Seit längerem Mal wieder ein Tief

Austausch persönlicher Erfahrung mit der Depression/Psychose vor und nach der Geburt

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Sternschnuppe2023
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Re: Seit längerem Mal wieder ein Tief

Beitrag von Sternschnuppe2023 »

Ihr Lieben, ich danke euch so sehr 🩷 ich bin so unfassbar dankbar für eure Nachrichten immer wieder. Das ist absolut nicht selbstverständlich.
Habt ihr eine Idee, was ich machen kann, um in dieser so krassen Situation gut für mich zu sorgen? Ich bin gerade unfassbar überfragt. Da mein Papa jetzt weiter weg liegt bzw. 40 minuten weg, versuche ich mir zwischendurch immer 1-2 Tage zu nehmen, wo ich was schönes mit dem kleinen oder für mich mache. Auch wenns mir dabei trotzdem schlecht geht. Ich hatte auch überlegt, mich krank schreiben zu lassen, aber irgendwie gibt mir die Arbeit die 2,5 Tage gerade halt und ein Hauch Normalität. Mein Mann begleitet mich jetzt immer ins Krankenhaus, um mir eine Stütze zu sein. Am Donnerstag habe ich wieder meinen Arzt Termin, ich überlege nach einem Notfallmedikament wie Tavor zu fragen. Das hatte ich ja damals kurze Zeit. Aber mein Arzt verschreibt das seht ungern. Deshalb trau ich mich da irgendwie nicht. Und vielleicht sollte ich auch eher versuchen, wie ich so gut mit der Situation umgehen kann. Aber es ist gerade einfach schwer.
Ich fühl auch das total, was du schreibst Mayte. Diese Krankenhausbesuche triggern mich so krass. Und dann noch das die Familie so am Rat dreht und sich gegenseitig das Leben zusätzlich noch schwer macht.
Liebe Grüße
Mayte
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Re: Seit längerem Mal wieder ein Tief

Beitrag von Mayte »

Liebe Steenschnuppe,
Du klingst viel besser! Und tust finde ich schon genau die richtigen Dinge. Man kann die Situation nicht ändern, nur kleine Dinge tun. Dass dein Mann mitkommt ist grossartig. Ich würde auch dringend ein Bedarfsmedi an den Start bringen- ich nehm da immer Promethazin, aber in deiner Situation würde ich mich überwinden und den Arzt ruhig fragen nach Tavor. Ich würde mir auch eine Krisenberatung suchen, also eine Begleitung, die engmaschig für dich (!) da ist und auch im Umgang mit der Familie beraten kann. Krankschreiben würde ich mir auch überlegen, selbst wenn Arbeit stabilisieren kann. Freund*innen erzählen, um trostzeiten oder Suppe bitten. Um Gesellschaft. Ich glaube ich bräuchte einfach Zeiten, wo ich meine ganze Hilflosigkeit irgendwo unterbringen kann. Kontakt zur Familie und auch zum Papa gut dosieren. Klar überlegen wann. Für mich war abends zb immer ganz schlecht- und dann hat der immer angerufen abends und war so panisch… das war kaum zum aushalten. Ich hab ihm dann irgendwann gesagt er soll bitte nur morgens anrufen. Dann war er nämlich versammelter. Naja sowas alles. Und viel Zeit, wo du was fühlen darfst ohne funktionieren zu müssen, aber im besten Fall auch nicht ganz alleine bist. Jedenfalls für mich war das besser. Mir war essenziell zwischen der Welt vom Krankenhaus und meiner Welt Brücken zu schlagen damit es sich nicht ganz so getrennt angefühlt hat und ich im Krankenhaus dann wie mit untergegangen bin.
Aber es ist wirklich schlimm… und wir haben so wenig gesellschaftlich wo man hinkann wenn man einfach leidet. Für mich ist es der therapeutische Raum, für andere die Kirche… ich habe damals auch mit der Pfarrerin meines Vaters gesprochen- und die hat gebetet. Das war auch gut. Und sie hat ihn (für mich) besucht. Vielleicht dich auch da entlasten dass Freunde oder Verwandte von ihm (für dich) hingehen und du nicht so oft musst? Und gerne schreiben.
alibo79
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Re: Seit längerem Mal wieder ein Tief

Beitrag von alibo79 »

