ich war gestern bei meiner Ärztin, weil es mir im Moment leider wieder schlechter geht. Ich nehme seit der Geburt meines Sohnes im März 2014 täglich 100mg Amitriptylin. Mir ging es damit gut, bis ich vor knapp 5 Wochen abgestillt habe. Seit dem geht es abwärts ins tiefe Tal

Ich wollte, dass meine Ärztin noch mal meine Medikation überdenkt, da auch eine Dosiserhöhung vom Ami nicht wirklich geholfen hat. Ich wollte gern ein SSRI verschrieben haben. Früher hatte ich schon mal Sertralin. 3 Jahre ging es mir damit super. Dann habe ich es vor der ersten SS abgesetzt und als ich es nach der Geburt wieder nehmen wollte, hat es nicht mehr gewirkt/ angeschlagen.
Meine Ärztin meinte dann gestern, dass Ami die Wunderwaffe gegen Depris wäre und wenn mir das nciht helfen würde, dann brauche ich es mit einem SSRI gar nicht erst zu probieren. Ich solle das Ami weiternehmen und wenn es sein muss, dann solle ich halt morgens Paroxetin dazunehmen. Alle anderen SSRI würden mit dem Ami kombiniert zu EKG-Veränderungen führen. Als ich anmerkte, dass ich das Paroxetin nciht so gerne nehmen will, da ich viel schlechtes davon gehört habe, war ihr das ziemlich egal und ich wurde mit dem Paroxetin-Rezept quasi aus dem Behandlungszimmer geleitet. Ach ja und während ich bei ihr im Zimmer war, fragte sie mich noch allen Ernstes, waum ich mein quengeliges Baby mitgebracht hätte?! Ziemlich unverschämt das ganze (trotz das ich Privatpatientin bin

Den Arzt zu wechseln ist nicht leicht. Alle völlig überlaufen...
Wie ist denn da eure Erfahrung? Helfen SSRIs wirklich nicht, wenn schon ein trizyklisches AD nicht mehr richtig hilft gegen gedrückte Stimmung mit Unruhe und Angst?
LG Inga