,
Feebie
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sonrisa
Re: Baby schläft nicht mehr...
Hallo Verena,
puh, viele Fragen.
Ich würde nicht als erste Maßnahme gegen kurzen nächtlichen Schlafrhythmus abstillen, ehrlich gesagt, außer Du magst eh nicht mehr stillen. Auch mit Abpumpen weiß ich nicht ganz, wie hier der Zusammenhang mit dem Schlafproblem ist...
Nun hast Du hier 3 verschiedene Probleme, die man vermutlich nicht auf einen Schlag lösen kann:
- Deinen Schlafmangel (vielleicht Entlastung von Außen - Mann, Freundin, Deine Mutter?)
- möglicherweise hat Dein Kind erhöhten Kalorienbedarf, da er auf einmal kürzere Stillabstände braucht (vielleicht zufüttern abends? Milchflasche aus Fertigmilch, Reisbrei?)
- möglicherweise braucht Dein Kind das Nuckeln mehr als die Nahrung, das wissen wir nicht (dann das Nuckeln umlenken auf was anderes, Schnulli klappt ja leider nicht...) oder er will mehr Körperkontakt, hat viell grad eine Kuschelphase? (vielleicht kann man das irgendwie intensivieren durch gemeinsames Baden oder Kuscheln im Wachzustand? weiß auch nicht...)
Wir haben abends irgendwann Reisschleim gefüttert, denn der hält länger an (nur mit Wasser angemacht, später dann mit Pulvermilch). Bei meiner Tochter hat das schlagartig zum Durchschlafen geführt, allerdings muss ich zugeben, dass hier die Situation auch ein bisschen anders war. Sie hatte ab KH-Entlassung ihr eigenes Zimmer, weil bei uns kein Platz war für ein Babybett. Ich habe nie versucht, sie umzubetten, da ich gelesen hatte, dass Kinder irgendwann anfangen, die Einschlafsituation "abzuspeichern" und nachts überprüfuen, ob sie eh noch da ist - und dann sie eben wieder einfordern, um Sicherheit zu gewinnen.
Ich denke aber nicht, dass es ein Fehler war, die Brust als Trost anzubieten, wenn es damals so für Euch beide gepasst hat. Ein Fehler wäre es vielleicht (?), dass Du jetzt nicht versuchts, etwas zu ändern, wenn es so für Dich nicht mehr passt.
Meine Tochter wollte auch nie Schnulli. Ich habe ihr irgenwann den eigenen Daumen hingehalten, das hat gut geklappt. Dafür hab ich nun (5 Jahre später) immer noch ein Kind, das abends Daumen lutscht.
Hat alles Vor- und Nachteile...
Wir haben auch ziemlich ernsthaft durchgezogen, dass immer zur selben Zeit ins Bett gebracht wurde. Das hat wirklich bei unserem Kind supergut geklappt! Sie musste ja auch nicht sofort einschlafen, ich zog dann noch das Mobile auf oder setzte mich neben das Bett, hab alle Lieder gesungen, die ich kannte, mehrere Lagewechsel gemacht (ein guter Tipp war: Babys merken es frühestens nach 2 min, dass ihre Lage geändert wurde - und die kommen einem sehr lang vor, wenn das Baby schreit! darauf wär ich von selber nicht gekommen...), Geschichten vorgelesen, Hand auf den Bauch gelegt (Körperkontakt), aber sie nicht mehr aus dem Bett genommen. Ich glaube nicht, dass man Babys verwöhnen kann. Sie können halt nicht alles gleich sofort... Geduld... Ich denke schon, dass die Idee richtig ist, dass Du Deinen Sohn anleiten solltest...
Ich war immer fest davon überzeugt, dass es nicht beim Einschlafen hilft, wenn man ein schreiendes Kind (sattes, gewickeltes, zur Themperatur passend angezogenes etc.) aus dem Bett nimmt - denn da könnte ich auch nicht einschlafen. Trotzdem wollte ich nicht, dass meine Tochter allein ist, wenn sie schreit, ich war immer dabei, sie hatte immer Körperkontakt, aber sie blieb in ihrem Bett. Das hat wirklich (bei diesem einen Kind) hervorragend geklappt...
In stressigen Phasen (Zähne etc.) hat mein Mann mich unterstütz, obwohl er viel arbeiten musste. Da war er echt tapfer. *bussi* Vielleicht kann Dich auch tagsüber mal jemand unterstützen, damit Du ein Nickerchen einlegen kannst, denn bei dauerhaftem Schlafmangel dreht jeder irgendwann am Rad...
Ich hoffe, Du kannst irgendwas von diesem Roman für Euch gebrauchen...
Leider gibt es immer mal wieder anstrengende Phasen mit den kleinen Bärchens... durchhalten... auf die eigene Intuition hören... Ihr schafft das!!! Ich wünsch Dir Kraft!
Lieben Gruß,
s.
puh, viele Fragen.
Ich würde nicht als erste Maßnahme gegen kurzen nächtlichen Schlafrhythmus abstillen, ehrlich gesagt, außer Du magst eh nicht mehr stillen. Auch mit Abpumpen weiß ich nicht ganz, wie hier der Zusammenhang mit dem Schlafproblem ist...
Nun hast Du hier 3 verschiedene Probleme, die man vermutlich nicht auf einen Schlag lösen kann:
- Deinen Schlafmangel (vielleicht Entlastung von Außen - Mann, Freundin, Deine Mutter?)
- möglicherweise hat Dein Kind erhöhten Kalorienbedarf, da er auf einmal kürzere Stillabstände braucht (vielleicht zufüttern abends? Milchflasche aus Fertigmilch, Reisbrei?)
- möglicherweise braucht Dein Kind das Nuckeln mehr als die Nahrung, das wissen wir nicht (dann das Nuckeln umlenken auf was anderes, Schnulli klappt ja leider nicht...) oder er will mehr Körperkontakt, hat viell grad eine Kuschelphase? (vielleicht kann man das irgendwie intensivieren durch gemeinsames Baden oder Kuscheln im Wachzustand? weiß auch nicht...)
Wir haben abends irgendwann Reisschleim gefüttert, denn der hält länger an (nur mit Wasser angemacht, später dann mit Pulvermilch). Bei meiner Tochter hat das schlagartig zum Durchschlafen geführt, allerdings muss ich zugeben, dass hier die Situation auch ein bisschen anders war. Sie hatte ab KH-Entlassung ihr eigenes Zimmer, weil bei uns kein Platz war für ein Babybett. Ich habe nie versucht, sie umzubetten, da ich gelesen hatte, dass Kinder irgendwann anfangen, die Einschlafsituation "abzuspeichern" und nachts überprüfuen, ob sie eh noch da ist - und dann sie eben wieder einfordern, um Sicherheit zu gewinnen.
