Kann man wieder gesund werden???
Moderator: Moderatoren
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angi2010
Kann man wieder gesund werden???
Hallo ihr.
Ich bin langsam aber sicher ein wenig verzweifelt. kann man wieder ganz gesund werden? ich habe eine ppd. ich möchte doch einfach nur wieder so sein wie früher!!!!
Ich bin langsam aber sicher ein wenig verzweifelt. kann man wieder ganz gesund werden? ich habe eine ppd. ich möchte doch einfach nur wieder so sein wie früher!!!!
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mici
Eine PPD ist in nahezu 100 % voll heilbar, vorausgesetzt, sie wird richtig behandelt. Dazu zählt:
Therapie
ggf. auch medikamentöse Begleitung (ADs)
Verminderung und Vermeidung dauerhafter negativer Stressfaktoren
gesund Essen
viel Schlafen
Entlastung
GEDULD!
Eine PPD kann auch eine gute Chance sein, mehr über sich zu erfahren, was das Leben nach der PPD bereichert!
Therapie
ggf. auch medikamentöse Begleitung (ADs)
Verminderung und Vermeidung dauerhafter negativer Stressfaktoren
gesund Essen
viel Schlafen
Entlastung
GEDULD!
Eine PPD kann auch eine gute Chance sein, mehr über sich zu erfahren, was das Leben nach der PPD bereichert!
Hallo,
ja - kann man deffinitiv. Ich bin wieder gesund geworden, aber nicht mehr "die Alte" sondern eine "ganz Neue" und das ist sehr gut so!!!!
Allerdings war der Weg ein langer (fast 4 Jahre) und Geduld brauchte ich Tonnen weise. Aber es ist wirklich zu schaffen, ganz wichtig sind die Voraussetzungen die Micci beschrieben hat. Und meine 4 Jahre müssen keinesfalls auf dich zutreffen, denn es kann auch schneller gehen!
Viel Kraft und Geduld schickt dir
ja - kann man deffinitiv. Ich bin wieder gesund geworden, aber nicht mehr "die Alte" sondern eine "ganz Neue" und das ist sehr gut so!!!!
Allerdings war der Weg ein langer (fast 4 Jahre) und Geduld brauchte ich Tonnen weise. Aber es ist wirklich zu schaffen, ganz wichtig sind die Voraussetzungen die Micci beschrieben hat. Und meine 4 Jahre müssen keinesfalls auf dich zutreffen, denn es kann auch schneller gehen!
Viel Kraft und Geduld schickt dir
Liebe Grüße von
Marika
Diagnose:
schwere PPD 2005
heute völlig beschwerdefrei mit 10 mg Cipralex
Marika
Diagnose:
schwere PPD 2005
heute völlig beschwerdefrei mit 10 mg Cipralex
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angi2010
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smaugerl
liebe angie,
ob eine PPD heilbar ist - kann ich dir noch nicht sagen - ich bin ja auch noch mitten drin
bei mir sind es jetzt bald 2 Jahre, wo der Wahnsinn losgegangen ist - aber es geht mir heute dank Medis und Therapie schon um Welten besser - Rückschläge gibt es auch heute noch, aber ich arbeite dran!
Ich glaube schon, das die PPD heilbar ist und wie Marika schon schrieb, ich finde auch das ich eine andere geworden bin - einfach weil ich gelernt habe, auf mich zu schauen und nicht mehr wie eine Maschine zu arbeiten und zu machen
Das wichtigste ist Geduld zu haben - mit sich selber und seinen Mitmenschen, die uns ja auch nicht immer verstehen können
lg
smaugerl
ob eine PPD heilbar ist - kann ich dir noch nicht sagen - ich bin ja auch noch mitten drin
Ich glaube schon, das die PPD heilbar ist und wie Marika schon schrieb, ich finde auch das ich eine andere geworden bin - einfach weil ich gelernt habe, auf mich zu schauen und nicht mehr wie eine Maschine zu arbeiten und zu machen
Das wichtigste ist Geduld zu haben - mit sich selber und seinen Mitmenschen, die uns ja auch nicht immer verstehen können
lg
smaugerl
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mimi
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Mausi
JA!!!!!!!!
