Bin total verzweifelt und am Ende...
Verfasst: 23:08:2010 9:27
Hallo,
ich habe schon sehr lange und überhaupt sehr wenig hier geschrieben, lese aber immer wieder interessiert Eure Beiträge.
Oft habe ich gedacht, ich hätte meine Krankheit überwunden, nun habe ich aber das Gefühl, dass ich nicht mehr kann und ich nicht mehr weiss, wie es noch mit mir weitergehen soll, bzw. an wen ich mich bez. Hilfe wenden soll.
Der Auslöser aktuell heute morgen war eigentlich ein ganz banaler: Meine Kleine hat wohl einen leichten Magen-Darm-Infekt, den ich mir auch gefangen habe. Habe leicht erhöhte Temperatur und Krämpfe im Darm.
Problem Nummer eins für mich in einer solchen Situation: Ich muss mich dann auf der Arbeit krank melden und das mache ich nicht gerne, zumal ich erst seit letzter Woche wieder arbeite und davor 3 Wochen Urlaub hatte.
Ich habe immer schon Probleme, Dinge für mich einzufordern und lasse mich unglaublich leicht verunsichern, insofern ist es mir schon immer unangenehm gewesen, mich krank zu melden und anderen zur Last zu fallen.
Eigentlich wollte ich unsere Tochter vom Kiga auch Daheim lassen, aber dann ging das Kopfkino los: Was mache ich mit ihr den ganzen Tag? Sie ist sehr aktiv, will dann auf den Spielplatz, etc. und permanent beschäftigt werden, was ich heute nicht gewährleisten könnte.
Mein Mann ist selbstständig und heute vor 19:00 Uhr nicht Daheim. Tja, er ist auch sehr hilflos mit meinen Befindlichkeiten.
Also das Ende vom Lied war, dass ich total ausgeflippt bin, rumgeschrien habe, bis meine Tochter geweint hat und ich schäme mich jetzt sehr.
Mein Mann hat sie dann doch in den Kiga gebracht, weil ich absolut nicht in der Lage bin, mich um sie zu kümmern.
Mir geht es auch oft so, wenn ich mit meinem Kind alleine bin, dann fühle ich so einen Druck innerlich. Ich weiss gar nicht warum, und habe dann das Gefühl, dass alle meine Bemühungen umsonst waren.
Ich war schon vor der Schwangerschaft in einer Verhaltens-Therapie, dann nach diesem grauenhaften Geburtserlebnis mit ihr ein tiefenpsych. Verfahren über insg. knapp zwei Jahre.
Ich habe Citalopram hinter mir; zwischenzeitlich wurde bei mir ein SD-Knoten diagnostiziert und ich nehme nun L-Thyroxin.
Leider muss ich dazu sagen, dass ich das Gefühl habe, dass ich nicht richtig eingestellt bin mit der SD.
Die Diagnose wurde eh nur auf meine Initiative hin erstellt; ich bin zu meiner Ärztin gegangen, weil meine Schwester Hashimoto hat und meine Mutter ebenfalls immer wieder mit SD-Problemen zu tun hat.
Keiner der Ärzte ist auf die Idee gekommen, das mal von sich aus zu veranlassen!
Jedenfalls bin ich super verwirrt im Moment. Fühle mich ausgelaugt, verwirrt, niedergeschlagen und vor allem sehr einsam.
Trotz Therapien konnte ich vieles für mich nicht lösen, habe das Gefühl, ich bin als Mutter oftmals eine Niete und mache mein Kind krank durch meine Befindlichkeiten.
Bin nicht in der Lage, mich selbst zu füttern, sondern fühle mich wie gelähmt.
Sorry für meinen Roman, aber ich weiss nicht mehr weiter.
ich habe schon sehr lange und überhaupt sehr wenig hier geschrieben, lese aber immer wieder interessiert Eure Beiträge.
Oft habe ich gedacht, ich hätte meine Krankheit überwunden, nun habe ich aber das Gefühl, dass ich nicht mehr kann und ich nicht mehr weiss, wie es noch mit mir weitergehen soll, bzw. an wen ich mich bez. Hilfe wenden soll.
Der Auslöser aktuell heute morgen war eigentlich ein ganz banaler: Meine Kleine hat wohl einen leichten Magen-Darm-Infekt, den ich mir auch gefangen habe. Habe leicht erhöhte Temperatur und Krämpfe im Darm.
Problem Nummer eins für mich in einer solchen Situation: Ich muss mich dann auf der Arbeit krank melden und das mache ich nicht gerne, zumal ich erst seit letzter Woche wieder arbeite und davor 3 Wochen Urlaub hatte.
Ich habe immer schon Probleme, Dinge für mich einzufordern und lasse mich unglaublich leicht verunsichern, insofern ist es mir schon immer unangenehm gewesen, mich krank zu melden und anderen zur Last zu fallen.
Eigentlich wollte ich unsere Tochter vom Kiga auch Daheim lassen, aber dann ging das Kopfkino los: Was mache ich mit ihr den ganzen Tag? Sie ist sehr aktiv, will dann auf den Spielplatz, etc. und permanent beschäftigt werden, was ich heute nicht gewährleisten könnte.
Mein Mann ist selbstständig und heute vor 19:00 Uhr nicht Daheim. Tja, er ist auch sehr hilflos mit meinen Befindlichkeiten.
Also das Ende vom Lied war, dass ich total ausgeflippt bin, rumgeschrien habe, bis meine Tochter geweint hat und ich schäme mich jetzt sehr.
Mein Mann hat sie dann doch in den Kiga gebracht, weil ich absolut nicht in der Lage bin, mich um sie zu kümmern.
Mir geht es auch oft so, wenn ich mit meinem Kind alleine bin, dann fühle ich so einen Druck innerlich. Ich weiss gar nicht warum, und habe dann das Gefühl, dass alle meine Bemühungen umsonst waren.
Ich war schon vor der Schwangerschaft in einer Verhaltens-Therapie, dann nach diesem grauenhaften Geburtserlebnis mit ihr ein tiefenpsych. Verfahren über insg. knapp zwei Jahre.
Ich habe Citalopram hinter mir; zwischenzeitlich wurde bei mir ein SD-Knoten diagnostiziert und ich nehme nun L-Thyroxin.
Leider muss ich dazu sagen, dass ich das Gefühl habe, dass ich nicht richtig eingestellt bin mit der SD.
Die Diagnose wurde eh nur auf meine Initiative hin erstellt; ich bin zu meiner Ärztin gegangen, weil meine Schwester Hashimoto hat und meine Mutter ebenfalls immer wieder mit SD-Problemen zu tun hat.
Keiner der Ärzte ist auf die Idee gekommen, das mal von sich aus zu veranlassen!
Jedenfalls bin ich super verwirrt im Moment. Fühle mich ausgelaugt, verwirrt, niedergeschlagen und vor allem sehr einsam.
Trotz Therapien konnte ich vieles für mich nicht lösen, habe das Gefühl, ich bin als Mutter oftmals eine Niete und mache mein Kind krank durch meine Befindlichkeiten.
Bin nicht in der Lage, mich selbst zu füttern, sondern fühle mich wie gelähmt.
Sorry für meinen Roman, aber ich weiss nicht mehr weiter.