Hallo ihr lieben,
es tut mir immer so gut, dass ihr so schnell da seid und mir mut macht. komme erst jetzt zum Antworten.
Ich glaube, mein Hirn (bzw. das ganze System) hängt in einer Art Loop fest. Es geht mir gut und ich kann nicht mehr verstehen, was eigentlich genau mein Problem ist. Ich will die Motivation nutzen um alles liegengebliebene zu erledigen bzw. so viel wie möglich mit meiner kleinen Tochter zu machen. Ich bin es fast 40 Jahre gewöhnt, über meine bedürfnisse zu gehen und merke spät, dass ich Pausen brauche. Und wenn ich was merke, drücke ich es weg. Nicht ganz bewusst. Und dann kommt eins zum anderen und ich bin ganz schnell in der erschöpfung (und die meisten Sachen bleiben dann trotzdem liegen)
Mittlerweile versuche ich wirklich daran zu arbeiten. Geplant die Sachen machen. Auch wenn ich Kraft für die kleine habe. Die letzten zwei Jahre waren wirklich geprägt von diesen heftigen Schwankungen. Und es war von Unsicherheit geprägt: halte durch, dann wirst du dich an die Belastung gewöhnen oder vielleicht doch mehr Ruhe fürs Hirn und mich.
Immer wenn es mir besser geht, will mein Hirn/Unterbewusstsein das erlebte verarbeiten. Ich erkenne dann, wie krank ich war und noch bin. Wenn ich im tief bin, bin ich nicht "krank" - "ich will nur dieses Leben als Familie nicht". Das macht mich traurig. Und da ist so viel Schmerz und Trauer - tatsächlich Trauma - in mir drin. Zweifel, ob ich richtig gehandelt habe: gerade ist es doch so schön und ich kann alles, wieso habe ich es damals nicht geschafft? Ich hätte mehr durchhalten müssen, dann hätte ich mit meiner Maus Zuhause bleiben können. Ich weiß, dass ich mein bestes gegeben habe, aber das geht mir immer im Kopf herum. Ich hab aber auch gerade nicht die Kapazitäten das zu verarbeiten.
Wie war es bei euch?
Marike, deine ernährung hört sich toll an. Gerade hülsenfrüchte und Obst

das klingt nach einer ernährung, die man wirklich lange leben kann. Eine Freundin macht phasenweise lowcarb und sie sagt auch, dass sie sich damit besser fühlt. Sie hats an der Bandscheibe und die schmerzen werden dadurch weniger.
Alibo, ich habe gerade ganz arg damit zu kämpfen und fühle auch, dass ich so viel aufgebe. Ich wusste gleich, dass es richtig schwer wird. Die Vorstellung kein Obst und vieles an Gemüse nicht zu essen. Und ich bin eigentlich so ne richtige Kartoffel

ich liebe gutes Brot, Brezeln

man muss darauf achten, dass man nicht zu viel Brokkoli/Blumenkohl isst

ich habe gestern einfach eine Banane gegessen

also gerade bin ich bei lowcarb, komme nicht in die ketose. Aber ich will nicht aufgeben. Die ketogene ernährungstherapie ist schon fürs Leben gedacht, wobei man dann immer mal probieren kann mit wieviel KH mehr man noch gut zurecht kommt. Arterien und Blutdruck ist ein Thema durch zu viele gesättigte fettsäuren. Man soll gute Fette essen: oliven, fetten Fisch, etc. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es auf Dauer gut ist. Ich nehme carnitin, kreatin, Magnesium und die Elektrolyte (Natrium+Kalium).
Ich wünsch euch was
