Noch ne Neue...
Verfasst: 24:07:2009 15:54
Hallo,
ich bin im Oktober 2008 Mutter einer total süssen Tochter geworden. Schon in der ganzen Schwangerschaft habe ich immer die Angst gehabt, dass mein Kind behindert ist. Ich hatte schlimme Angstzustände und schreckliche Alpträume. Habe dann die Nackenfaltenuntersucgung machen lassen mit gutem Ergebnis. Habe mich aber gegen eine Fruchtwasseruntersuchung entschieden(hatte zuviel Angst vor der Untersuchung)Als dann die Schwangerschaft schon zuweit fortgeschritten war, habe ich mich immer wieder gefragt, war es richtig, dass ich die Untersuchung nicht habe machen lassen. Ich war voller Selbstzweifel und Angst. Habe mich dann für einen Kaiserschnitt entschieden und 3 Tage zuvor auch noch geheiratet. Am Tag der Hochzeit hatte ich dann das komische Gefühl, dass mein Baby sich weniger bewegt als sonst. Habe an dem Tag total viel geweint und konnte meine Hochzeit leider nicht richtig geniessen. Dann kam der Tag der Geburt und eigentlich hatte ich gar keine Angst davor. Nach dem KS habe ich meine kleine nur ganz kurz gesehen, dann ging es gleich ab zur Untersuchung und kein Mensch hat es für nötig gehalten mir zu sagen ob mit dem Baby alles ok ist. Ich hatte total Angst, dass meine schlimmsten Befürchtungen wahr geworden sind. Ich bin dann wieder auf die Station gekommen und 1 Std. später kam meine Kleine im Wärmebettchen zu mir gefahren. Apgar Test war erst bei 7, dann 8 und dann 9. Keiner hat mir gesagt was eigentlich los war. Ich konnte mich überhaupt nicht richtig über das Baby freuen und hatte keinerlei Muttergefühle. Dann nach 1 Std kam die Schwester an mein Bett und meinte, dass Baby ist so "Stöhnig". Also wieder weg von mir und 1 Std später zurück und keiner hat zu mir gesagt ob alles ok ist. Ich lag allein im Zimmer und hatte schon kurz nach der Geburt schlimme ZG,s habe aber gedacht, dass vergeht schon wieder habe demnach auch zu niemandem etwas gesagt. Habe aber in den Tagen danach total viel geheult und mich sehr schlecht gefühlt. Irgendwie habe ich die Tage im Krankenhaus überstanden und dann ging es nach Hause. Ich habe zu der Zeit mit meinem Mann und Baby und 1 Hund in einer 1 Zimmer Wohnung gewohnt. Wir dachten, dass geht schon irgendwie. Es war die Hölle für mich, ich musste mich komplett allein um unsere Tochter kümmern. Mein Mann (sowieso ein sehr ängstlicher Typ) hatte immer Angst etwas falsch zu machen. Also musste ich alles allein machen, er musste ja schliesslich zur Arbeit. Ich hatte überhaupt keine Unterstützung. Die ZG,s blieben, mal mehr mal weniger. Die Muttergefühle waren auch immer noch nicht da und ich dachte immer nur, ich möchte mein altes Leben zurück und kam mit der neuen Situation überhaupt nicht klar. Habe mich aber zusammen gerissen und nur funktioniert. Bin dann nach ein paar Wochen zu einem Rückbildungskurs mit Babymassage und fühlte mich unter den ganzen "glücklichen" Müttern total unwohl und war nur 3 mal da. Wir sind dann nach einem halben Jahr aus der kleinen Wohnung in ein total schönes Haus mit einem tollen Garten gezogen und mir ging es von Tag zu Tag immer schlechter und ich habe viel geweint. Alle haben immer zu mir gesagt, was willst Du denn eigentlich noch, hast ein gesundes süsses Mädchen und bist immer noch nicht zufrieden . Ich bin dann Anfang Juni zu meiner Frauenärztin gegangen und habe gleich losgeheult. Sie wusste sofort, was los ist und hat die PPD bei mir diagnostiziert. Bin dann zu Psychaterin Nr. 1 und habe meine Geschichte erzählt(nicht die ZG,s, weil ich dachte, wenn die das erfährt, nehmen die mir meine Tochter weg)Zur gleichen Zeit wurde bei mir eine totale Sd unterfunktion festgestellt. Ich sagte das der Psychaterin und fragte nach einem Ad, ihre Antwort, da kann ich Ihnen nichts geben. Die SD Werte müssen erst wieder in Ordnung kommen. Bin total deprimiert aus der Praxis und habe gleich nochmal bei meiner Frauenärztin angerufen, Sie sagt nur, was sollich denn jetzt machen, ich bin doch nur Frauenärtztin. Ich habe mir dann auf eigene Faust eine andere Psychaterin gesucht und nochmal meine Geschichte erzählt, die ist total nett und hat mir Citalopram 20mg aufgeschrieben und eine Überweisung zur Psychotherapie. Nehme seit 4 Wochen das Ad, ist aber noch nicht wesentlich besser geworden. Denke z. Zt. über eine Erhöhung nach. Zur Psychotherapie war ich bis jetzt nur 1 mal. Nächster Termin erst Anfang August. Ansonsten habe ich gestern mein Kurunterlagen eingesteckt. Mal sehen, ob die Kur bewilligt wird. So, dass war es erstmal von mir. Ich habe schon viel in eurem Forum gelesen und muss sagen, ich bin froh, dass es alle gib t.
