Hallo,
ich bin mir gerade heute darüber klar geworden, dass ein Teil meiner Depression darauf zurückzuführen ist, dass ich todunglücklich in meiner Ehe bin und es jahrelang einfach nur weggeschoben habe.
Nun grübel ich die ganze Zeit nach, was ich tun soll. Ich habe kein Einkommen, möchte meinen Mann aber auch nicht abzocken.
Ausserdem habe ich ein gewaltiges Problem mit dem Loslassen...
Hach, das macht mich echt fertig...
Eheprobleme
Moderator: Moderatoren
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ria
Hallo Indigo,
wie bist du genau darauf gekommen oder wie wurde Dir klar, dass deine Depressionen an deiner Ehe liegen? Was genau macht Dich todunglücklich in deiner Ehe? Kannst Du mit deinem Mann darüber reden?
Wegen einer Entscheidung setze Dich erstmal nicht unter Druck. Ich würde versuchen mit deinem Mann offen zu reden und dann weiter sehen.
wie bist du genau darauf gekommen oder wie wurde Dir klar, dass deine Depressionen an deiner Ehe liegen? Was genau macht Dich todunglücklich in deiner Ehe? Kannst Du mit deinem Mann darüber reden?
Wegen einer Entscheidung setze Dich erstmal nicht unter Druck. Ich würde versuchen mit deinem Mann offen zu reden und dann weiter sehen.
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Indigo
Hallo Ria,
also mir ist das einfach erst jetzt richtig aufgefallen. Und zwar sehr stark.
Mit meinem Mann habe ich schon drüber geredet, aber ich denke, er versteht es nicht wirklich. Obwohl er sich jetzt Mühe gibt.
Also, ich fühle mich nicht angenommen, habe seit 9 Jahren kein Kompliment bekommen, bekomme von ihm keinen Zuspruch bei Dingen, die ich einfach gerne mache. Jeder braucht doch mal Bestätigung.
Besonders belastet mich die Beziehung zwischen meinem Mann und meinem ältesten Sohn. Die beiden zanken sich ständig, mein Mann verhöhnt meinen Großen regelrecht. Auch den Mittleren setzt er unter Druck. und er ist kein bisschen selbstkritisch...
also mir ist das einfach erst jetzt richtig aufgefallen. Und zwar sehr stark.
Mit meinem Mann habe ich schon drüber geredet, aber ich denke, er versteht es nicht wirklich. Obwohl er sich jetzt Mühe gibt.
Also, ich fühle mich nicht angenommen, habe seit 9 Jahren kein Kompliment bekommen, bekomme von ihm keinen Zuspruch bei Dingen, die ich einfach gerne mache. Jeder braucht doch mal Bestätigung.
Besonders belastet mich die Beziehung zwischen meinem Mann und meinem ältesten Sohn. Die beiden zanken sich ständig, mein Mann verhöhnt meinen Großen regelrecht. Auch den Mittleren setzt er unter Druck. und er ist kein bisschen selbstkritisch...
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nic
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Indigo
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Ylaina
Hallo Indigo,
dein Mann klingt auch ziemlich angstbesetzt. Wenn er andere 'verhöhnt', 'unter Druck setzt' und selbst mit Kritik nicht gut umgehen kann geht er so zum Teil mit sich selbst um. Und nicht kritikfähig zu sein bedeutet aus meiner eigenen Erfahrung heraus Ansgt zu haben vor den Entwertung der gesamten Person, Angst davor nicht liebenswert zu sein.
Kannst du dich mit deinem Mann über solche Dinge unterhalten, wie es ihm geht? Wie ist er denn in deinen Augen sonst so. Bzw. wie ist der Mann in den du dich verliebt hast?
Liebst du ihn denn noch?
Wie sieht es mit dir aus, ich habe es jetzt nicht 'auf dem Bildschirm', bist du in einer Therapie?
Eine Ehe kann durchaus mit ein Auslöser oder ein Verstärker von Depressionen sein, aber oft ist es auch umegkehrt, dass eine Depression die Paarbeziehung einschränkt, einfach auch, weil große 'Glücksgefühle' grundsätzlich fehlen.
Ich denke es ist sehr wichtig in einer depressiven Phase seines Lebens sich anzusehen, was ich mit mir und meinen Beziehungen in den letzten Jahren so 'gemacht' hab ('ohne Zeigefinger'!!!). So findet man einfach sehr viel über sich und auch seine Depression heraus.
Und ich habe auch mal gelesen, man sollte während einer Depression keine wichtigen Entscheidungen wie eine Trennung treffen.
Also, schau erstmal nach dir, nach deinem Verhältnis zu deinem Mann und wenn es dir besser geht und du nochmal klarer bist, mach was das Richtige für dich ist.
Liebe Grüße
dein Mann klingt auch ziemlich angstbesetzt. Wenn er andere 'verhöhnt', 'unter Druck setzt' und selbst mit Kritik nicht gut umgehen kann geht er so zum Teil mit sich selbst um. Und nicht kritikfähig zu sein bedeutet aus meiner eigenen Erfahrung heraus Ansgt zu haben vor den Entwertung der gesamten Person, Angst davor nicht liebenswert zu sein.
Kannst du dich mit deinem Mann über solche Dinge unterhalten, wie es ihm geht? Wie ist er denn in deinen Augen sonst so. Bzw. wie ist der Mann in den du dich verliebt hast?
Liebst du ihn denn noch?
Wie sieht es mit dir aus, ich habe es jetzt nicht 'auf dem Bildschirm', bist du in einer Therapie?
Eine Ehe kann durchaus mit ein Auslöser oder ein Verstärker von Depressionen sein, aber oft ist es auch umegkehrt, dass eine Depression die Paarbeziehung einschränkt, einfach auch, weil große 'Glücksgefühle' grundsätzlich fehlen.
Ich denke es ist sehr wichtig in einer depressiven Phase seines Lebens sich anzusehen, was ich mit mir und meinen Beziehungen in den letzten Jahren so 'gemacht' hab ('ohne Zeigefinger'!!!). So findet man einfach sehr viel über sich und auch seine Depression heraus.
Und ich habe auch mal gelesen, man sollte während einer Depression keine wichtigen Entscheidungen wie eine Trennung treffen.
Also, schau erstmal nach dir, nach deinem Verhältnis zu deinem Mann und wenn es dir besser geht und du nochmal klarer bist, mach was das Richtige für dich ist.
Liebe Grüße