Hormone können helfen
Seit vielen Jahren werden klimakterische Beschwerden in der Praxis mit der Gabe von Östrogen behandelt. Speziell bei depressiven Verstimmungen wurde festgestellt, dass durch die Zuführung von Östrogenen wieder mehr Serotonin im zentralen Nervensystem freigesetzt wird und auch die entsprechenden Rezeptoren wieder aktiviert werden. Bei Frauen, die Östrogene kombiniert mit Gestagenen einnehmen, was meistens der Fall ist, ist jedoch oft zu beobachten, dass der positive Effekt des Östrogens auf die Stimmung durch das Gestagen beeinträchtigt wird. Inzwischen gibt es aber eine Östrogen-Gestagen-Kombination, bei der diese Beeinträchtigung erstmals nicht eintritt. Frauen, die Östrogen kombiniert mit dem Gestagen Dienogest einnehmen (z.B. Lafamme), berichteten im Rahmen einer Studie, dass die Stärke ihrer Depressionen nach sechs Monaten durchschnittlich um 42 Prozent abnahm 3). Damit wurde zum ersten Mal die Wirksamkeit einer Östrogen-Gestagen-Kombination zur Therapie leichter bis moderater wechseljahresbedinger Depressionen nachgewiesen. Selbst bei sehr schweren depressiven Verstimmungen nahm der Anteil der Betroffenen von anfangs 35 Prozent auf sieben Prozent ab 4). Die Frauen erlebten eine eindeutige Verbesserung ihrer gesamten Lebensqualität.
Hormone können helfen
Moderator: Moderatoren
Mhhhh - hier wird von Wechseljahrbeschwerden gesprochen.... aber PPD?
Ich denke es wird drauf ankommen, ob eine PPD mit einem Hormonellen Ungleichgewicht zusammen hängt oder nicht. Bei mir ist das deffinitiv nicht der Fall. Ich weiß aber, dass es hier Mädels gibt, denen z.B. die Pille hilft.
Ich denke es wird drauf ankommen, ob eine PPD mit einem Hormonellen Ungleichgewicht zusammen hängt oder nicht. Bei mir ist das deffinitiv nicht der Fall. Ich weiß aber, dass es hier Mädels gibt, denen z.B. die Pille hilft.
Liebe Grüße von
Marika
Diagnose:
schwere PPD 2005
heute völlig beschwerdefrei mit 10 mg Cipralex
Marika
Diagnose:
schwere PPD 2005
heute völlig beschwerdefrei mit 10 mg Cipralex
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June
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lotte
Zunächst einmal sollte per Frauenarzt, der dann einen Hormonstatus macht, herausgefunden werden, ob überhaupt ein Mangel an Östrogen oder Gestagen besteht.
Klar sind viele Docs der Meinung, dass man gegen die Wechseljahre unbedingt hormonell etwas machen sollte. Oft wird dann eben gleich die Pille verschrieben.
Das trifft aber nicht für jede Frau zu. Mein Östrogen zb (und ich bin schon über 40) ist wunderbar, deshalb würde ich nichts nehmen wollen.
Ich unterstütze lediglich mein Progesteron (wird viel zu selten gemessen) in der 2. Zyklushälfte, weil man da wirklich ein zu wenig bei mir festgestellt hat.
Studien oder Aussagen wie diese findet man häufig, aber es ist eben keine Garantie, dass es damit jeder Frau besser geht. Ich kenne viele, deren Depris noch durch Hormone (u.a. auch die Mirena-Hormonspirale) viel schlimmer wurden.
Klar sind viele Docs der Meinung, dass man gegen die Wechseljahre unbedingt hormonell etwas machen sollte. Oft wird dann eben gleich die Pille verschrieben.
Das trifft aber nicht für jede Frau zu. Mein Östrogen zb (und ich bin schon über 40) ist wunderbar, deshalb würde ich nichts nehmen wollen.
Ich unterstütze lediglich mein Progesteron (wird viel zu selten gemessen) in der 2. Zyklushälfte, weil man da wirklich ein zu wenig bei mir festgestellt hat.
Studien oder Aussagen wie diese findet man häufig, aber es ist eben keine Garantie, dass es damit jeder Frau besser geht. Ich kenne viele, deren Depris noch durch Hormone (u.a. auch die Mirena-Hormonspirale) viel schlimmer wurden.