Liebe Sternschnuppe!
Ich finde auch, dass du dich sehr klar und geerdet anhörst, so wie du schreibst. Bzw. Als ob du bisschen mehr Abstand zu der ganzen Situation aufbauen kannst.
Tatsächlich habe ich auch schon überlegt, ob dir ein notfallmedikament aktuell gut tun würde. Auch wenn es Tavor sein sollte, warum denn nicht. Du würdest es ja sowieso nicht wie Bonbons nehmen, sondern wirklich nur im ernstfall. Auch die Idee, dass dein Mann dich begleitet. Bei den krankenhausbesuchen ist sehr gut. Mir würde so etwas auch immer helfen, jemanden bei mir zu haben, der mir Abstand zu den Dingen halten kann und mich bisschen auf dem Boden der Tatsachen zurückholt.
Zum Thema arbeiten kann ich dich sehr gut verstehen. Arbeit ist natürlich Belastung. Andersrum gibt es Struktur im Alltag und auch eine gewisse Sicherheit. Jedenfalls ist das bei mir so und ich habe etwas, woran ich mich orientieren kann. Und was dabei hilft, dass mein Kopf nicht zu selbstständig anfängt und welche Gedanken konstrukte zu entwickeln. Falls die Arbeit Kräfte mäßig nicht zu schaffen ist und du wirklich dauerhaft extrem über deine Grenzen gehen musst, ist natürlich eine Krankschreibung immer eine Option. Nur aktuell weiß ich nicht, ob du davon profitieren könntest.
2014 schwere PPD mit Ängsten, 6 Monate Tagesklinik
2015- 2019 mirtazapin, erst 45mg ab 2017 langsam reduziert
Zwischendurch versuch mit citalopram, nach 2 Monaten abgesetzt, da starke Verschlimmerung der Depression
Anfang 2021 erneut schwere Depression wieder 45 mg mirtazapin zusätzlich noch quetiapin 150mg
Über Jahre zusätzlich noch psychotherapeutische Behandlung
alibo79
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Re: Seit längerem Mal wieder ein Tief

Beitrag von alibo79 »

Mayte, ich finde, du hast viele gute Ansätze in deine Nachricht genannt. Vor allen Dingen diese sozialen Strukturen, die manchmal ja tatsächlich fehlen. In denen man Sicherheit bekommt, sich auch einfach so geben darf, wie man sich gerade fühlt und wo man Unterstützung oder auch einfach jemanden findet der zuhört.
Eine Bekannte von mir hat sich aktuell auch an eine familienhilfe gewandt, weil sie zu Hause so schwierige Umstände hat. Und wirklich kurzfristig Termine bekommen, um einfach Dinge zu besprechen und auch einen anderen Blick für eventuell eingefahrene Gedanken zu bekommen.
Wenn man gläubig ist, Kann man sich tatsächlich wirklich auch an die Gemeinde wenden bzw. An den Pastor. Das habe ich schon erlebt, dass das für manche Menschen hilfreich sein kann. Sofern man sich in dieser Institution wohlfühlt. Da können z.b auch Mitarbeiter aus der Gemeinde einen Besuch begleiten oder auch ein Gespräch übernehmen oder begleiten ,Wenn man sich selber dazu nicht in der Lage sieht, wie in deiner Situation z.b mit schwierigen familienangehörigen zu sprechen.
Noch eine Möglichkeit wäre, dass du deinen Therapeuten kontaktierst und da dich wieder für eine gewisse Zeit begleiten lässt.
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Mayte
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Re: Seit längerem Mal wieder ein Tief

Beitrag von Mayte »

Unsere Gesellschaft hat keine Trauerkultur (mehr).
Aber zum einen kann man ohne Trauer nicht heilen, zum anderen gehört es einfach zum Leben dazu. Nicht durch jedes „Problem“ kann man durchcoachen und es „in den Griff“ kriegen. Und dann ist man plötzlich finde ich schnell doppelt alleine wenn man leidet UND einem suggeriert wird, man müsse sei selbst schuld weil man nicht gut genug Entspannungsübungen macht oder so… oder auch Vorwürfe a la da braucht doch jemand jetzt dich also stell dich nicht so an. Dabei ist man selbst auf Hilfe angewiesen weil die Situation auch mit einem selbst was macht, es ist eben ein Schicksalsschlag…
Sternschnuppe2023
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Re: Seit längerem Mal wieder ein Tief

Beitrag von Sternschnuppe2023 »