Liebe Grüsse,
Linda
ich bin im Oktober 2008 Mutter einer total süssen Tochter geworden. Schon in der ganzen Schwangerschaft habe ich immer die Angst gehabt, dass mein Kind behindert ist. Ich hatte schlimme Angstzustände und schreckliche Alpträume. Habe dann die Nackenfaltenuntersucgung machen lassen mit gutem Ergebnis. Habe mich aber gegen eine Fruchtwasseruntersuchung entschieden(hatte zuviel Angst vor der Untersuchung)Als dann die Schwangerschaft schon zuweit fortgeschritten war, habe ich mich immer wieder gefragt, war es richtig, dass ich die Untersuchung nicht habe machen lassen. Ich war voller Selbstzweifel und Angst. Habe mich dann für einen Kaiserschnitt entschieden und 3 Tage zuvor auch noch geheiratet. Am Tag der Hochzeit hatte ich dann das komische Gefühl, dass mein Baby sich weniger bewegt als sonst. Habe an dem Tag total viel geweint und konnte meine Hochzeit leider nicht richtig geniessen. Dann kam der Tag der Geburt und eigentlich hatte ich gar keine Angst davor. Nach dem KS habe ich meine kleine nur ganz kurz gesehen, dann ging es gleich ab zur Untersuchung und kein Mensch hat es für nötig gehalten mir zu sagen ob mit dem Baby alles ok ist. Ich hatte total Angst, dass meine schlimmsten Befürchtungen wahr geworden sind. Ich bin dann wieder auf die Station gekommen und 1 Std. später kam meine Kleine im Wärmebettchen zu mir gefahren. Apgar Test war erst bei 7, dann 8 und dann 9. Keiner hat mir gesagt was eigentlich los war. Ich konnte mich überhaupt nicht richtig über das Baby freuen und hatte keinerlei Muttergefühle. Dann nach 1 Std kam die Schwester an mein Bett und meinte, dass Baby ist so "Stöhnig". Also wieder weg von mir und 1 Std später zurück und keiner hat zu mir gesagt ob alles ok ist. Ich lag allein im Zimmer und hatte schon kurz nach der Geburt schlimme ZG,s habe aber gedacht, dass vergeht schon wieder habe demnach auch zu niemandem etwas gesagt. Habe aber in den Tagen danach total viel geheult und mich sehr schlecht gefühlt. Irgendwie habe ich die Tage im Krankenhaus überstanden und dann ging es nach Hause. Ich habe zu der Zeit mit meinem Mann und Baby und 1 Hund in einer 1 Zimmer Wohnung gewohnt. Wir dachten, dass geht schon irgendwie. Es war die Hölle für mich, ich musste mich komplett allein um unsere Tochter kümmern. Mein Mann (sowieso ein sehr ängstlicher Typ) hatte immer Angst etwas falsch zu machen. Also musste ich alles allein machen, er musste ja schliesslich zur Arbeit. Ich hatte überhaupt keine Unterstützung. Die ZG,s blieben, mal mehr mal weniger. Die Muttergefühle waren auch immer noch nicht da und ich dachte immer nur, ich möchte mein altes Leben zurück und kam mit der neuen Situation überhaupt nicht klar. Habe mich aber zusammen gerissen und nur funktioniert. Bin dann nach ein paar Wochen zu einem Rückbildungskurs mit Babymassage und fühlte mich unter den ganzen "glücklichen" Müttern total unwohl und war nur 3 mal da. Wir sind dann nach einem halben Jahr aus der kleinen Wohnung in ein total schönes Haus mit einem tollen Garten gezogen und mir ging es von Tag zu Tag immer schlechter und ich habe viel geweint. Alle haben immer zu mir gesagt, was willst Du denn eigentlich noch, hast ein gesundes süsses Mädchen und bist immer noch nicht zufrieden . Ich bin dann Anfang Juni zu meiner Frauenärztin gegangen und habe gleich losgeheult. Sie wusste sofort, was los ist und hat die PPD bei mir diagnostiziert. Bin dann zu Psychaterin Nr. 1 und habe meine Geschichte erzählt(nicht die ZG,s, weil ich dachte, wenn die das erfährt, nehmen die mir meine Tochter weg)Zur gleichen Zeit wurde bei mir eine totale Sd unterfunktion festgestellt. Ich sagte das der Psychaterin und fragte nach einem Ad, ihre Antwort, da kann ich Ihnen nichts geben. Die SD Werte müssen erst wieder in Ordnung kommen. Bin total deprimiert aus der Praxis und habe gleich nochmal bei meiner Frauenärztin angerufen, Sie sagt nur, was sollich denn jetzt machen, ich bin doch nur Frauenärtztin. Ich habe mir dann auf eigene Faust eine andere Psychaterin gesucht und nochmal meine Geschichte erzählt, die ist total nett und hat mir Citalopram 20mg aufgeschrieben und eine Überweisung zur Psychotherapie. Nehme seit 4 Wochen das Ad, ist aber noch nicht wesentlich besser geworden. Denke z. Zt. über eine Erhöhung nach. Zur Psychotherapie war ich bis jetzt nur 1 mal. Nächster Termin erst Anfang August. Ansonsten habe ich gestern mein Kurunterlagen eingesteckt. Mal sehen, ob die Kur bewilligt wird. So, dass war es erstmal von mir. Ich habe schon viel in eurem Forum gelesen und muss sagen, ich bin froh, dass es alle gib t.
Liebe Grüsse,
Linda