Ich denke aber nicht, dass es ein Fehler war, die Brust als Trost anzubieten, wenn es damals so für Euch beide gepasst hat. Ein Fehler wäre es vielleicht (?), dass Du jetzt nicht versuchts, etwas zu ändern, wenn es so für Dich nicht mehr passt.
Meine Tochter wollte auch nie Schnulli. Ich habe ihr irgenwann den eigenen Daumen hingehalten, das hat gut geklappt. Dafür hab ich nun (5 Jahre später) immer noch ein Kind, das abends Daumen lutscht.
Wir haben auch ziemlich ernsthaft durchgezogen, dass immer zur selben Zeit ins Bett gebracht wurde. Das hat wirklich bei unserem Kind supergut geklappt! Sie musste ja auch nicht sofort einschlafen, ich zog dann noch das Mobile auf oder setzte mich neben das Bett, hab alle Lieder gesungen, die ich kannte, mehrere Lagewechsel gemacht (ein guter Tipp war: Babys merken es frühestens nach 2 min, dass ihre Lage geändert wurde - und die kommen einem sehr lang vor, wenn das Baby schreit! darauf wär ich von selber nicht gekommen...), Geschichten vorgelesen, Hand auf den Bauch gelegt (Körperkontakt), aber sie nicht mehr aus dem Bett genommen. Ich glaube nicht, dass man Babys verwöhnen kann. Sie können halt nicht alles gleich sofort... Geduld... Ich denke schon, dass die Idee richtig ist, dass Du Deinen Sohn anleiten solltest...
Ich war immer fest davon überzeugt, dass es nicht beim Einschlafen hilft, wenn man ein schreiendes Kind (sattes, gewickeltes, zur Themperatur passend angezogenes etc.) aus dem Bett nimmt - denn da könnte ich auch nicht einschlafen. Trotzdem wollte ich nicht, dass meine Tochter allein ist, wenn sie schreit, ich war immer dabei, sie hatte immer Körperkontakt, aber sie blieb in ihrem Bett. Das hat wirklich (bei diesem einen Kind) hervorragend geklappt...
In stressigen Phasen (Zähne etc.) hat mein Mann mich unterstütz, obwohl er viel arbeiten musste. Da war er echt tapfer. *bussi* Vielleicht kann Dich auch tagsüber mal jemand unterstützen, damit Du ein Nickerchen einlegen kannst, denn bei dauerhaftem Schlafmangel dreht jeder irgendwann am Rad...
Ich hoffe, Du kannst irgendwas von diesem Roman für Euch gebrauchen...
Leider gibt es immer mal wieder anstrengende Phasen mit den kleinen Bärchens... durchhalten... auf die eigene Intuition hören... Ihr schafft das!!! Ich wünsch Dir Kraft!
Lieben Gruß,
s.
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Ylaina
Danke Euch schonmal ganz herzlich für die Antworten.
Nein, direkt abstillen willich nicht, das mit dem Abpumpen kam mir als Idee, damit mein Mann mal eine Nachtschicht übernehmen kann, aber ich bin da wie gesagt echt nicht überzeugt von...
Leider ist auch tagsüber nicht viel drin mit Entlastung, meine Mama wohnt 300km von uns entfernt, die Schwiegereltern sind schon über 70, da ein kleines Kind 'abgeben' finde ich auch etwas heikel...sind beide ganz arg lieb und die Schwiegerma total verliebt in den Kleinen, aber alleine die Rückenproblematik, die sie hat...
Freunde sind auch alle arbeiten, außer meine Liebste, die hat schon angeboten an ihrem freien Tag (Mi) ihn mal zum Spaziergang abzuholen, die beiden kennen sich auch schon.
Hab heute auch schon mit Schonprogramm angefangen, inklusive heißes Bad,statt putzen weil's so kalt ist, versuche echt Ausgleich zu schaffen.
Ich werde aber auch auf jeden Fall das Umbetten mal noch mehr in meinen Fokus nehmen, ich bin da nämlich selbst nicht so ganz glücklich mit, aus den von dir genannten Gründen, ja. Muss da vielleicht einfach ein bißchen konsequenter sein. Man weiß halt vorher nie was nachher hilft, deshalb bin ich da doch noch nachlässig.
Ja, man muss halt seinen eigenen Weg finden und sicher ist der wichtigste Rat an mich auch hier wieder: nicht nur Geduld mit meinem Schatz, sondern auch mit mir.
Mein Mann sagt übrigens er wächst gerade wieder, ich sehe die Veränderungen eher so im Gesicht, mir kommt mein Baby mehr und mehr wie ein Kleinkind vor, nicht mehr wie ein Säugling. Also kann es auch das sein, tatsächlich. Finde es auf jeden Fall interessant, dass es bei Dir Feebie um die gleiche Zeit Probleme gab....
Also, erstmal blleibe ich beim Abendritual, versuche noch mehr einschlafen und stillen zu trennen...und bleibe aber geduldig...
Danke Euch shconmal, wirklich Danke!
Nein, direkt abstillen willich nicht, das mit dem Abpumpen kam mir als Idee, damit mein Mann mal eine Nachtschicht übernehmen kann, aber ich bin da wie gesagt echt nicht überzeugt von...
Leider ist auch tagsüber nicht viel drin mit Entlastung, meine Mama wohnt 300km von uns entfernt, die Schwiegereltern sind schon über 70, da ein kleines Kind 'abgeben' finde ich auch etwas heikel...sind beide ganz arg lieb und die Schwiegerma total verliebt in den Kleinen, aber alleine die Rückenproblematik, die sie hat...
Freunde sind auch alle arbeiten, außer meine Liebste, die hat schon angeboten an ihrem freien Tag (Mi) ihn mal zum Spaziergang abzuholen, die beiden kennen sich auch schon.
Hab heute auch schon mit Schonprogramm angefangen, inklusive heißes Bad,statt putzen weil's so kalt ist, versuche echt Ausgleich zu schaffen.
Ich werde aber auch auf jeden Fall das Umbetten mal noch mehr in meinen Fokus nehmen, ich bin da nämlich selbst nicht so ganz glücklich mit, aus den von dir genannten Gründen, ja. Muss da vielleicht einfach ein bißchen konsequenter sein. Man weiß halt vorher nie was nachher hilft, deshalb bin ich da doch noch nachlässig.