Ja, PPD ist heilbar, ich bin das beste Beispiel dafuer!
Verliere nicht diese Hoffnung, Angie, du wirst es wieder schaffen, so wie alle Frauen hier!
Ich bin vor 5 Jahren daran erkrankt, damals gab es in diesem Forum ganz andere Namen, ein Zeichen also, dass es all diesen Frauen wieder ganz gut geht!
Ich bin persoenlich allerdings erst wieder 100% gesund worden, als meine Hormon und Mikronaehrstoffmaengel entdeckt und behandelt wurden, was leider erst nach eigener Initiative passiert ist, da die Aerzte dies nicht gleich untersucht haben.Deshalb kann ich nur wieder und wieder dazu ermuntern, auf die Untersuchung moeglicher Maengel zu bestehen!
Ja, PPD ist heilbar, ich bin das beste Beispiel dafuer!
Verliere nicht diese Hoffnung, Angie, du wirst es wieder schaffen, so wie alle Frauen hier!
Ich bin vor 5 Jahren daran erkrankt, damals gab es in diesem Forum ganz andere Namen, ein Zeichen also, dass es all diesen Frauen wieder ganz gut geht!
Ich bin persoenlich allerdings erst wieder 100% gesund worden, als meine Hormon und Mikronaehrstoffmaengel entdeckt und behandelt wurden, was leider erst nach eigener Initiative passiert ist, da die Aerzte dies nicht gleich untersucht haben.Deshalb kann ich nur wieder und wieder dazu ermuntern, auf die Untersuchung moeglicher Maengel zu bestehen!
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mici
Hallo an alle!
Also bei mir hat die akute Phase der PPD 4 Monate gedauert! Nicht schlafen, nicht essen, nicht allein sein können, nur weinen, keine Freude am Baby, aggressiv, Scham, Selbstvorwürfe, dann AD, dann Krisenintervention / Psychotherapie, Haushaltshilfe, Behandlung der Schilddrüse. Nach vier Monaten ging es wieder bergauf! Aber ich würde sagen, dass ich heute, also 1,5 Jahre nach Ausbruch der PPD, immer noch nicht ganz wieder gesund bin. Ich würde aber auch sagen, dass ich nicht mehr an einer PPD erkrankt bin, wohl aber noch an ähnlichen Symptomen einer Depression. Diese Symptome waren aber auch schon vor der PPD da, d.h., wenn man so will, war ich auch vor der PPD schon krank, wenn auch nicht akut. Ich will damit sagen, dass die Übergänge fließend sind und es auch immer davon abhängt, was man als gesund bzw. krank bezeichnet.
Was aber erwiesenermaßen der Fall ist, ist, dass eine PPD im Vollbild, also mit allem, was so dazugehört (Ängste, ZGs, Depris) mit der richtigen Behandlung zu 100 % heilbar ist. Ob man allerdings anschließend in eine andere Form der Depression gerät, oder nicht, ist damit nicht gesagt. Aber all diese typischen Symptome, die zu einer PPD gehören und die in den ersten ein bis zwei Jahren nach einer Geburt auftreten, sind HEILBAR!
Ich denke, eine PPD fördert u. U. auch Probleme zutage, die vorher schon da waren, von denen man aber noch nichts wusste. Wenn dann die akuten PPD-Symptome erfolgreich behandelt wurden, dann bleiben evtl. noch Symptome übrig, die aber fälschlicherweise in den Zusammenhang mit der PPD gestellt werden. Deswegen haben manche Frauen vielleicht auch das Gefühl, dass sie die PPD nie überwinden werden, dabei leiden sie heutzutage an Symptomen, die zwar durch die PPD ausgelöst wurden, aber nicht mehr mit dieser in einem ursächlichen Zusammenhang stehen.
