Mutter entreißt mir mein Baby! Achtung, Roman!
Verfasst: 19:12:2007 0:00
Dadurch, daß ich einige Zeit krank war, half mir meine Mutter mit dem Kind (14 Monate), anfangs wegen Kaiserschnitt und vorzeitiger Flucht aus Horrorkrankenhaus. Ich bin zeitweise froh über jegliche Hilfe, mein Freund macht ja eine superschwere Ausbildung und hatte noch eine schwere OP, macht aber einen auf "alles ist okay", daher schone ich ihn noch (aber abwaschen geht)
. Jedenfalls fragt meine Mutter immer wieder, ob sie mir helfen kann. Oft bin ich dankbar, aber in letzter Zeit wünschte ich, sie würde mal nicht fragen. Manchmal brauche ich einfach ihre Hilfe und muß wenigstens alle 10 Tage mal richtig schlafen. Wie kann man denn um Hilfe bitten und gleichzeitig will man gerne alles selber machen? Ich denke einfach, ich bin eine Rabenmutter, wenn ich nicht alles für das Baby selber mache. Ich bin über die Hilfe dankbar, weil ich oft aus der Haut fahre, wenn ich das Kind per Löffel füttern muß. Wenn sie dann mit beiden Händen den vollen Löffel an die Wand flitscht und dann wieder und wieder und immer wieder. Naja, das Löffeln ist das kleinere Problem, aber daß ich keine Hilfe annehmen kann, das finde ich schon komisch. Oder ist das normal? Habe das letztens in einem Film gesehen, wo sich eine Frau überfahren fühlte, weil sie ihre Mutter zur Hilfe holen sollte. Ich kann das doch allein! motzte sie. Als wäre ich das. Ist das normal? Als ich die Hilfe meiner Mutter angenommen hatte, fühlte ich mich wirklich wie eine Rabenmutter. Ich kann dann teilweise noch nicht einmal länger schlafen. Zum anderen Teil kommt meine Mutter motzend morgens ins Schlafzimmer gerannt und macht mich an, weil das Kind durchnässt aufgewacht ist. (Der Rand des Bodies war etwas feucht). Ich hä äh, was? Meine Mutter wollte schon immer alles besser machen, nun will sie an meinem Kind alles besser machen. Wir sind keine Familie, die sich die Meinung sagt oder sich kritisiert, wir schlucken runter. Sagt mir bitte nicht, wir sollen das ändern. Meine Mutter ist viel zu sensibel und mittlerweiile auch zu alt, um sich noch zu ändern. Ich könnte meiner Mutter nie sagen, daß sie mein Kind nicht auffressen soll. Es könnte sich hier hauen und dort und wenn der Body ein Tröpfchen nass ist, ist sie klitschenass und alles ist so übertrieben und davor hat meine Ex-Schwägerin mich gewarnt, daß meine Mutter das Kind an sich reißen wird. Und wie zuckersüß sie zu ihr ist. Dazu bin ich selten fähig. Und sie ist es immer! Ist man als Mutter immer jippiih drauf und ist immer zuckersüß zum Kind? Ist es schlimm, wenn ich das Kind mal in einem lauteren Ton anspreche(ohne zu schreien), wenn sie rummault, obwohl nichts ist? Ich blicke überhaupt nicht mehr durch. Und ich glaube, das ist schlecht!
Was soll ich bloß mit meiner Mutter machen? Mach ich mir zuviel Gedanken und kann bloß nicht ausspannen? Obwohl ich ja vorgewarnt wurde! Sie hat meiner Tochter auch noch angewöhnt, nicht allein einzuschlafen. Immer Mamas Finger in der Hand!
Ich hatte noch nie so ein schlechtes Verhältnis zu ihr. Seit das Kind da ist, ist es mit meiner Mutter aus. Mein Freund meint, sie traut es mir nicht zu das Kind zu erziehen und will es an meiner Stelle tun. Die beiden hetzen oft übereinander, aber ich muß es mir anhören, obwohl ich schon gesagt habe, daß ich das nicht hören will. Meine Mutter hat uns - meinen älteren Bruder und mich so erzogen, daß wir immer an ihr hängen. Wenn etwas ist, konnten wir uns bei ihr ausheulen. Ich glaube, sie kommt nicht damit zurecht, daß ich jetzt meine eigene Familie habe, obwohl ich alleine lebe mit dem Kind. Der Papa lebt 5 Gehminuten entfernt. Sie ist so herzensgut und trotzdem grauenhaft! Gemein, das zu schreiben, ich weiß! Und ich weiß nicht, wie ich damit umgehen soll.
So, jetzt beende ich besser den Roman
Würde mich über Gleichgesinnte oder Ratschläge sehr sehr freuen.
Susanne

Was soll ich bloß mit meiner Mutter machen? Mach ich mir zuviel Gedanken und kann bloß nicht ausspannen? Obwohl ich ja vorgewarnt wurde! Sie hat meiner Tochter auch noch angewöhnt, nicht allein einzuschlafen. Immer Mamas Finger in der Hand!
Ich hatte noch nie so ein schlechtes Verhältnis zu ihr. Seit das Kind da ist, ist es mit meiner Mutter aus. Mein Freund meint, sie traut es mir nicht zu das Kind zu erziehen und will es an meiner Stelle tun. Die beiden hetzen oft übereinander, aber ich muß es mir anhören, obwohl ich schon gesagt habe, daß ich das nicht hören will. Meine Mutter hat uns - meinen älteren Bruder und mich so erzogen, daß wir immer an ihr hängen. Wenn etwas ist, konnten wir uns bei ihr ausheulen. Ich glaube, sie kommt nicht damit zurecht, daß ich jetzt meine eigene Familie habe, obwohl ich alleine lebe mit dem Kind. Der Papa lebt 5 Gehminuten entfernt. Sie ist so herzensgut und trotzdem grauenhaft! Gemein, das zu schreiben, ich weiß! Und ich weiß nicht, wie ich damit umgehen soll.
So, jetzt beende ich besser den Roman
Würde mich über Gleichgesinnte oder Ratschläge sehr sehr freuen.
Susanne