Ja, man muss halt seinen eigenen Weg finden und sicher ist der wichtigste Rat an mich auch hier wieder: nicht nur Geduld mit meinem Schatz, sondern auch mit mir.
Mein Mann sagt übrigens er wächst gerade wieder, ich sehe die Veränderungen eher so im Gesicht, mir kommt mein Baby mehr und mehr wie ein Kleinkind vor, nicht mehr wie ein Säugling. Also kann es auch das sein, tatsächlich. Finde es auf jeden Fall interessant, dass es bei Dir Feebie um die gleiche Zeit Probleme gab....
Also, erstmal blleibe ich beim Abendritual, versuche noch mehr einschlafen und stillen zu trennen...und bleibe aber geduldig...
Danke Euch shconmal, wirklich Danke!
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Leuchtkäfer
Hallo Verena,
ja, ich erinnere mich noch gut, wie es bei uns so um den 5. Monat zuging.
Das war ähnlich.
Uns hat viel geholfen, den Tag gut zu strukturieren. Also zumindest zwei Mahlzeiten immer zur gleichen Zeit geben (z.B. morgens oder die letzte abends). Tagsüber zwei feste Schlafzeiten einführen. Ich habe in der Zeit auch meinen Kleinen in sein eigenes Bett gelegt, das hat so ca. eine Woche gedauert, bis er sich dran gewöhnt hatte. Erst tagsüber, dann auch nachts. Nachts könntest Du versuchen, eine Mahlzeit mit Kuscheln zu ersetzen, wenn Du sicher bist, daß Dein Kleiner satt ist.
Laut neusten Ernährungstips soll man schon ab dem 5. Monat zufüttern. Ich weiß, es wird jedes Jahr eine neue Kuh druchs Dorf getrieben, aber Du könntest probieren, ihm Abends z.B. ein paar Happen Dinkelbrei mit Pre-Nahrung angerührt zu geben, auch schon vom Löffel, das können sie langsam, vielleicht braucht er echt mehr.
Vor allem, hör auf Dich, wenn Dir etwas nicht mehr gut tut. Ja, Du hast die Brust als Tröster eingeführt, daß heißt aber nicht, daß das für alle Zeit so bleiben muß. Ihr findet bestimmt etwas adäquates als Ersatz.
Liebe Grüße von Leuchtkäfer
ja, ich erinnere mich noch gut, wie es bei uns so um den 5. Monat zuging.
Das war ähnlich.
Uns hat viel geholfen, den Tag gut zu strukturieren. Also zumindest zwei Mahlzeiten immer zur gleichen Zeit geben (z.B. morgens oder die letzte abends). Tagsüber zwei feste Schlafzeiten einführen. Ich habe in der Zeit auch meinen Kleinen in sein eigenes Bett gelegt, das hat so ca. eine Woche gedauert, bis er sich dran gewöhnt hatte. Erst tagsüber, dann auch nachts. Nachts könntest Du versuchen, eine Mahlzeit mit Kuscheln zu ersetzen, wenn Du sicher bist, daß Dein Kleiner satt ist.
Laut neusten Ernährungstips soll man schon ab dem 5. Monat zufüttern. Ich weiß, es wird jedes Jahr eine neue Kuh druchs Dorf getrieben, aber Du könntest probieren, ihm Abends z.B. ein paar Happen Dinkelbrei mit Pre-Nahrung angerührt zu geben, auch schon vom Löffel, das können sie langsam, vielleicht braucht er echt mehr.
Vor allem, hör auf Dich, wenn Dir etwas nicht mehr gut tut. Ja, Du hast die Brust als Tröster eingeführt, daß heißt aber nicht, daß das für alle Zeit so bleiben muß. Ihr findet bestimmt etwas adäquates als Ersatz.
Liebe Grüße von Leuchtkäfer
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mici
Hallo Verena,
beim Lesen ist mir aufgefallen, dass Du alles sehr lehrbuchmäßig angegangen bist, ich hab also nichts zu beanstanden!
Du hast auch alles super dokumentiert, d.h. Du machst Dir echt Gedanken! Deswegen fand ich es total sympathisch, dass Du einfach intuitiv entschieden hast, Deinem Sohnemann auch zum Trost die Brust zu geben. Warum auch nicht... Es ist doch auch für die Mama normalerweise ein sehr sinnliches, inniges Erleben, warum sollte man das nicht auch gezielt bei Unruhezuständen dem Baby gönnen. Also dies nur zu Deiner Frage, ob Du irgendwas falsch gemacht haben könntest / Dein Baby vielleicht verwöhnt hast oder so. Finde ich nicht!!
Als Luxusproblem würde ich es aber auch nicht gerade abtun, wenn das Babylein nicht mehr schläft! Im Gegenteil, das ist im Prinzip DIE Herausforderung! Also trotz Schlafmangel den Bedürfnissen des Kindes nachzukommen und seine eigenen nicht zu vergessen! Genau damit siehst Du Dich momentan konfrontiert und es ist schlicht und ergreifend hart!!
Ich erinnere mich gut, dass meine Tochter auch im vierten Monat und dann noch mal im siebten ganz extreme Durchschlafprobleme hatte! Da kam sie auch alle zwei Stunden und hat zwischendurch auch noch unruhig geschlafen, mit viel Geschnaufe und Geröchel, so dass ich selber kaum zur Ruhe kam bis dann schon wieder die nächste Mahlzeit dran war. Ich würde also dementsprechend die jetzige Phase Deines Sohnes auch tatsächlich als PHASE bezeichnen. Sie geht vorbei. (Ehe dann die nächste kommt, leider.) Sicher ist: An Dir liegt es nicht, so viel steht für mich fest!
Im ersten Lebensjahr passiert so viel, da ist es überhaupt kein Wunder, dass der Schlafrythmus immer mal wieder durcheinander kommt. Irgendwo hier im Forum kursierte mal der Spruch: Schlafen ist wie Laufen lernen! Es ist für die Babys einfach keine Selbstverständlichkeit, schlafen zu können und die Umwelt bringt bereits gewonnene Fähigkeiten auch immer mal wieder durcheinander.
Es gibt ein sehr gutes Buch, das ich mir damals angeschafft habe. Das heißt: Die Durchschlafkur. Ich habe schon manchem hier im Forum davon vorgeschwärmt. Es geht im Grundgedanken davon aus, dass jedes Baby ab vier Monaten durchschlafen kann und dies auch will. Und das Buch bietet schließlich eine entsprechende Methode an, mit der das Baby das Durchschlafen schließlich (innerhalb von 14 Tagen, glaube ich) auch erlernt. Ich habe bislang nur von Müttern gehört, bei denen diese "Kur" erfolgreich war. Ich kann mich mal drum bemühen, es von denen zurückzubekommen, denen ich es zuletzt geliehen hab, dann kann ich es Dir schicken, wenn Du willst.
