hochdosierte Johanniskraut wirklich wirksam!?
Verfasst: 12:11:2005 14:00
Ihr Lieben,
Seit meiner 1. Depression vor 2 Jahren nehme ich 650 mg Johanniskraut und bin damit sehr gut gefahren. Ich habe mehrfach versucht, es abzusetzen und bin gescheitert, nehme es also weiter.
Seit ich vor eingen Wochen an PPD erkrankt bin, habe ich die Dosis verdoppelt (1300 mg).
Nun war ich bei meinem Psychiater, um mich bezgl. neuer Medikamente beraten zu lassen. Ich ging davon aus, dass er mir diesmal ein chemisches AD verschreiben würde, aber er hat mir dazu geraten, das hochdosierte JK weiter zu nehmen. Neueren Studien zufolge wirkt so hochdosiertes JK nämlich GENAUSO GUT wie chemische ADs. Ist das nicht krass? Die Hersteller würden diese neuen Erkenntnisse nur dehalb nicht in die Packungsbeilagen schreiben, da es mit einem riesigen Kostenaufwand verbunden wäre, dehalb ist JK "offiziell" immer noch so etwas wie eine "leichtes pflanzliches Mittelchen" gegen kleine Verstimmungen - zu Unrecht!
Der Nachteil ist nur, dass es länger braucht, um zu wirken (6 Wochen), wohingegen chemische ADs schneller wirken. Aber wenn man es so lange aushält, würde es genauso gut wirken. Und da ich das doppelte Jk jetzt eh schon 3 Wochen nehme, kann ich die restlichen 3 Wochen ja auch noch warten, chemische ADs würden ja schließlich auch um die 3 Wochen brauchen, um zu wirken.
Wenn JK genauso gut wirkt wie andere ADs und zusätzlich sogar eine Wirkung gegen Zwangsgedanken hat (laut meinem Psychiater), warum nimmt das dann nicht jeder? Die Nebenwirkungen beim JK sind nämlich gleich null. Klar, es braucht länger um zu wirken (was für viele auch sicher der entscheidende Faktor ist), aber wenn es wirklich so super wirkt, ist das doch das reinste Wundermittel!?
Ich weiß nicht, ob ich dem Psychiater das wirklich abkaufen soll, andererseits wäre das natürlich super, wenn es stimmt, was er sagt.
Hat irgendjemand auch schon Erfahrung mit hochdosiertem Johanniskraut gemacht, und das auf längere Zeit (es braucht ja, wie gesagt, lange, um zu wirken)?
Bei mir hat es bei meiner 1. Depression ja gut geholfen, allerdings war das damals auch noch keine PPD, sondern eine "normale" Depression.
Ich grüße euch herzlich und bin für Antworten sehr dankbar,
Alles Liebe,
Zora
Seit meiner 1. Depression vor 2 Jahren nehme ich 650 mg Johanniskraut und bin damit sehr gut gefahren. Ich habe mehrfach versucht, es abzusetzen und bin gescheitert, nehme es also weiter.
Seit ich vor eingen Wochen an PPD erkrankt bin, habe ich die Dosis verdoppelt (1300 mg).
Nun war ich bei meinem Psychiater, um mich bezgl. neuer Medikamente beraten zu lassen. Ich ging davon aus, dass er mir diesmal ein chemisches AD verschreiben würde, aber er hat mir dazu geraten, das hochdosierte JK weiter zu nehmen. Neueren Studien zufolge wirkt so hochdosiertes JK nämlich GENAUSO GUT wie chemische ADs. Ist das nicht krass? Die Hersteller würden diese neuen Erkenntnisse nur dehalb nicht in die Packungsbeilagen schreiben, da es mit einem riesigen Kostenaufwand verbunden wäre, dehalb ist JK "offiziell" immer noch so etwas wie eine "leichtes pflanzliches Mittelchen" gegen kleine Verstimmungen - zu Unrecht!
Der Nachteil ist nur, dass es länger braucht, um zu wirken (6 Wochen), wohingegen chemische ADs schneller wirken. Aber wenn man es so lange aushält, würde es genauso gut wirken. Und da ich das doppelte Jk jetzt eh schon 3 Wochen nehme, kann ich die restlichen 3 Wochen ja auch noch warten, chemische ADs würden ja schließlich auch um die 3 Wochen brauchen, um zu wirken.
Wenn JK genauso gut wirkt wie andere ADs und zusätzlich sogar eine Wirkung gegen Zwangsgedanken hat (laut meinem Psychiater), warum nimmt das dann nicht jeder? Die Nebenwirkungen beim JK sind nämlich gleich null. Klar, es braucht länger um zu wirken (was für viele auch sicher der entscheidende Faktor ist), aber wenn es wirklich so super wirkt, ist das doch das reinste Wundermittel!?
Ich weiß nicht, ob ich dem Psychiater das wirklich abkaufen soll, andererseits wäre das natürlich super, wenn es stimmt, was er sagt.
Hat irgendjemand auch schon Erfahrung mit hochdosiertem Johanniskraut gemacht, und das auf längere Zeit (es braucht ja, wie gesagt, lange, um zu wirken)?
Bei mir hat es bei meiner 1. Depression ja gut geholfen, allerdings war das damals auch noch keine PPD, sondern eine "normale" Depression.
Ich grüße euch herzlich und bin für Antworten sehr dankbar,
Alles Liebe,
Zora