Ich finde diese Unterscheidung wichtig, weil es einem ermöglicht, das Leben mit Kind / Familie wieder in vollen Zügen zu genießen und dennoch manche unangenehmen Altlasten weiter im Blick zu behalten. Man betreibt sozusagen ein seelisches Outsourcing, was einem ermöglicht, zwischen den verschiedenen Symptomen besser unterscheiden zu können, was wiederum verhindert, dass einem alles wie ein großer, grauer Berg vorkommt, der einem vollkommen die Sicht auf das Schöne im Leben versperrt!
Gute Besserung an Euch alle! Es lohnt sich, das Leben mit Kind fühlt sich heute für mich normal an!
MICI
Also bei mir hat die akute Phase der PPD 4 Monate gedauert! Nicht schlafen, nicht essen, nicht allein sein können, nur weinen, keine Freude am Baby, aggressiv, Scham, Selbstvorwürfe, dann AD, dann Krisenintervention / Psychotherapie, Haushaltshilfe, Behandlung der Schilddrüse. Nach vier Monaten ging es wieder bergauf! Aber ich würde sagen, dass ich heute, also 1,5 Jahre nach Ausbruch der PPD, immer noch nicht ganz wieder gesund bin. Ich würde aber auch sagen, dass ich nicht mehr an einer PPD erkrankt bin, wohl aber noch an ähnlichen Symptomen einer Depression. Diese Symptome waren aber auch schon vor der PPD da, d.h., wenn man so will, war ich auch vor der PPD schon krank, wenn auch nicht akut. Ich will damit sagen, dass die Übergänge fließend sind und es auch immer davon abhängt, was man als gesund bzw. krank bezeichnet.
Was aber erwiesenermaßen der Fall ist, ist, dass eine PPD im Vollbild, also mit allem, was so dazugehört (Ängste, ZGs, Depris) mit der richtigen Behandlung zu 100 % heilbar ist. Ob man allerdings anschließend in eine andere Form der Depression gerät, oder nicht, ist damit nicht gesagt. Aber all diese typischen Symptome, die zu einer PPD gehören und die in den ersten ein bis zwei Jahren nach einer Geburt auftreten, sind HEILBAR!
Ich denke, eine PPD fördert u. U. auch Probleme zutage, die vorher schon da waren, von denen man aber noch nichts wusste. Wenn dann die akuten PPD-Symptome erfolgreich behandelt wurden, dann bleiben evtl. noch Symptome übrig, die aber fälschlicherweise in den Zusammenhang mit der PPD gestellt werden. Deswegen haben manche Frauen vielleicht auch das Gefühl, dass sie die PPD nie überwinden werden, dabei leiden sie heutzutage an Symptomen, die zwar durch die PPD ausgelöst wurden, aber nicht mehr mit dieser in einem ursächlichen Zusammenhang stehen.
Ich finde diese Unterscheidung wichtig, weil es einem ermöglicht, das Leben mit Kind / Familie wieder in vollen Zügen zu genießen und dennoch manche unangenehmen Altlasten weiter im Blick zu behalten. Man betreibt sozusagen ein seelisches Outsourcing, was einem ermöglicht, zwischen den verschiedenen Symptomen besser unterscheiden zu können, was wiederum verhindert, dass einem alles wie ein großer, grauer Berg vorkommt, der einem vollkommen die Sicht auf das Schöne im Leben versperrt!
Gute Besserung an Euch alle! Es lohnt sich, das Leben mit Kind fühlt sich heute für mich normal an!
MICI
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Qwerty
Hallo Mici,
Dein Beitrag finde ich ganz interessant und ich glaube, dass das so auch so oder so ähnlich auf mich zutrifft:
[/quote]Deswegen haben manche Frauen vielleicht auch das Gefühl, dass sie die PPD nie überwinden werden, dabei leiden sie heutzutage an Symptomen, die zwar durch die PPD ausgelöst wurden, aber nicht mehr mit dieser in einem ursächlichen Zusammenhang stehen.