Lieben Gruß, MICI
beim Lesen ist mir aufgefallen, dass Du alles sehr lehrbuchmäßig angegangen bist, ich hab also nichts zu beanstanden!
Als Luxusproblem würde ich es aber auch nicht gerade abtun, wenn das Babylein nicht mehr schläft! Im Gegenteil, das ist im Prinzip DIE Herausforderung! Also trotz Schlafmangel den Bedürfnissen des Kindes nachzukommen und seine eigenen nicht zu vergessen! Genau damit siehst Du Dich momentan konfrontiert und es ist schlicht und ergreifend hart!!
Ich erinnere mich gut, dass meine Tochter auch im vierten Monat und dann noch mal im siebten ganz extreme Durchschlafprobleme hatte! Da kam sie auch alle zwei Stunden und hat zwischendurch auch noch unruhig geschlafen, mit viel Geschnaufe und Geröchel, so dass ich selber kaum zur Ruhe kam bis dann schon wieder die nächste Mahlzeit dran war. Ich würde also dementsprechend die jetzige Phase Deines Sohnes auch tatsächlich als PHASE bezeichnen. Sie geht vorbei. (Ehe dann die nächste kommt, leider.) Sicher ist: An Dir liegt es nicht, so viel steht für mich fest!
Im ersten Lebensjahr passiert so viel, da ist es überhaupt kein Wunder, dass der Schlafrythmus immer mal wieder durcheinander kommt. Irgendwo hier im Forum kursierte mal der Spruch: Schlafen ist wie Laufen lernen! Es ist für die Babys einfach keine Selbstverständlichkeit, schlafen zu können und die Umwelt bringt bereits gewonnene Fähigkeiten auch immer mal wieder durcheinander.
Es gibt ein sehr gutes Buch, das ich mir damals angeschafft habe. Das heißt: Die Durchschlafkur. Ich habe schon manchem hier im Forum davon vorgeschwärmt. Es geht im Grundgedanken davon aus, dass jedes Baby ab vier Monaten durchschlafen kann und dies auch will. Und das Buch bietet schließlich eine entsprechende Methode an, mit der das Baby das Durchschlafen schließlich (innerhalb von 14 Tagen, glaube ich) auch erlernt. Ich habe bislang nur von Müttern gehört, bei denen diese "Kur" erfolgreich war. Ich kann mich mal drum bemühen, es von denen zurückzubekommen, denen ich es zuletzt geliehen hab, dann kann ich es Dir schicken, wenn Du willst.
Lieben Gruß, MICI
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Ylaina
Ich danke Euch ganz arg!! Ich schreib jetzt nicht mehr viel dazu, ich hab heute nachmittag und heute Abend Schwindel bekommen (sowas hatte ich noch nie...und für das Karusell ist das nicht förderlich, dass ich schon oft gelesen hab, dass es bei vielen Frauen so anfing und am Ende eine Depression stand) und geh deshalb jetzt 'standepede' in's Bett....mag grad echt auf mich aufpassen....
Und mein Schatz (der Große
) hat mir heut Abend auch nochmal gesagt, dass ich gar nix falsch mache. Tut saugut, dass vom Papa zu hören, der ist ja auch kritisch, was das Wohl seines Kindes angeht...und fürsorglich, was meines angeht grad.
Gute Nacht.
Und mein Schatz (der Große
Gute Nacht.
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Ylaina
So, mein Kleiner liegt im neu geschenkt bekommenen Laufstall und ich möchte hier nochmal schreiben. Ein paar Eurer Gedanken aufsammeln und mich dabei auch nochmal sammeln.
Weil, das vorneweg: es tut mir gut mich mit Euch auszutauschen. Auch wenn es nicht direkt über Krankheitsbilder ist, sondern über mein Kind und mich. Weil, ich habe festgestellt, ich tue das viel zu wenig (ohne Vorwurf jetzt, einfach als Feststellung). Entweder ich erzähle davon meiner besten Freundin, die selbst ja keine Kinder hat oder meiner Mutter, bei der das Ganze nun auch schon 20 Jahre her ist (kleiner Bruder). Aber mich mit 'aktuellen' Müttern austauschen, die mich ein wenig kennen und auch sehr liebevoll und verständnisvoll und in Sachen 'Seele' bewandert sind, das habe ich nur hier! Und wie wertvoll mir das ist, hab ich gestern Abend im Bett dann festgestellt.
Deshalb werde ich auch einiges jetzt antworten, auch nur für mich selbst.
Also heute Nacht hat er sogar wieder besser geschlafen, er kam wieder nur zweimal, aber ich war heute Morgen so fertig wie selten in meinem Leben. Ich denke selbst ohne das Extrem tat es mir schonmal gut zu lesen, dass die schlaflosen Nächte eben an sich eine Herausforderung sind. Mir ist das theoretisch schon klar, aber ich kann mir das selbst einfach nochmal besser zugestehen heute. Und anerkennen, dass das anstrengend ist nunmal. Ich habe nunmal seit 5 Monaten nie meine zehn Stunden geschlafen, die ich so liebe und brauche. Und ich glaube das kommt jetzt eben durch. Und ich darf da drunter 'leiden', auch ohne Extrem und ohne, dass ich deshalb eine 'schlechtere Mutter' wäre!
Des Weiteren mach ich mir und unbeabsichtigt meinem Kind manchmal doch zuviel Druck. Vor allem mir. Er ist jetzt 5 Monate und ich frage mich seit Tagen, wann er endlich lernt sich zu drehen, hole mir Tipps von der Ergo, bette ihn mal hier härter, mal weicher tagsüber, mache Übungen. Nur, damit er das lernt, was er sowieso von Natur aus irgendwann machen wird...
Der Schlaf ist zwar nochmal was anderes, aber die Dinge liegen hier ähnlich, ich glaube, irgendetwas 'falsch' zu machen, weil mein Kind das noch nicht macht... Vielleicht sollte ich mir doch mal das Buch Babyjahre holen, das mir hier schonmal empfohlen wurde...Naja, jedenfalls würd ich da auch gerne Druck rausnehmen und uns beide damit nicht so stressen...(mich besonders).
