Hilfe...hab ich noch Hoffnung?

Erfahrungen mit Medikamenten, Fragen, Infos, Tipps, ...

Moderator: Moderatoren

Mat1977
Beiträge: 44
Registriert: 17:01:2019 12:44

Re: Hilfe...hab ich noch Hoffnung?

Beitrag von Mat1977 » 27:05:2019 22:23

Liebe Sofs! Halte durch, lass dir helfen, 3 Wochen sind wenig, wichtig ist, du bist da und dir wird geholfen! Wir hatten das alle hier in einer oder anderen Form durchgemacht und jetzt gehts uns gut! Und so wirds auch dir gehen!

Mat1977
Beiträge: 44
Registriert: 17:01:2019 12:44

Re: Hilfe...hab ich noch Hoffnung?

Beitrag von Mat1977 » 27:05:2019 22:26

Ach und ja, es kann vom Sertralin kommen, ich hatte das auch aber es lohnt sich durch zu halten bis das Sertralin die Erleichterung bringt. Es lohnt sich wirklich! Gib nicht auf!

SOfS
Beiträge: 21
Registriert: 24:05:2019 23:57

Re: Hilfe...hab ich noch Hoffnung?

Beitrag von SOfS » 27:05:2019 22:37

Mat1977 was genau meinst du könnte vom Sirtalin kommen?
Ich habe das nur drei Tage genommen bevor ich in die Klinik bin...im Moment nehme ich das mirtazapin30mg und quetiapin 100mg
Jeder Tag hat extreme Höhen und tiefen,es gibt leider nicht einen guten und einen schlechten Tag 😢
März 2019 Schwere PPD mit ZG und Panikattacken
2 Monatiger Aufenthalt in der Psychiatrie - Momentan mit 100mg Quetiapin und 40mg Paroxetin stabil.
Beginn einer ambulanten Verhaltenstherapie Reduzierung auf 50 mg Quetiapin.

Mat1977
Beiträge: 44
Registriert: 17:01:2019 12:44

Re: Hilfe...hab ich noch Hoffnung?

Beitrag von Mat1977 » 27:05:2019 22:42

Ich meinte die Angst vor Medikamenten kann kommen :)

Löwenmutter
Beiträge: 30
Registriert: 08:08:2018 9:47

Re: Hilfe...hab ich noch Hoffnung?

Beitrag von Löwenmutter » 28:05:2019 18:39

Hallo du liebe,
und wieder ein Tag geschafft. Ein Schritt weiter in Richtung gesund.
Als ich mit meinem Medikament angefangen hab konnte ich die Nebenwirkung kaum ertragen. Extreme innere Unruhe, Nervosität und ich war wie gelähmt. Dazu noch die Symptome meiner heftigen Depression.
Aber die Nebenwirkungen sind bis auf Kleinigkeiten verschwunden und die Depression ist übestanden.
Auch dir wird es wieder gut gehen. Es braucht seine Zeit. Und es werden auch immer nochmal schwerere Tage kommen aber die Tendenz geht aufwärts.
Du schaffst das und schreib uns wenn du Zuspruch brauchst.
Alles Liebe
Nora
1. Kind 2013 gesund und glücklich
2. Kind 2015 gesund und glücklich
3. Kind 2018 PPD
07/2018 3Wochen Mutter Kind Klinik
10/2018 VT + 15 mg escitalopram
04/2019 VT + 10 mg escitalopram
08/2019 VT abgeschlossen
08/2019 ohne Medikament
4. Kind

SOfS
Beiträge: 21
Registriert: 24:05:2019 23:57

Re: Hilfe...hab ich noch Hoffnung?

Beitrag von SOfS » 06:06:2019 12:27

Bitte macht mir doch noch mal Mut,wer ist komplett gesund geworden?
Und hatte auch Panikattacken?
März 2019 Schwere PPD mit ZG und Panikattacken
2 Monatiger Aufenthalt in der Psychiatrie - Momentan mit 100mg Quetiapin und 40mg Paroxetin stabil.
Beginn einer ambulanten Verhaltenstherapie Reduzierung auf 50 mg Quetiapin.

Benutzeravatar
Kikke
power user
Beiträge: 324
Registriert: 03:04:2019 19:02

Re: Hilfe...hab ich noch Hoffnung?