Dein Beitrag finde ich ganz interessant und ich glaube, dass das so auch so oder so ähnlich auf mich zutrifft:
[/quote]Deswegen haben manche Frauen vielleicht auch das Gefühl, dass sie die PPD nie überwinden werden, dabei leiden sie heutzutage an Symptomen, die zwar durch die PPD ausgelöst wurden, aber nicht mehr mit dieser in einem ursächlichen Zusammenhang stehen.
Darüber habe ich nie nachgedacht, aber das macht durchaus Sinn! Ich sehe schon, wo ich mich im Vergleich zu "vor der Schwangerschaft" so zu sagen optimieren könnte und daran muss und ich werde ich (weiter) arbeiten. Diese "Sollstellen" sind wahrscheinlich durch die PPD so richtig an die Oberfläche gekommen. Die PPD selbst ist wahrscheinlich schon so gut wie vorbei, aber trotzdem gibt es noch Sachen an die ich arbeiten muss. Sachen, die durch die Geburt erst ans Licht gekommen sind. Davor bestand nicht die Notwendigkeit, sie anzupacken, aber die Depression zwingt mich jetzt, etwas zu tun.
LG
Qwerty
-
Qwerty
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mici
@Qwerty: Nimm Tipp-Ex!
Nee, aber Du hast das ganz genau so verstanden, wie ich das gemeint habe. Jeder hat ja, genaugenommen, mit irgendwelchen Dingen Probleme. Ob mit oder ohne Kind. Ich kenne keinen Menschen, der nicht irgendein Problem hat, mit dem er schon dauerhaft beschäftigt wäre.
Und dann gibt es halt gewisse einschneidende Erlebnisse (typischerweise Geburt oder Tod) und man beginnt an sich zu arbeiten. Erstmal überwiegen halt die Symptome, die durch die Geburt oder den Tod konkret ausgelöst werde. Aber wenn die behoben wurden, dann bleiben oftmals noch Symptome, die sich sozusagen auf Probleme beziehen, die man auch vor dem einschneidenen Ereignis schon hatte. Mit der PPD ist also eigentlich erst ein Prozess in Gang gekommen, der vielleicht auch durch ein anderes Ereignis hätte ausgelöst werden können. Ich finde diese Unterscheidung für mich deshalb hilfreich, weil es mir ermöglicht, gewisse negative Gedanken, die ich mit meiner Tochter verbinde, auch wieder losgelöst von ihr betrachten zu können. Zum Beispiel hab ich ganz oft das Gefühl, dass mich meine Tochter in meiner Autonomie, also in meiner Selbstbestimmung einschränkt. Gerade, wenn sie quengelt und ich ihr gar nichts recht machen kann, dann steht sie derartig im Mittelpunkt, ohne dass es zur Zufriedenheit führt. Das kotzt mich manchmal an! Dabei würde ich gerne nur die Tür hinter mir zumachen (auch innerlich) und allen den Rücken zudrehen. Und in der Therapie ist dann rausgekommen, dass ich gar nicht so gerne allen den Rücken zudrehen möchte, ich möchte nur in meinen Gefühlen nicht so abhängig von den Gefühlen der anderen sein. Insbesondere bei Kindern ist es ja so, dass man sich schwer davon freimachen kann, wenn es ihnen schlecht geht. Also dann gehts einem als Mutter ja meistens auch mit schlecht. Und ich empfinde das deshalb als besonders belastend, weil ich es von früher noch so gut kenne. Da ging es meiner Mutter halt immer schlecht und ich habe mir das sehr zu eigen gemacht. Mir ging es dann eben auch immer schlecht, obwohl ich weder etwas aktiv dazu hätte beitragen können, dass es ihr besser geht, noch, dass es besonders sinnvoll gewesen wäre, dass es mir ebenfalls schlecht geht. Genauso heute: Meine Tochter hat einen schlechten Tag, dann fühle ich mich auch schlecht, weil ich eben "mitfühle". Dass das so ausgeprägt ist bei mir, liegt aber eben nicht an meiner Tochter, sondern an meiner Mutter. Und diese Verwechslung wurde in der Behandlung meiner PPD aufgelöst, so dass ich mich nach der PPD, in der sich alle negativen Gefühle auf mein Kind gerichtet hatten, den negativen Gefühlen meiner Mutter gegenüber widmen konnte. Das meine ich damit, dass eine PPD zwar vorbei sein kann, sie aber immer noch der Auslöser für die Bearbeitung weiterer Symptome einer Depression stehen kann.