Nächster Punkt: das Stillen ist für mich ambivalent, auch das hab ich mir gestern Abend im Bett 'eingestanden'. (Ja, ich lag noch eine ganze Weile wach
) Einerseits eben diese sinnlich-schöne Erfahrung, alleine, seine Reaktion, wenn ich den Busen auspacke, er beide Händchen ausstreckt, den Mund weit aufreißt und den Busen sowas von willkommen heißt, jedesmal könnt ich heulen vor Freude. Es ist ein wunderschönes Gefühl.
Andererseits hab ich seit 5 Monaten mit einer Seite Probleme, sprich Schmerzen, mal mehr, mal weniger. Ebenso geht mir sein Dauergenuckel zum Einschlafen auf den Keks, wenn ich mich nicht richtig bewegen kann, weil ich denke 'jetzt schläft er' und dann tut er's doch nicht und jammert, sobald der Busen abgekoppelt wird. Einfach mich wegdrehen und meine Ruhe haben will ich dann.
Und das einfach mal für mich festhalten ist für mich gerade einfach wichtig.
Weil dann kann ich auch eher danach handeln, d.h. abstillen will ich nicht, aber eben dieses Dauernuckeln, bzw. zum Schlafen ein wenig einschränken.
Und dann fällt mir eben noch die Frage nach Nähe und Kuscheln ein, und eine Feststellung, die ich auch gestern machte: ich schmuse und knuddele sehr viel mit meinem Kind, ich drücke und liebkose ihn, weil ich gar nicht anders kann. Und er lacht, er lacht nie so sehr, wie wenn ich mit ihm knuddele. Und er freut sich immer so sehr, wenn er mich sieht. Wenn ich in sein Blickfeld komme lächelt er IMMER.
Also: soviel kann ich gar nicht falschmachen, wenn das Kind so auf mich reagiert, er fühlt sich offensichtlich sehr wohl bei mir!
Aber ich muss dazu sagen, auch hier schwingt eine Sorge mit: verweichliche ich meinen Sohn? Er ist ein kleiner Rotschopf und dann noch die Narbe an der Lippe, meine Güte, hab ich Schiß, dass er später gehänselt wird und nur schüchtern in der Ecke steht und nach Mama ruft...es macht mir viel aus, das so zu schreiben, weil ich denke, so darf ich nicht über meinen Sohn auch nur denken und weil ich selbst früher gehänselt wurde und das will ich meinem Kind auf jeden Fall ersparen. Ich will, dass er stark und selbständig wird!
Aber er ist auch stark, zumindest willensstark und er ist sehr humorvoll (über was der lachen kann...). Vielleicht sollte ich ihm einfach auch ein wenig mehr zutrauen.
Da komme ich dann zum nächsten Punkt: Beikost. Wenn es nach meinem Sohn ginge hätte er wohl schon mit 9 Wochen Beikost bekommen, er ist total gebannt wenn wir essen, schon seitdem. Er nimmt uns das Essen quasi wieder aus dem Mund mit seinen Blicken.
Und fängt auch an zu schmatzen dabei oder steckt sich die Finger in den Mund.
Aber, wie mit der Pumpe, ich will seit Wochen(!) einen Pürierstab kaufen und mache es nicht.
ich glaube, das hat mit Loslassen zu tun und das fällt mir superschwer. Eine Trennung wäre das von mir. Mein Kind zieht morgen aus!!
Andererseits wäre ich so stolz und glücklich mit ihm, weil ich könnte schwören, er fände es super!
Also, ich hatte dazu einen Plan, aber den werfe ich hiermit über Bord. Werde einen eigen Threat dazu aufstellen, habe sooo viele Fragen dazu.
Und ich kann jetzt schon sagen, es wird mich Mut kosten das anzufangen, also das Füttern. Was man da auch nich alles 'falsch' machen kann (dabei ist das ja nur ein 'Vorwand'), in Wirklichkeit hab ich eben doch 'nur' vor dem Loslassen Angst.
Noch an Leuchtkäfer: er hat sogar zwei feste Schlafzeiten tagsüber schon: einmal zwischen 9 und 10, meistens tatsächlich 9.30h und mittags zwischen 13.00 h und 14.00h, meistens 13.30h. (Wie jetzt auch und ich hab mich abgekoppelt und es ging, er schläft, ich schreibe
)
Sooooo, ich glaube ich hab jetzt die wesentlichsten Dinge gesagt, die mir auf dem Herzen liegen.
Bin heute erleichterter als gestern, leider aber doch noch recht fertig, was das mit diesem Schwindel ist, weiß ich nicht recht, hab ich heute auch wieder, ganz bißchen, Kopfweh leider auch.
Aber nochmal ganz verbundenen Dank für Eure Anteilnahme und Eure Erfahrungen und Meinungen!
Liebe Grüße
Verena
P.S.: Liebe Mici, auf Literatur von Frau Wahlgren möchte ich verzichten solange es möglich ist, aber an dieser Stelle beginnt genau die Diskussion, die ich vermeiden wollte, deshalb: Deine Posts geben mir so viel mehr als ein Buch von irgendwem, dafür meinen viel tieferen Dank.

Weil, das vorneweg: es tut mir gut mich mit Euch auszutauschen. Auch wenn es nicht direkt über Krankheitsbilder ist, sondern über mein Kind und mich. Weil, ich habe festgestellt, ich tue das viel zu wenig (ohne Vorwurf jetzt, einfach als Feststellung). Entweder ich erzähle davon meiner besten Freundin, die selbst ja keine Kinder hat oder meiner Mutter, bei der das Ganze nun auch schon 20 Jahre her ist (kleiner Bruder). Aber mich mit 'aktuellen' Müttern austauschen, die mich ein wenig kennen und auch sehr liebevoll und verständnisvoll und in Sachen 'Seele' bewandert sind, das habe ich nur hier! Und wie wertvoll mir das ist, hab ich gestern Abend im Bett dann festgestellt.
Deshalb werde ich auch einiges jetzt antworten, auch nur für mich selbst.
Also heute Nacht hat er sogar wieder besser geschlafen, er kam wieder nur zweimal, aber ich war heute Morgen so fertig wie selten in meinem Leben. Ich denke selbst ohne das Extrem tat es mir schonmal gut zu lesen, dass die schlaflosen Nächte eben an sich eine Herausforderung sind. Mir ist das theoretisch schon klar, aber ich kann mir das selbst einfach nochmal besser zugestehen heute. Und anerkennen, dass das anstrengend ist nunmal. Ich habe nunmal seit 5 Monaten nie meine zehn Stunden geschlafen, die ich so liebe und brauche. Und ich glaube das kommt jetzt eben durch. Und ich darf da drunter 'leiden', auch ohne Extrem und ohne, dass ich deshalb eine 'schlechtere Mutter' wäre!
