Hier gibt es ja nun schon viele Beiträge zu dem Thema "Cipralex" und ich habe schon in den älteren Beiträgen gestöbert, möchte aber trotzdem nochmal meine Frage zu Cipralex loswerden.
Es ist so, dass ich so um die 1,5 Monate Moclobemid genommen habe (das ist ein MAO-Hemmer), das, wie sich herausgestellt hat, überhaupt nicht gepasst hat. Ich hatte zwar keine NW am Anfang, aber ganz schleichend hat sich mein Zustand immer mehr verschlimmert (die Depression wurde immer stärker, die Ängste nahmen zu, ich schlief schlechter, hatte öfter Kopfweh). Bis meine Ärztin gesagt hat: Sofort absetzen. Nun habe ich einen weiteren Versuch gewagt, mit Cipralex. Nehme es jetzt 3 Tage (erstmal 5 mg) und habe nebenwirkungs-technisch Appetitlosigkeit, allgemeines Unwohlsein und starke "Angstbereitschaft", die dann in Panikattacken mit Übelkeit endet, die meist mehrere hintereinander wellenartig kommen. Diese PAs sind anders als sonst, heftiger, dass mir die Beine quasi einknicken und so ne Art Schwäche kommt. Ich muss dazu sagen, dass ich auch noch Emetophobie habe, das ist panische Angst vor Übelkeit und Erbrechen, insofern sind diese Attacken für mich der Horror schlechthin. Meine Frage ist einfach an alle Cipralex-Erfahrenen: Wann haben bei euch diese Nebenwirkungen aufgehört? Der erste Tag war bei mir schlimm, am zweiten ging es viel besser und ich hab mich schon gefreut, dass ich es anscheinend gut vertrage, und heute, besonders abends, war ich schon kurz vorm Verzweifeln. Wird es denn morgen noch schlimmer? Steigern sich die Nebenwirkungen, werden sie immer schlimmer, bevor sie abebben?
Ich weiß, dass es in dieser Phase heißt: Augen zu und durch. Zähne zusammenbeißen und aushalten. Aber es ist so dermaßen schwer

Traurige Grüße
Olja