MICI
Nee, aber Du hast das ganz genau so verstanden, wie ich das gemeint habe. Jeder hat ja, genaugenommen, mit irgendwelchen Dingen Probleme. Ob mit oder ohne Kind. Ich kenne keinen Menschen, der nicht irgendein Problem hat, mit dem er schon dauerhaft beschäftigt wäre.
Und dann gibt es halt gewisse einschneidende Erlebnisse (typischerweise Geburt oder Tod) und man beginnt an sich zu arbeiten. Erstmal überwiegen halt die Symptome, die durch die Geburt oder den Tod konkret ausgelöst werde. Aber wenn die behoben wurden, dann bleiben oftmals noch Symptome, die sich sozusagen auf Probleme beziehen, die man auch vor dem einschneidenen Ereignis schon hatte. Mit der PPD ist also eigentlich erst ein Prozess in Gang gekommen, der vielleicht auch durch ein anderes Ereignis hätte ausgelöst werden können. Ich finde diese Unterscheidung für mich deshalb hilfreich, weil es mir ermöglicht, gewisse negative Gedanken, die ich mit meiner Tochter verbinde, auch wieder losgelöst von ihr betrachten zu können. Zum Beispiel hab ich ganz oft das Gefühl, dass mich meine Tochter in meiner Autonomie, also in meiner Selbstbestimmung einschränkt. Gerade, wenn sie quengelt und ich ihr gar nichts recht machen kann, dann steht sie derartig im Mittelpunkt, ohne dass es zur Zufriedenheit führt. Das kotzt mich manchmal an! Dabei würde ich gerne nur die Tür hinter mir zumachen (auch innerlich) und allen den Rücken zudrehen. Und in der Therapie ist dann rausgekommen, dass ich gar nicht so gerne allen den Rücken zudrehen möchte, ich möchte nur in meinen Gefühlen nicht so abhängig von den Gefühlen der anderen sein. Insbesondere bei Kindern ist es ja so, dass man sich schwer davon freimachen kann, wenn es ihnen schlecht geht. Also dann gehts einem als Mutter ja meistens auch mit schlecht. Und ich empfinde das deshalb als besonders belastend, weil ich es von früher noch so gut kenne. Da ging es meiner Mutter halt immer schlecht und ich habe mir das sehr zu eigen gemacht. Mir ging es dann eben auch immer schlecht, obwohl ich weder etwas aktiv dazu hätte beitragen können, dass es ihr besser geht, noch, dass es besonders sinnvoll gewesen wäre, dass es mir ebenfalls schlecht geht. Genauso heute: Meine Tochter hat einen schlechten Tag, dann fühle ich mich auch schlecht, weil ich eben "mitfühle". Dass das so ausgeprägt ist bei mir, liegt aber eben nicht an meiner Tochter, sondern an meiner Mutter. Und diese Verwechslung wurde in der Behandlung meiner PPD aufgelöst, so dass ich mich nach der PPD, in der sich alle negativen Gefühle auf mein Kind gerichtet hatten, den negativen Gefühlen meiner Mutter gegenüber widmen konnte. Das meine ich damit, dass eine PPD zwar vorbei sein kann, sie aber immer noch der Auslöser für die Bearbeitung weiterer Symptome einer Depression stehen kann.