Des Weiteren mach ich mir und unbeabsichtigt meinem Kind manchmal doch zuviel Druck. Vor allem mir. Er ist jetzt 5 Monate und ich frage mich seit Tagen, wann er endlich lernt sich zu drehen, hole mir Tipps von der Ergo, bette ihn mal hier härter, mal weicher tagsüber, mache Übungen. Nur, damit er das lernt, was er sowieso von Natur aus irgendwann machen wird...
Nächster Punkt: das Stillen ist für mich ambivalent, auch das hab ich mir gestern Abend im Bett 'eingestanden'. (Ja, ich lag noch eine ganze Weile wach
Andererseits hab ich seit 5 Monaten mit einer Seite Probleme, sprich Schmerzen, mal mehr, mal weniger. Ebenso geht mir sein Dauergenuckel zum Einschlafen auf den Keks, wenn ich mich nicht richtig bewegen kann, weil ich denke 'jetzt schläft er' und dann tut er's doch nicht und jammert, sobald der Busen abgekoppelt wird. Einfach mich wegdrehen und meine Ruhe haben will ich dann.
Und das einfach mal für mich festhalten ist für mich gerade einfach wichtig.
Weil dann kann ich auch eher danach handeln, d.h. abstillen will ich nicht, aber eben dieses Dauernuckeln, bzw. zum Schlafen ein wenig einschränken.
Und dann fällt mir eben noch die Frage nach Nähe und Kuscheln ein, und eine Feststellung, die ich auch gestern machte: ich schmuse und knuddele sehr viel mit meinem Kind, ich drücke und liebkose ihn, weil ich gar nicht anders kann. Und er lacht, er lacht nie so sehr, wie wenn ich mit ihm knuddele. Und er freut sich immer so sehr, wenn er mich sieht. Wenn ich in sein Blickfeld komme lächelt er IMMER.
Also: soviel kann ich gar nicht falschmachen, wenn das Kind so auf mich reagiert, er fühlt sich offensichtlich sehr wohl bei mir!
Aber ich muss dazu sagen, auch hier schwingt eine Sorge mit: verweichliche ich meinen Sohn? Er ist ein kleiner Rotschopf und dann noch die Narbe an der Lippe, meine Güte, hab ich Schiß, dass er später gehänselt wird und nur schüchtern in der Ecke steht und nach Mama ruft...es macht mir viel aus, das so zu schreiben, weil ich denke, so darf ich nicht über meinen Sohn auch nur denken und weil ich selbst früher gehänselt wurde und das will ich meinem Kind auf jeden Fall ersparen. Ich will, dass er stark und selbständig wird!
Aber er ist auch stark, zumindest willensstark und er ist sehr humorvoll (über was der lachen kann...). Vielleicht sollte ich ihm einfach auch ein wenig mehr zutrauen.
Da komme ich dann zum nächsten Punkt: Beikost. Wenn es nach meinem Sohn ginge hätte er wohl schon mit 9 Wochen Beikost bekommen, er ist total gebannt wenn wir essen, schon seitdem. Er nimmt uns das Essen quasi wieder aus dem Mund mit seinen Blicken.
Aber, wie mit der Pumpe, ich will seit Wochen(!) einen Pürierstab kaufen und mache es nicht.
ich glaube, das hat mit Loslassen zu tun und das fällt mir superschwer. Eine Trennung wäre das von mir. Mein Kind zieht morgen aus!!
Andererseits wäre ich so stolz und glücklich mit ihm, weil ich könnte schwören, er fände es super!
Also, ich hatte dazu einen Plan, aber den werfe ich hiermit über Bord. Werde einen eigen Threat dazu aufstellen, habe sooo viele Fragen dazu.
Und ich kann jetzt schon sagen, es wird mich Mut kosten das anzufangen, also das Füttern. Was man da auch nich alles 'falsch' machen kann (dabei ist das ja nur ein 'Vorwand'), in Wirklichkeit hab ich eben doch 'nur' vor dem Loslassen Angst.
Noch an Leuchtkäfer: er hat sogar zwei feste Schlafzeiten tagsüber schon: einmal zwischen 9 und 10, meistens tatsächlich 9.30h und mittags zwischen 13.00 h und 14.00h, meistens 13.30h. (Wie jetzt auch und ich hab mich abgekoppelt und es ging, er schläft, ich schreibe
Sooooo, ich glaube ich hab jetzt die wesentlichsten Dinge gesagt, die mir auf dem Herzen liegen.
Bin heute erleichterter als gestern, leider aber doch noch recht fertig, was das mit diesem Schwindel ist, weiß ich nicht recht, hab ich heute auch wieder, ganz bißchen, Kopfweh leider auch.
Aber nochmal ganz verbundenen Dank für Eure Anteilnahme und Eure Erfahrungen und Meinungen!
Liebe Grüße
Verena
P.S.: Liebe Mici, auf Literatur von Frau Wahlgren möchte ich verzichten solange es möglich ist, aber an dieser Stelle beginnt genau die Diskussion, die ich vermeiden wollte, deshalb: Deine Posts geben mir so viel mehr als ein Buch von irgendwem, dafür meinen viel tieferen Dank.
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sonrisa
Hallo Ylaina,
Du machst Dir echt viele Gedanken (im Positiven!), und Du schreibst voll schöne Sachen.
Ich kann mich noch gut erinnern, für mich war das auch ein großer Tag, an dem klar war, dass ab nun nicht mehr ausschließlich Milch aus der Brust mein Baby ernährt. Aber ich erinnere mich total gern an die Breizeit. Keine Angst, es sind noch viele, viele kleine Schritte, bei denen Du Dein Kind begleiten darfst (meins hat vor mehr als 4,5 Jahren angefangen mit Beikost und wohnt immer noch bei uns
). Viel Vergnügen dabei wünscht
s.
ps: Was ich noch sagen wollte: Ich find das immer ein bissl komisch, wenn als Argument angeführt wird: das verwöhnt das Kind! Ich glaub nicht, dass das im 1. Lebensjahr überhaupt möglich ist. Nachher (also wenn das Kind dann 3 ist oder spätestens mit der Einschulung) ist das sicher was anderes - da muss man dann langsam die Umstellung schaffen auf abgegrenztes Verhalten gegenüber dem Kind, keine Frage!