Beitrag von Kikke » 06:06:2019 13:11

Hier!
Ich habe mich nach 6 Wochen in die Psychiatrie einweisen lassen, weil ich Panik vor allem hatte. Ich konnte meinen Sohn nicht versorgen, saß weinend mit ihm auf dem Boden, musste vor lauter Unruhe und Panik Abstillen. Ich war zwei Monate in der Psychiatrie und habe sowohl Ruhigsteller als auch ein AD bekommen.

Heute bin nehme ich kein Medikament mehr, wuppe den Alltag alleine (mein Sohn geht nicht in die Kita) und freue mich über jeden neuen Tag.

Du wirst gesund!
November 2017: Schwere depressive Episode mit psychotischen Anteilen

Aktuell: Der normale Mutterwahnsinn

Astrid
power user
Beiträge: 233
Registriert: 18:09:2017 11:34

Re: Hilfe...hab ich noch Hoffnung?

Beitrag von Astrid » 06:06:2019 13:18

Hallo Du,

auch ich bin wieder vollkommen gesund. Ich war nicht in der Klinik, habe zu Hause gelitten... . Mit Ad und Therapie bin ich wieder gesund geworden. Es hat sehr lange gedauert das passende Medikament zu finden, daher war mein sohn schon 14 Monate, als es begann mir besser zu gehen. Insgesamt würde ich meinen, hat es fast drei Jahre gedauert, um das zu verarbeiten. Jetzt geht es mir wirklich gut. Ich habe auch noch ein zweites Kind bekommen, ganz ohne PPD. Das hat mich fast versöhnt mit meinem Schicksal. Gib nicht auf!! Es lohnt sich, und es gibt ganz viele verschiedene Möglichkeiten, die dich gesunden lassen können. Die größte Bürde ist wirklich das Durchhalten und nicht zu verzweifeln. Aber wir sind hier, und du bist nicht alleine.

Alles Liebe Astrid
schwere PPD nach der Geburt des ersten Kindes 2006
2011 zweites Kind ohne PPD
heute gesund ohne Medis
beginnende Wechseljahresbeschwerden

SOfS
Beiträge: 21
Registriert: 24:05:2019 23:57

Re: Hilfe...hab ich noch Hoffnung?

Beitrag von SOfS » 06:06:2019 13:29

Hattet ihr denn auch Panikattacken draußen und zwangsgedanken?
Ich habe das Gefühl ich habe den Jackpot mit Depression/Zwangsstörung und Angstattacken gezogen.
März 2019 Schwere PPD mit ZG und Panikattacken
2 Monatiger Aufenthalt in der Psychiatrie - Momentan mit 100mg Quetiapin und 40mg Paroxetin stabil.
Beginn einer ambulanten Verhaltenstherapie Reduzierung auf 50 mg Quetiapin.

Astrid
power user
Beiträge: 233
Registriert: 18:09:2017 11:34

Re: Hilfe...hab ich noch Hoffnung?

Beitrag von Astrid » 06:06:2019 14:40

Ja ich hatte Panikattacken und schwere Depressionen. Von den Zwangsgedanken bin ich verschont geblieben... .
Trotzdem hast du die gleiche Möglichkeit gesund zu werden. Lass dich von deinen Zweifeln nicht fertig machen. Du schaffst das. Und es wird genz schön werden. Halte durch...
schwere PPD nach der Geburt des ersten Kindes 2006
2011 zweites Kind ohne PPD
heute gesund ohne Medis
beginnende Wechseljahresbeschwerden

SOfS
Beiträge: 21
Registriert: 24:05:2019 23:57

Re: Hilfe...hab ich noch Hoffnung?

Beitrag von SOfS » 06:06:2019 21:04

Könnte es denn bei mir auch nur eine Depression mit angehender Psychose sein?
In der Klinik halten die sich sehr zurück mit Diagnosen.
März 2019 Schwere PPD mit ZG und Panikattacken
2 Monatiger Aufenthalt in der Psychiatrie - Momentan mit 100mg Quetiapin und 40mg Paroxetin stabil.
Beginn einer ambulanten Verhaltenstherapie Reduzierung auf 50 mg Quetiapin.

Benutzeravatar
Marika
power user
Beiträge: 8197
Registriert: 04:06:2005 16:05

Re: Hilfe...hab ich noch Hoffnung?