MICI
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Elisabeth11
Ihr Lieben,
bei mir sind es nun auch schon bald 2 Jahre. Aber, wie Mici schon sagte, die akute Phase, in der es einfach keine Lichtblicke gab, das waren wohl insgesamt 2 Monate. Jetzt, vielleicht zur Orientierung, habe ich ca. 4 schlechte Tage im Monat. An denen hab ich immer angst, dass alles wieder losgeht. Und es geht mir da auch echt nicht gut. Aber sogar an diesen schlechten Tagen hab ich kaum mehr ZG, ich kann arbeiten gehen, kann meine Kinder gut versorgen und mich ablenken bis zu einem gewissen Grad.
Ich wollte in der akuten Phase nie hören, dass es bei irgendwem länger gedauert hat, weil im Prinzip jede Sekunde in diesem Loch eine zuviel ist.
Aber hier steh ich jetzt trotzdem, liebe meine Kinder, liebe meinen Job und muss noch viel lernen, wie man mit schlechten Tagen wieder besser umgehen lernt.
Das Grundproblem ist doch, dass wir all die Jahre, die zur PPD führen, nicht mitbekommen. Wir denken, es beginnt plötzlich, also muss es auch plötzlich wieder aufhören. Nur, so ist es nicht, jede von uns hat seit ihrer Kindheit fleißig richtung PPD gearbeitet, nun gilt es, das zu erkennen um gesund zu werden.
Noch mal kurz: 2 Jahre bei mir, das ist die Brutto Zeit - netto ist es viel weniger!
Lg E
bei mir sind es nun auch schon bald 2 Jahre. Aber, wie Mici schon sagte, die akute Phase, in der es einfach keine Lichtblicke gab, das waren wohl insgesamt 2 Monate. Jetzt, vielleicht zur Orientierung, habe ich ca. 4 schlechte Tage im Monat. An denen hab ich immer angst, dass alles wieder losgeht. Und es geht mir da auch echt nicht gut. Aber sogar an diesen schlechten Tagen hab ich kaum mehr ZG, ich kann arbeiten gehen, kann meine Kinder gut versorgen und mich ablenken bis zu einem gewissen Grad.
Ich wollte in der akuten Phase nie hören, dass es bei irgendwem länger gedauert hat, weil im Prinzip jede Sekunde in diesem Loch eine zuviel ist.
Aber hier steh ich jetzt trotzdem, liebe meine Kinder, liebe meinen Job und muss noch viel lernen, wie man mit schlechten Tagen wieder besser umgehen lernt.
Das Grundproblem ist doch, dass wir all die Jahre, die zur PPD führen, nicht mitbekommen. Wir denken, es beginnt plötzlich, also muss es auch plötzlich wieder aufhören. Nur, so ist es nicht, jede von uns hat seit ihrer Kindheit fleißig richtung PPD gearbeitet, nun gilt es, das zu erkennen um gesund zu werden.
Noch mal kurz: 2 Jahre bei mir, das ist die Brutto Zeit - netto ist es viel weniger!
Lg E
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Elisabeth11
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Hani
Hallo mici frage an dich
Ich bin persoenlich allerdings erst wieder 100% gesund worden, als meine Hormon und Mikronaehrstoffmaengel entdeckt und behandelt wurden, was leider erst nach eigener Initiative passiert ist, da die Aerzte dies nicht gleich untersucht haben.Deshalb kann ich nur wieder und wieder dazu ermuntern, auf die Untersuchung moeglicher Maengel zu bestehen!
Das ist dein Text, mich Interressiert diese Mikronaehrstoffmangel
bei welchem Artzt hast du das Untersuchen lassen, spricht man den Artzt selber darauf an, und wie bist du auf die Idee gekommen
diese Unetrsuchung machen zu lassen?
Welche Hormone meintest du die Schildrüsenhormone?
Auf baldige Antwort
Liebe Grüße
Hani
Das ist dein Text, mich Interressiert diese Mikronaehrstoffmangel
bei welchem Artzt hast du das Untersuchen lassen, spricht man den Artzt selber darauf an, und wie bist du auf die Idee gekommen
diese Unetrsuchung machen zu lassen?
Welche Hormone meintest du die Schildrüsenhormone?
Auf baldige Antwort
Liebe Grüße
Hani