Mir kommt vor, das kommt von Leuten, die einen nur die schönen Stunden mit dem Baby vergellen wollen, wie soll denn Kuscheln VERWÖHNEN sein, das ist für ein Baby lebenswichtig!... oder ein gemeinsamer Mittagsschlaf - wenn es für alle Beteiligten so passt, ist das doch eine Freude! Nur kommt irgendwann bei manchen Dingen der Tag, an dem es für einen Beteiligten (das DARF natürlich auch die Mutter sein!) nicht mehr passt (z.B. 2. Kind oder Arbeit oder anderer Tagesrhythmus wg Kindergarten...) - und dann kann man sich ja an der Stelle was überlegen, aber doch bitte nicht Jahre vorher schon Probleme wälzen, die man später vielleicht nie haben wird (kein 10jähriger will mit seiner Mutter gemeinsam Mittagschlaf halten...). weiß auch nicht, wo das her kommt... diese komische Idee vom Baby verwöhnen...
Du machst Dir echt viele Gedanken (im Positiven!), und Du schreibst voll schöne Sachen.
Ich kann mich noch gut erinnern, für mich war das auch ein großer Tag, an dem klar war, dass ab nun nicht mehr ausschließlich Milch aus der Brust mein Baby ernährt. Aber ich erinnere mich total gern an die Breizeit. Keine Angst, es sind noch viele, viele kleine Schritte, bei denen Du Dein Kind begleiten darfst (meins hat vor mehr als 4,5 Jahren angefangen mit Beikost und wohnt immer noch bei uns
s.
ps: Was ich noch sagen wollte: Ich find das immer ein bissl komisch, wenn als Argument angeführt wird: das verwöhnt das Kind! Ich glaub nicht, dass das im 1. Lebensjahr überhaupt möglich ist. Nachher (also wenn das Kind dann 3 ist oder spätestens mit der Einschulung) ist das sicher was anderes - da muss man dann langsam die Umstellung schaffen auf abgegrenztes Verhalten gegenüber dem Kind, keine Frage!
Mir kommt vor, das kommt von Leuten, die einen nur die schönen Stunden mit dem Baby vergellen wollen, wie soll denn Kuscheln VERWÖHNEN sein, das ist für ein Baby lebenswichtig!... oder ein gemeinsamer Mittagsschlaf - wenn es für alle Beteiligten so passt, ist das doch eine Freude! Nur kommt irgendwann bei manchen Dingen der Tag, an dem es für einen Beteiligten (das DARF natürlich auch die Mutter sein!) nicht mehr passt (z.B. 2. Kind oder Arbeit oder anderer Tagesrhythmus wg Kindergarten...) - und dann kann man sich ja an der Stelle was überlegen, aber doch bitte nicht Jahre vorher schon Probleme wälzen, die man später vielleicht nie haben wird (kein 10jähriger will mit seiner Mutter gemeinsam Mittagschlaf halten...). weiß auch nicht, wo das her kommt... diese komische Idee vom Baby verwöhnen...
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Lotesse
Hallo Verena,
ich war am Anfang auch völlig verunsichert, hatte Bücher gelesen über's Durchschlafen (da sollte das Kind dann schon spätestens mit 2 Monaten durchschlafen können) und alles klappte nicht so, wie das da drin stand. Offensichtlich hat meine Tochter die Bücher nicht gelesen... Dann hab ich das Buch einfach seiner Eigentümerin zurückgegeben, mir gedacht, sie soll damit glücklich werden und hab einfach nur noch gemacht, was ich für richtig hielt. Und ich fahre gut damit.
Hör einfach auf Dein Bauchgefühl. Wenn Du meinst, es ist Zeit, dass er "auszieht", dann mach das. Aber Vorsicht: die Hormone stellen sich dann mal wieder um!!!
Aber verwöhnen kannst Du Dein Kind eh nicht. Irgendwann werden ihm die Zärtlichkeiten eh nur noch nerven, also überschütte ihn ruhig damit. Er wird es früh genug peinlich und schrecklich finden. Und jetzt kann er sich noch nicht wehren
. Ich denke, dass Dein Kind da ja auch noch ein Wörtchen mitzureden hat, ob er geknuddelt werden will oder nicht.
Knuddel Deinen Kleinen also nochmal für mich mit
,
Lotesse
ich war am Anfang auch völlig verunsichert, hatte Bücher gelesen über's Durchschlafen (da sollte das Kind dann schon spätestens mit 2 Monaten durchschlafen können) und alles klappte nicht so, wie das da drin stand. Offensichtlich hat meine Tochter die Bücher nicht gelesen... Dann hab ich das Buch einfach seiner Eigentümerin zurückgegeben, mir gedacht, sie soll damit glücklich werden und hab einfach nur noch gemacht, was ich für richtig hielt. Und ich fahre gut damit.
Hör einfach auf Dein Bauchgefühl. Wenn Du meinst, es ist Zeit, dass er "auszieht", dann mach das. Aber Vorsicht: die Hormone stellen sich dann mal wieder um!!!
Aber verwöhnen kannst Du Dein Kind eh nicht. Irgendwann werden ihm die Zärtlichkeiten eh nur noch nerven, also überschütte ihn ruhig damit. Er wird es früh genug peinlich und schrecklich finden. Und jetzt kann er sich noch nicht wehren
Knuddel Deinen Kleinen also nochmal für mich mit
Lotesse
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Ylaina
Absolut! Ich achte da auch sehr drauf, wenn ich merke, er schaut sich um, er hampelt oder so hör ich auch auf damit. Er soll ganz früh lernen, dass er der Bestimmer ist, was Nähe und so angeht.Lotesse hat geschrieben: Ich denke, dass Dein Kind da ja auch noch ein Wörtchen mitzureden hat, ob er geknuddelt werden will oder nicht.
Aber meistens freut er sich einfach nur, lacht, oder schmeißt sich mir sogar an den Hals, sooo süß...hach. Und vorhin, das muss ich kurz erzählen, hab ich mit ihm gekuschelt und immer 'ei' gesagt, er hat zurückgekuschelt (also mein Gesicht in seine Hände genommen und so) und hat dann plötzlich auch 'ei' gesagt. Ganz deutlich, kein Witz.
)Und Sorisa: ja, ich bin auch der Meinung man kann Babys nicht verwöhnen, ABER ich war plötzlich unsicher wie lange das gilt sozusagen. Aber nach Eurem Feedback bin ich heute auch wieder um einiges selbstsicherer als gestern.