Ihr Beiden, ja, ich glaube ich werde am Donnerstag meinen Arzt definitiv nach Tavor fragen. Promethazin hatte ich damals mal kurz. Das hat mir leider nicht so geholfen. Ich hoffe sehr, dass er mir das verschreibt. Bis Freitag habe ich es alles noch ganz gut im Griff gehabt. Aber dann das mit meiner Mama und die erste heftige Diagnose. Immerhin das mit meiner Mama hat sich gerade eingerenkt und sie und mein Onkel haben sich auch gerade zusammengerauft. Weil gestern kam die nächste schlimme Diagnose. Bei der Spiegelung kamen sie kaum mit dem Schlauch bis zum Magen, weil schon die ganze Speiseröhre auch befallen ist 😩. Ich war vor der nachricht noch joggen, weil ich dachte, das hilft gegen meine Unruhe. Aber danach der Nachricht hatte ich ein innerliche zittern, eine so krasse Unruhe, an Schlaf nicht zu denken. Und der Appetit ist mit seit Freitag auch vergangen.
Ich will zu meinem Papa, weil ich ihn so lange es geht, noch sehen will, aber gleichzeitig zerreißt mich die ganze Situation. Ich finde es auch so furchtbar mit dieser Unruhe und Anspannung in mir. Die ich nicht weiß, wie ich sie abbauen kann?
Morgen will ich mit meinem Mann ins Krankenhaus, aber ich mach mir Vorwürfe, es ist zu wenig.
Am Donnerstag bin ich bei meinem Arzt, er ist auch mein Therapeut. Deshalb Fieber ich da gerade sehr daraufhin. Ich hab auch eine Begleitung, die einen Traumatherapie Ansatz hat. Sie habe ich auch angeschrieben.
Ich danke euch, dass ich hier alles teilen darf.
Und ja Mayte, das finde ich auch so. Es gibt hier gar keine richtige Trauerkultur. In andren Kulturen ist sowas viel mehr integriert. Hier wird doch viel geschwiegen und mit sich selbst ausgemacht.
Liebe Grüße
Mayte
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Re: Seit längerem Mal wieder ein Tief

Beitrag von Mayte »

Oh, das tut mir sehr sehr leid zu lesen.
alibo79
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Re: Seit längerem Mal wieder ein Tief

Beitrag von alibo79 »

Liebe Sternschnuppe,
wie ist heute dein Arzt Termin gelaufen. Hast du tavor bekommen und werdet ihr das AD noch erhöhen?
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Sternschnuppe2023
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Re: Seit längerem Mal wieder ein Tief

Beitrag von Sternschnuppe2023 »

Liebe Alibo, ach lieb, dass du an mich denkst. Ja, ich habe Tavor bekommen, er wollte es erst nicht. Weil er meinte jetzt schon Benzos zu nehmen, wäre eigentlich nicht gut. Weil sie ja auch abhängig machen und so.
Und dass ich lieber schauen soll, wie ich mit der Situation umgehen kann. Er hates mir aber für den Notfall dann doch gegeben. Das hat mir jetzt dann doch etwas Sicherheit gegeben, das wissen im Fall der Fälle etwas zu haben.
Und ja, er meinte auch, dass ich das Sertralin jetzt mal auf 100mg hoch dosieren soll, um stabil zu bleiben. Da hätte ich fast gelacht, weil ich mich gerade nicht annähernd stabil fühle 😬.
Aber wir haben auch besprochen, dass ich schaue wie oft es mir gut tut, hinzugehen. Und mich nicht an meiner Mama orientiere, weil ich befürchte sie macht mir sonst ein schlechtes Gewissen. Und das ich weiterhin auch Sachen machen darf/soll, die gut für mich sind. Den großen zwei Wochen Italienurlaub hätten wir jetzt in 3 Wochen gehabt. Den haben wir storniert. Aber wir wollen dann hier in der Nähe wahrscheinlich spontan ein paar Tage weg fahren, um etwas abzuschalten.
Liebe Grüße
Mayte
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Re: Seit längerem Mal wieder ein Tief

Beitrag von Mayte »

Liebe Sternschnuppe

Wie gut dass du jetzt ein Sicherheitsnetz mit den Medi hast. Einfach dass was da ist hilft ja schon. Und klar gilt es irgendwie ein Verhältnis zur Situation zu finden, aber du hast ja auch ein kleines Kind und damit eine gewisse Verpflichtung zu funktionieren. Vermute ich oder? Dein Partner kann nicht einfach alles übernehmen oder? Eigentlich wär ja das beste, wenn du grad gar nichts müsstest, nur noch was eh aus dir heraus geht.
Wie ist denn die Situation wenn du erzählen magst? Gibt es eine Perspektive was passiert oder hängt ihr einfach in Angst und Nichtwissen?
Zumindest zu überlegen wie oft Besuche gut tun kann ich sehr empfehlen. Seit du schreibst über deinen Papa habe ich oft Flashbacks. Mir fallen Sachen wieder ein die ich „vergessen“ hatte. Dieses „Saugen“ vom Krankenhaus, ich „muss“ doch da sein… oh schrecklich…
alibo79
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Re: Seit längerem Mal wieder ein Tief

Beitrag von alibo79 »

