@ylaina.
puh... ich glaube dass es schwer ist eine antwort darauf zu geben... ich versuche es .. manchmal ist man "ehrlicher" wenn man einfach schreibt udn nicht vorher versucht irgendwas möglichst sinnvoll und klar zu formulieren ... klappt sowieso nicht.
was mit mir los ist?? was ICH glaube??
ich würde fast behaupten ,,keine ahnung" .. und wenn ich was sagen müsste, wenn ich mich ganz ernsthaft frage, denke ich schon, dass es eine zumin. leichte depression ist/sein könnte.
ich kann mir das alles nicht anders erklären.
blutwerte sind top, trotzdem bin ich dauermüde.. klar schlafe ich oft zu wenig aber deswegen ist man nicht permanent richtig richtig ausgelaugt (oder?).
wahrscheinlich spielt der schlafmangen, die ernährung UND die psyche eine rolle. klein vieh macht auch mist (oder so..).
naja und die zwangsgedanken sind wohl auch nicht normal... zumindestens nicht, wenn man sich davon beirren lässt bzw sie nicht bekämpfen kann.
es fällt einfach schwer zu sagen : ich bin "krank", wenn man das gefühl hat, dass alle anderen einem evtl n vogel zeigen könnten..
meine mama ist total verständnisvoll aber ich weiß auch, dass man viele dinge vllt nicht überbewerten sollte und sie würde mir wahrscheinlich sagen, dass das alles (in maßen) normal sei.
manchmal weiß ich auch nicht, was ich dneke oder fühle .. ich frage mich dann ernsthaft "wer" ich bin,was ich denke... und dann, wenn ich meine eine antwort gefunden zu haben, stelle ich diese nach minuten/stunden/tagen wieder in frage.
doch ist das nicht alles auch normal? gehört das nicht zum erwachsenwerden dazu??
ok, darum alleine geht es ja nicht, ich weiß....
die ständigen gedanken um dinge, wo mir jeder sagt ,,komm mal klar, warum denkst du über sowas nach?" (damit meine ich nicht die zwangsgedanken).
belanglosigkeiten die für mich unglaublich schmerzhaft sind (wie die diskussion mit der oberweite

)
ich glaube, dass ich bestätigung brauche... sicherheit.
und auf der anderen seite bin ich dann diejenige die kalt und abweisend ist...
das "vater-tochter" spiel... frühkindliche erfahrungen usw.
aber ist es immer die frühe kindheit???
die sache habe ich schon so oft durchgekaut.
ich lasse mich viel zu stark von anderen beeinflussen... das merke ich selber, wenn hier jetzt EINER ankommen würde und sagt ,,ich find du machst du wenig mit deinem kind" würde ich mich direkt super super schlecht fühlen... das ist doch traurig!?!?!?
warum kann ICH nicht sagen : ICH finde dass ICH das super mache!!!! ?
weil ich nicht weiß woran ich das festmachen soll...
nur weil der kleine viel lacht und meine eltern mir das sagen?
letztens hat mein nachbar (den ich auf "feten" öfter sehe) auf einer "fete" (;)) gesagt ,,ich finde das voll bewunderswert wie du das machst... studium, kind.... boar...echt krass" (er ist circa 15 jahre älter als ich und hat noch keine kinder).
was sage ich dazu??? anstatt ,,joa.. nicht leicht aber geht" sag ich ,,naja... ok.... momentan sind ja noch semesterferien... und ich hab ja unterstützung und so.."
aber es stimmt ja auch irgendwie... habe ja erst heute wieder angefangen zu studieren und zuhause bin ich selten ganz alleine mit dem kleinen.
es ist ja so!!!!!
worauf soll ich ernsthaft stolz sein???
warum sagt mein freund ,, du bist eine gute mutter, du machst das richtig so!" ? ich gehe trotzdem ab und zu feiern udn trotzdem gucke ich mal fernsehen und trotzdem gehe ich mal shoppen und zu ner freundin.. und das alles auch ab und zu mal ohne kind.
von soooo vielen eltern habe ich gehört, dass sie monate NUR beim kind sind... SELBST wenn es großeltern gibt wo der kleine/die kleine bleiben könnten.
ich bin einfach nicht so, dass ich nonstop beim kind sein möchte... trotzdem liebe ich den kleinen und würde ihn niemals hergeben.
ich habe (was auch total beshceuert aber vllt hormonell gesehen normal istr) auch angst, dass der kleine meine mama mehr lieb haben könnte als mich... weil sie auch zeit mit ihm verbringt und sie fast täglich sieht... weil sie auch all die dinge mit ihm macht, die ich auch mache... weil er sie anstrahlt, weil sie ihn an einem tag fast komplett hat, da ich in der uni bin (und an einem anderen tag auch für 4 std) ... denke dann einfach, dass der kleine zwar irgendwo weiß, dass ich die mama bin aber trotzdem lieber bei der oma ist.
wäre auch gar nicht soooo unwahrscheinlich...
ich bin nämlich diejenige, die auch mal genervt ist ( da ich den keinen ja trotzdem öfter habe) und die ihn nicht fast die ganze zeit beschäftigt (klar setzt sie ihn auch mal in den laufstall aber habe das gefühl, sie verbringt die zeit dann intensiver mit ihm).... ich bin diejenige die "streng" sein muss, die nicht immer "verwöhnt".... mütter halt... und omas halt .. so ist das!?
was habe ich?
habe oft das gefühl irgendwas müsste raus... ganz laut schreien, den drang iwas zu zerstören.
und dann bei kleinigkeiten könnte ich heulen... es liegt sicher auch daran, dass ich noch zuhause wohne... im grunde klappt alles okay aber bei kleinigkeiten merke ich ganz ganz stark ,,ich muss hier raus" .
oh man... und wieder soviel geschrieben.
liebe grüße