-
sonrisa
off topic: verwöhnen: wie lange das gilt
hab gerade ein buch gelesen von einem kinderpsychiater, von dem in inzwischen ein regelrechter fan bin. und der sagt, dass im 1. lebensjahr die bedürfnisse des kindes sofort und gänzlich befriedigt werden können und auch sollen (soweit das geht - geht ja net immer in der sekunde bzw manchmal errät man auch nicht gleich, was eigentlich das kind will) - aber dass dann schön langsam das kind ein abgegrenztes gegenüber braucht.
das soll es dann behalten dürfen bis in die pubertät, erst dann kommt idealerweise der schwenk auf eine partnerschaftliche beziehung. bis dahin soll das kind kind sein dürfen - also klare vorgaben haben, keine endlosen diskussionen mit den eltern führen müssen und keine entscheidungen treffen müssen, die es noch nicht abwägen kann.
lg s.
das soll es dann behalten dürfen bis in die pubertät, erst dann kommt idealerweise der schwenk auf eine partnerschaftliche beziehung. bis dahin soll das kind kind sein dürfen - also klare vorgaben haben, keine endlosen diskussionen mit den eltern führen müssen und keine entscheidungen treffen müssen, die es noch nicht abwägen kann.
lg s.
-
AmoebeMS
Oh sonrisa,
genau diese Nicht-Diskussionen mit den Kindern wünsche ich dir.
Aber ehrlich gesagt, wird kein Buch der Welt helfen, genau diesen Plan einzuhalten, genauso wenig wie ein Ritual dieser Welt. Denn wenn diese Würmer erst die gute alte deutsche Spache erlernen, dann bewerfen sie dich mit "Müll".
Kinder sind erbarmungslos, weil sie einfach nicht wissen, worüber sie reden. Sie schnappen alles auf und tragen es weiter. Was die Eltern daraus machen ist mir persönlich eigentlich schnuppe. Ich wünsche allen nur, dass sie die Worte und vielleicht manchmal auch Taten nicht persönlich nehmen. Man sollte allerdings nicht warten, bis die Pubertät einsetzt um Gegenmaßnahmen zu ergreifen.
Auf jeden Fall kann ich sagen, dass ich beide Kids "verwöhnt" habe, so wie ich nur konnte, aber bis zur Pubertät kann ich nun wirklich nicht warten, um dies wieder gerade zu biegen.
Das abgegrenzte Gegenüber habe ich den beiden schon viel früher gezeigt und ich fahre eigentlich sehr gut damit, jetzt schon!
LG AmoebeMS
P.S. Was dein Psych da über das erste Jahr des Kindes sagt, klingt mir nicht sehr professionell. Alles fürs Kind und nix für die Mamis? Wäre nix für mich, um ehrlich zu sein. Meine Kinder kennen noch heute das Wort "wollen". Ich bin noch nie deshalb gesprungen. Bei ich "möchte bitte" horche ich auf. Steht das auch in dem Buch? Ich möchte wirklich nicht kritisieren, tue es aber natürlich dennoch, weil ich einfach andere Erfahrungen gemacht habe.
genau diese Nicht-Diskussionen mit den Kindern wünsche ich dir.
Aber ehrlich gesagt, wird kein Buch der Welt helfen, genau diesen Plan einzuhalten, genauso wenig wie ein Ritual dieser Welt. Denn wenn diese Würmer erst die gute alte deutsche Spache erlernen, dann bewerfen sie dich mit "Müll".
Kinder sind erbarmungslos, weil sie einfach nicht wissen, worüber sie reden. Sie schnappen alles auf und tragen es weiter. Was die Eltern daraus machen ist mir persönlich eigentlich schnuppe. Ich wünsche allen nur, dass sie die Worte und vielleicht manchmal auch Taten nicht persönlich nehmen. Man sollte allerdings nicht warten, bis die Pubertät einsetzt um Gegenmaßnahmen zu ergreifen.
Auf jeden Fall kann ich sagen, dass ich beide Kids "verwöhnt" habe, so wie ich nur konnte, aber bis zur Pubertät kann ich nun wirklich nicht warten, um dies wieder gerade zu biegen.
LG AmoebeMS
P.S. Was dein Psych da über das erste Jahr des Kindes sagt, klingt mir nicht sehr professionell. Alles fürs Kind und nix für die Mamis? Wäre nix für mich, um ehrlich zu sein. Meine Kinder kennen noch heute das Wort "wollen". Ich bin noch nie deshalb gesprungen. Bei ich "möchte bitte" horche ich auf. Steht das auch in dem Buch? Ich möchte wirklich nicht kritisieren, tue es aber natürlich dennoch, weil ich einfach andere Erfahrungen gemacht habe.
-
sonrisa
@amoebems
Hallo,
ups, ich glaub, da ist nun einiges Wesentliches falsch angekommen (z.B. gehts nicht um GAR nicht diskutieren, sondern nur um immer wieder dieselben Sachen, und es ist auch ein wesentlicher Unterschied, ob man sagt, die Mutter SOLL alles fürs Kind geben, wurscht, wie es ihr geht (was er nicht sagt), sondern es ist nicht möglich, dass das Kind Schaden nimmt dadurch, dass Bedürfnisse des Kindes sofort befriedigt werden (durch die Mutter oder jemand anders)... - und ich finde schon, dass in dem Buch steht, dass es die Aufgabe der Eltern ist, die Formulierungen der Kinder so hinzukriegen, dass sie gesellschaftstauglich sind).
Ich glaub, man muss das Buch lesen, um zu verstehen, wie ich bzw. der Kinderpsychiater das gemeint hab/hat. Ich fand es jedenfalls genialgut das Buch, aber es richtet sich eher an Eltern von Kindern ab 3 oder ab 1 Jahr allerfrühestens.
Lieben Gruß,
s.
ups, ich glaub, da ist nun einiges Wesentliches falsch angekommen (z.B. gehts nicht um GAR nicht diskutieren, sondern nur um immer wieder dieselben Sachen, und es ist auch ein wesentlicher Unterschied, ob man sagt, die Mutter SOLL alles fürs Kind geben, wurscht, wie es ihr geht (was er nicht sagt), sondern es ist nicht möglich, dass das Kind Schaden nimmt dadurch, dass Bedürfnisse des Kindes sofort befriedigt werden (durch die Mutter oder jemand anders)... - und ich finde schon, dass in dem Buch steht, dass es die Aufgabe der Eltern ist, die Formulierungen der Kinder so hinzukriegen, dass sie gesellschaftstauglich sind).
Ich glaub, man muss das Buch lesen, um zu verstehen, wie ich bzw. der Kinderpsychiater das gemeint hab/hat. Ich fand es jedenfalls genialgut das Buch, aber es richtet sich eher an Eltern von Kindern ab 3 oder ab 1 Jahr allerfrühestens.
Lieben Gruß,
s.