Beitrag von Marika » 07:06:2019 6:15

Hallo,

ich hatte eine schwere PPD mit Zwangsgedanken, Angst und Panikattacken. Ich konnte nicht mehr alleine sein, hatte ständig jemanden aus meiner Familie bei mir, engmaschige Therapiestunden und 3 Medikamente in Höchstdosis. Ich dachte, ich werde nie mehr gesund, man wird mir meinen Sohn wegnehmen, mein Mann wird mich verlassen und ich werde für immer in eine Psychiatrie müssen.

Nichts davon ist eingetreten - ich bin heute nicht nur gesund (schon lange gesund, mein Sohn ist schon 14), mir geht es besser als je zuvor in meinem Leben und das ist mein voller Ernst. Es hat zwar gedauert, das erste Jahr war die Hölle weil ich noch große Tiefs hatte. Aber es ging dann stetig bergauf. Diese Zeit war das schmerzlichste was ich je erlebt habe, aber ich habe unendlich viel gelernt und habe heute eine Lebensqualität die vorher gar nicht gekannt habe.

Es braucht viel, viel Geduld. Es wird gute Tage geben und dann wieder schlechte an denen man denkt, alles fängt wieder von vorne an. Aber das stimmt nicht. Zuerst müssen die Medikamente anschlagen, das dauert je nach Medi 4-8 Wochen. Oft findet man auch nicht gleich das passende. Das alles zehrt sehr an der Kraft und oft denkt man, es geht nicht mehr. Aber es geht!!!! Mir hat dieses Forum hier sehr geholfen die erste schwere Zeit zu überstehen. Und heute kann ich dir das selbe sagen wie ich damals gesagt bekommen habe: HALTE DURCH, DU WIRST WIEDER GESUND!!!! Wir sind hier für dich da und tragen dich durch diese Zeit!
Liebe Grüße von
Marika

Diagnose:
schwere PPD 2005
heute völlig beschwerdefrei mit 10 mg Cipralex

SOfS
Beiträge: 21
Registriert: 24:05:2019 23:57

Re: Hilfe...hab ich noch Hoffnung?

Beitrag von SOfS » 04:07:2019 11:11

Hallo ihr lieben,
ich werde morgen entlassen...ich habe riesige Angst,das ich es alleine nicht zu Hause schaffe.

Ich hab immer noch Probleme mit dem raus gehen. Es ist sooo schlimm,allerdings ist das nur in meinem Kopf.och gehe alleine raus.

Ich will diese scheiß Krankheit los werden 🥺
Ich habe solche Angst das ich nie wieder gesund werde.
März 2019 Schwere PPD mit ZG und Panikattacken
2 Monatiger Aufenthalt in der Psychiatrie - Momentan mit 100mg Quetiapin und 40mg Paroxetin stabil.
Beginn einer ambulanten Verhaltenstherapie Reduzierung auf 50 mg Quetiapin.

Benutzeravatar
Marika
power user
Beiträge: 8197
Registriert: 04:06:2005 16:05

Re: Hilfe...hab ich noch Hoffnung?

Beitrag von Marika » 04:07:2019 11:47

Hallo meine Liebe,

veständlich, dass du unsicher bist. Hast du ein gutes Netz an Menschen die bei dir sein können? Wie habt ihr das zu Hause geplant?
Liebe Grüße von
Marika

Diagnose:
schwere PPD 2005
heute völlig beschwerdefrei mit 10 mg Cipralex

SOfS
Beiträge: 21
Registriert: 24:05:2019 23:57

Re: Hilfe...hab ich noch Hoffnung?

Beitrag von SOfS » 04:07:2019 12:58

Die Klinik hat mit den Ambulant Psychiatrischen Pflegedienst empfohlen.
Mit denen kann ich mich in Verbindung setzen.
Ich werde versuchen mich regelmäßig mit Freunden zu treffen und die Oma wird die kleine ab und an übernehmen.
Weiterhin mache ich eine ambulante Therapie und werde auch zur Heilpraktikerin gehen.

Und wenn es mir mit dem Haushalt zu viel wird ,werde ich mir eine Putzfrau organisieren.
März 2019 Schwere PPD mit ZG und Panikattacken
2 Monatiger Aufenthalt in der Psychiatrie - Momentan mit 100mg Quetiapin und 40mg Paroxetin stabil.
Beginn einer ambulanten Verhaltenstherapie Reduzierung auf 50 mg Quetiapin.

Antworten