im September hatte ich meinen Rückfall bekommen. Beim ganz normalen Gehen bemerkte ich meinen Schritt, keine Ahnung, meine Hose klemmte. Ich assoziierte es mit meinem kleinen Sohn. Ich war so erschrocken und seit wirklich September, werde ich diese innere Unruhe, mal Angst, mal Panik nicht mehr los. Mein Sohn geht dabei gar nicht mehr in den Kopf, es ist " nur " noch diese Angst! Das schlimme ist, oder auch gute, ich kann ja nicht sitzen bleiben. Ich laufe, gehe, was auch immer, ich denke nur noch an meinen Schritt. Mich macht das so fertig. Sowas hat hier bestimmt noch keiner gehört. Ich weiß, es handelt sich um meine Zwangssymptomatik, aber ich bin so verzweifelt, denn ich weiß nicht wie ich mich mit diesem Gefühl konfrontieren soll. Und es ist sogar schwer zu erklären.
Manchmal kommt es an und sage ok, ich kanns nicht ändern, aber manchmal habe ich tatsächlich regelrechte Panikattacken, " nur " weil ich meinen Schritt PERMANENT bemerk, bzw. er nicht aus meinem Bewusstsein geht und ich mich auf NICHTS anderes mehr konzentrieren kann
Ich wäre so dankbar, wenn jemand eine Antwort auf solch einen hartnäckigigen Gedanken oder was auch immer es ist, nein auf ein solches Gefühl der Angst beim blossen Gehen hat.
Vielen Dank und ein Frohes hoffentlich besseres Jahr 2013
Sabine