Liebe Sternschnuppe!
Ich finde es völlig in Ordnung, dass du Tavor zu Hause hast
Aktuell ist so viel bei dir los, dass da einfach wenigstens seitens der Medikamente schon mal eine Sicherheit da ist auch, wenn es dir vielleicht nur das Gefühl gibt, sicher zu sein und du dein Bedarfs Medikament gar nicht wirklich nehmen musst. Ich glaube auch, dass aktuell die Möglichkeit nach einer guten Stabilität gar nicht wirklich gegeben ist. Da die Umstände bei dir einfach so aufwühlend sind. Und wenn dir das Antidepressivum, da auch noch hilft, wenigstens etwas besser durch diese Zeit zu kommen, ist es eine wirklich gute Hilfe. Du hast ja schon davon geschrieben dich krankschreiben zu lassen. Was sagt denn aktuell dein bauchgefühl dazu? Brauchst du noch mehr Entlastung oder brauchst du eine Struktur, an der du dich orientieren kannst? Dass du den großen Urlaub in Italien abgesagt hast, finde ich total nachvollziehbar. Trotzdem ist es mit Sicherheit gut euch und dir kleine Auszeiten zu gönnen. Ohne schlechtes Gewissen und vielleicht tatsächlich das Handy dann auch ausschalten oder auf lautlos, so dass du nicht ständig vom Kopf her beim Krankenhaus bist. Im Zweifelsfall kann ja auch dein Mann seine Nummer hinterlassen, wenn es wirklich wichtig ist, dass er als erstes kontaktiert wird, so dass du den Kopf ein wenig frei bekommst.
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Re: Seit längerem Mal wieder ein Tief

Beitrag von Sternschnuppe2023 »

Das tut mit sehr leid, dass du dadurch wieder getriggert wurdest, liebe Mayte. Ich habe beim Lesen deiner Nachrichten auch jedes Mal gespürt, dass bei dir wohl ähnliche Gefühle präsent waren, wie sie bei mir auch gerade da sind.
Gestern habe ich gemerkt, dass es mir minimal besser ging. Nachmittags und abends hatte ich keine Unruhe. Das war mal ganz angenehm. Diese Unruhe finde ich nämlich immer ganz schlimm auszuhalten. Was ich aber auch komisch finde, letztes wochenende, als der arzt uns erstmals über den krebs aufgeklärt hat, habe ich daheim nur geweint. Ich hatte innerlich so einen schlimmen schmerz darüber gespürt und auch am Tag danach. Aber kurz darauf war die Traurigkeit wie abgeschnitten. Ganz komisch 😕. Hattet ihr das schonmal? Das ihr auf ein bestimmtes Gefühl nicht zugreifen konntet?
Ich versuche jetzt auch die Besuche zu dosieren. Wir haben jetzt auch ein paar Tage nur WhatsApp Anruf gemacht. Weil ich merke, es bringt nix, wenn ich ständig dort bin, aber eigentlich ein Frack bin. Es nützt ihm dann ja eher, wenn ich 2 Mal die Woche ausgeglichener hinkomme. Und meine Mama ist ja auch jeden Tag da, auch mein Onkel gerade bis er übernächste Woche wieder fliegt.
Mein Papa hat jetzt gestern mit der Chemo begonnen und dann in zwei Wochen wahrscheinlich die nächste. Sie wollen erstmal die weitere Ausbreitung stoppen, aber inwieweit und ob sich der vorhandene Krebs zurückbildet, können sie derzeit nix sagen. Also ein ausharren. Aber wahrscheinlich darf er nächste Woche wieder heim und die nächste chemo wäre dann ambulant.
Mein Mann, der kleine und ich wollen Ende August dann mal 4 Nächte an einen schönen See hier in der Nähe zu fahren als kleinen Urlaub dann. Generell gibt mir mein Kleiner ganz viel Kraft. Aber ich merke auch, dass ich Zeit für mich brauche und ich auch froh bin, wenn der kindergarten übernächste woche wieder los geht. Wegen der Arbeit ging es, weil es die letzten Wochen eh eher ruhig war. Ich lasse es mir aber offen, dass falls es da zu viel wird, ich mich Krankschreiben lasse.
Liebe Grüße
Mayte
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Re: Seit längerem Mal wieder ein Tief

Beitrag von Mayte »

Ich hatte das nicht, aber dein System schützt dich vermutlich gerade.
alibo79
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Re: Seit längerem Mal wieder ein Tief

Beitrag von alibo79 »

Ich kann mir auch gut vorstellen dass es eine Schutz Reaktion auf die Situation ist oder auch dass du die Wirkung der Medikamente jetzt spüren kannst. Also deine Gefühle nicht mehr so hoch kochen.
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Re: Seit längerem Mal wieder ein Tief

Beitrag von Mayte »

Mein Therapeut würde in solchen Situationen (so wie ich sie hier aus der Ferne wahrnehme) sagen dass du im Schock bist. Das war ja einfach sehr schnell sehr viel Schrecken.
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