Hi Mädels,
gestern habe ich versucht meiner Therapeutin von einem furchtbaren Tag zu berichten. Leider konnte ich ihr das Gefühl, welches mir Angst machte, nicht richtig beschreiben. Ich sagte dann, dass ich mich leer und freudlos fühlte und da ich gerade von Citalopram auf Cipralex wechsel, meinte sie, wenn ich Suizidgedanken bekomme, solle ich ihr sofort Bescheid geben. Das hat mir erstmal richtig Angst gemacht, da ich ja keine hatte und sie mich darauf aufmerksam machen wollte, dass mein Medi solche Nebenwirkung haben kann. Nun bin ich sehr verunsichert und habe Angst davor, dass ich Suizidgedanken bekommen könnte. Natürlich hoffe ich auch, dass es mir nun nicht wieder so schlecht geht, wie an diesem einen Tag.
verunsichert nach Therapiesitzung
Moderator: Moderatoren
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claudi
bleib erstmal ruhig , das ist im allgemeinen nur eine Vorsichtige Frage , da es besonders zu Beginn zu solchen Gedanken kommen kann , eher bei Teenies aber auch bei Erwachsenen . Es steht in der Packungsbeilage drin und kommt vor , aber ich denke das es nicht ein allzu großer Unterschied ist und dein Spiegel schnell aufgebaut wird so das , das nicht passiert . Sie fragt es , weil es eben am Anfang vorkommen kann .
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nic
Hey Tili...
ich kann Dich beruhigen...
Erstens ist ja auch Citalopram ein SSRI, da hast Du durch den Wechsel schon mal nichts zu befürchten und zweitens ist es so, dass Menschen mit Depressionen meist sehr antriebslos sind. Haben sie suizidale Gedanken, führen sie sie nicht aus, weil der Antrieb fehlt.
Werden sie dann mit SSRI behandelt, kommt die antriebssteigernde Wirkung meist schnell, die antidepressive später, dehalb haben die Ärzte Besorgnis, dass die Suizidgedanken dann ausgeführt werden können.
Da Du aber eh keine Suizidgedanken hattest brauchst Du jetzt auch keine Angst davor zu haben.
Die werden nicht durch SSRI ausgelöst und außerdem bist Du ja schon lange über die Einschleichphase hinweg.
Mach Dir also keine Gedanken, Deine Therapeutin ist ja kein Pharmaka Spezialist und wollte nur sicher gehen, dass es Dir gut geht, ok?
Alles Liebe N!c
ich kann Dich beruhigen...
Erstens ist ja auch Citalopram ein SSRI, da hast Du durch den Wechsel schon mal nichts zu befürchten und zweitens ist es so, dass Menschen mit Depressionen meist sehr antriebslos sind. Haben sie suizidale Gedanken, führen sie sie nicht aus, weil der Antrieb fehlt.
Werden sie dann mit SSRI behandelt, kommt die antriebssteigernde Wirkung meist schnell, die antidepressive später, dehalb haben die Ärzte Besorgnis, dass die Suizidgedanken dann ausgeführt werden können.
Da Du aber eh keine Suizidgedanken hattest brauchst Du jetzt auch keine Angst davor zu haben.
Die werden nicht durch SSRI ausgelöst und außerdem bist Du ja schon lange über die Einschleichphase hinweg.
Mach Dir also keine Gedanken, Deine Therapeutin ist ja kein Pharmaka Spezialist und wollte nur sicher gehen, dass es Dir gut geht, ok?
Alles Liebe N!c
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Sabrina M.
Danke für Eure lieben Antworten.
Ich bin jetzt etwas beruhigter, aber habe immer Angst davor, dass es wieder schlimmer wird und beobachte mich deshalb auch ganz genau. Wahrscheinlich hat mich dieses schlechte Gefühl jetzt noch unsicherer gemacht und wenn mir dann noch jemand sagt: "vielleicht kann es zu Suizidgedanken kommen", ist das eben wieder Futter für meine Ängste.
Ich muss einfach irgendwie lernen mit diesen Tiefs besser umzugehen, aber wie?
Ich bin jetzt etwas beruhigter, aber habe immer Angst davor, dass es wieder schlimmer wird und beobachte mich deshalb auch ganz genau. Wahrscheinlich hat mich dieses schlechte Gefühl jetzt noch unsicherer gemacht und wenn mir dann noch jemand sagt: "vielleicht kann es zu Suizidgedanken kommen", ist das eben wieder Futter für meine Ängste.
Ich muss einfach irgendwie lernen mit diesen Tiefs besser umzugehen, aber wie?