Ich bin mit meinem Kleinen beim Pekip. Und dabei kann man ja auch schön die Beziehungen der anderen Mütter zu ihren Kindern beobachten.
Die meisten gehen auf ihre Kinder ein, allerdings gibt es eine Mutter, bei der ich mir so meine Gedanken mache. Sie spricht kaum mit ihrem Kind, lächelt es kaum an und wirkt allgemein sehr genervt von ihm. Als er sich an sie kuschelte, fragte sie ihn, was das jetzt solle.
Als mein Kleiner in einer Stunde die ganze Zeit geplappert hat, fragte sie mich, ob er immer so ein Mitteilungsbedürfnis hätte.
Und um die Sache komplett zu machen, ist sie nun auch wieder schwanger.
Wenn ich sie mir so anschaue, habe ich das Gefühl, dass sie vielleicht auch eine nicht entdeckte PPD hat?
Unsere Kursleiterin ist Sozialpädagogin und wohl auch dafür zuständig, sich die Mütter, bei denen die Hebammen das Gefühl haben, ihre Frauen könnten eine PPD haben, noch einmal zu besuchen und zu schauen, ob es noch ohne Klinik geht.
Ich habe jetzt überlegt, ob ich mal mit der Kursleiterin spreche, ob ihr das schon aufgefallen ist und ob sie vielleicht mal mit ihr redet. Was meint ihr?